Hochkarätige Seminar in Berlin

Mittlerweile hat sich der gemeinsame Lehrgang von Wado-Karate und Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu zu einem festen Termin im Karate-Kalender von Wado Kai Dresden entwickelt. Diesmal fand es am 18, und 19. Februar in Berlin statt.

Daß sich mit Toby Threadgill, Menkyo Kaiden und Kaisho Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu (TSYR) sowie mit Koichi Shimura, 7. Dan JKF Wado-Kai und  Generalsekretär das JKF Wado-Kai wahre Koryphäen der Kampfkunst im Zentrum Berlins einfanden, bewies nicht nur die hohe Teilnehmerzahl mit vielen internationalen Gästen und die hohe Dichte der anwesenden Dan-Träger, sondern in erster Linie die meisterhaft vorgeführte Präzision und Wirksamkeit bei der Demonstration der Techniken sowie in der einleuchtenden Erklärung beider Meister.

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Neujahrslehrgang 2018 in Bremen

Wie jedes Jahr fand am ersten Wochenende nach Neujahr der Neujahrslehrgang statt, seit letztem Jahr allerdings wieder in Bremen, nachdem wir einige Jahre in Reinbek bei Hamburg trainierten.
Trotz eines lockenden Programmes gerade für Dan-Träger waren wir dieses Jahr recht spärlich vertreten, will heißen zu zweit. Deshalb verzichtete Steffen auch auf eine eigene Anfahrt und mietete uns (also Steffen und mich) gleich bei Hato mit ein, die uns auch kulinarisch versorgten. Leider verpasste ich (Ivo) die übliche erste „Rammeleinheit“ am Freitag 15.00 Uhr, da ich von Rostock mit der Deutschen Bahn kommend den Anschlusszug in Hamburg nach Bremen verpasste.

Wie schon angedeutet war das Hauptprogramm optimal für Dan-Träger ausgelegt. Am Freitag übten wir fleißig Ohyo-Kumite 6 bis 10, die erste Einheit wir beide zusammen, die letzte mit wechselnden Partnern. Dazu kam am Freitag der tiefere Einblick in die Kata Rohai. Wer die Kata kennt der weiß, dass es da viele schwierige Drehungen gibt, die Spaß verheißen beim gegenseitigen Beobachten 😉 .

Samstags erste Einheit leitete Jürgen. Jeder ahnt, dass dann die Erwärmung völlig stressfrei war und trotzdem der Schweiß in Strömen floss. Jürgen zeigte uns wieder einmal, dass auch der einfache Junzuki ohne Nidozuki oder Kette für einen Schwarzgurt noch eine Herausforderung ist (Ferse runter, schnelle Vorwärtsbewegung, Fuß möglichst nicht eindrehen …). Weiter ging es mit Fallen und Würfen sowie Bodenkampf bei Elke (Idori 1 – 5) bis zur Mittagspause.

Samstag Nachmittag war dann die Kata Niseishi bei Werner auf dem Plan. Wer die bisher nicht konnte, hatte schon zu tun, um hinterher zu kommen (ich sage nur ‚das Maul des Tigers aus Okinawa‘ 😉  . Leider erwählte Werner mich als Bunkai-Demonstrationsobjekt, mein rechter Oberarm tut jetzt noch weh 😉 . Danach kam Kihon 6 – 10, erst mit dem eigenem und dann mit wechselnden Partnern (wobei wir nicht wechselten, weil die Teilnehmeranzahl sehr begrenzt war). Der Vorteil war, dass wir fast persönliche Betreuung von Elke erfuhren.

Sonntag Morgen war wieder so ein Moment, wo die alten Geschichten bemüht wurden: „Wisst ihr noch, als wir bei Kono damals im Schnee trainiert haben?“ Grund war, die Heizung hatte in der Nacht eine Störung und es war schweinekalt. Endlich verriet auch Peter, dass nach den Schneeeinheiten damals hinterher die Hälfte der Teilnehmer krank war. Gott sei Dank erwärmte uns Franz recht vorsichtig, so dass keine der Kälte geschuldeten Verletzungen auftraten und wir dann wirklich warm wurden, auch weil der Hausmeister die Heizung reaktivieren konnte.
Nach Uchi Waza in einer sehr freien Form (Elke wollte uns mehr massieren als quälen) ging es weiter mit Tantotori 6 – 10 bei Werner (wer wirklich noch nicht mit dem Messer umgehen konnte, durfte bei Peter die Grundlagen des Messerkampfes üben). Immer wieder gern erzählt wird vor der Tantotori-Einheit die Geschichte, wo ein gewisser Ingo das Messer fallen ließ … .

Krönender Abschluss war wieder Kata im Durchlauf. Manch einer verließ die Halle bereits zum Aufräumen, aber der tapfere Rest kämpfte sich durch die Katas. Ich schaffte es diesmal bis zur Betschhurin, erst bei ‚Betschurin ohne Kommando‘ stieg ich aus, weil sich der Vorabend meldete 😉  .

Der Lehrgang dieses Jahr war wirklich toll, parallel zu den klassischen Einheiten konnte man immer Kumite-Training ‚genießen‘. Die Kids von Hato haben sich eigentlich den gesamten Lehrgang nur geprügelt. Auch das Rahmenprogramm war dieses Jahr spitze. Alle Dresdner und Meißner schliefen in der Halle, wo es aufgrund der Matten auch wirklich gemütlich war (ich hatte dämlicherweise ein Hotel gemietet, weil ich bei meinem Ostseeaufenthalt den Schlafsack vergessen hatte). Wir zwei Wadokaier hatten uns wie erwähnt bei Hato eingemietet, aber ich durfte auch mit Meißen/PSV ein Bierchen zischen.

Samstag Abend ging es klassisch zum Chinesen. Nach Irrfahrt durch Bremen hatte ‚Hatokai‘ einen schönen Tisch beim Chinesen in der Waterfront Bremen. Gerüchte sagen, dass Michi das Essen an der „All you can eat“-Bar gewonnen hat, der zweite könnte aber Felix gewesen sein (who knows … ), schade, dass Ingo nicht mit gewesen ist.

Die Sonntag-Rückfahrt ging flott und an der Hato-Garage von Felix verabschiedeten wir uns bis zum nächsten Mal. Danke für das Training von Elke, Werner, Peter und die anderen, die ‚Betreuung‘ von Hato und das Bier und die ‚professionellen Hinweise‘ von Meißen und dem PSV.

©️ Ivo

PS: Da unser Fotograf Uwe nicht mit war, gibt es nur das eine Bild 😉 , weitere Bilder in der Galerie

Der „9.“ DAN

Auch dieses Jahr trafen wir uns traditionsbewusst zum Meißner Herbst-Lehrgang. Auffallend war aber, nicht nur von unserer Truppe, ein sehr zahlreiches Erscheinen bereits am Freitag Abend. Grund hierfür war sicher die anstehende Dan-Prüfung, aber davon später mehr.

Nach anfänglicher Erwärmung und Tzuki Waza konnten sich sowohl alle Prüflinge mit ihren Partnern aber auch die anderen Karateka ordentlich bei Ohyo- und Kihon-Kumite auf die Mütze hauen. Zwischenzeitlich bestand die Möglichkeit, sich auf dem Boden rumzuwälzen (Idori) bzw. mit dem Messer zu verletzen (Tanto Tori). Bei der Rückfahrt am Abend und Fahrt nach Meißen am Samstag Morgen war die Stimmung (bei den Prüflingen) doch sehr gedämpft, weil man nur noch an die Prüfung denken musste, schlecht geschlafen hatte, es im Bauch herum ging 😉 etc.

Samstag Morgen ging es dann mit Uchi Waza weiter, anschließend musste man sich zwischen Hebeln und Würfen, Kata, Kihon, Sanbon oder Ohyo Kumite sowie Selbstverteidigung Messer entscheiden. Endlich war Mittagspause, und da diese beim Italiener ziemlich lang ausfiel, können wir wenig über Selbstverteidigung mit Franz berichten. Uns war aber wichtig, vor der Prüfung noch etwas zu essen und nicht noch bei der SV zu verletzen.

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Kata? Auch Kihon ist Kata

So könnte man den Inhalt dieses Traditionslehrganges mit Dr. Jürgen Fabian beschreiben. Zunächst kündigte der gern gesehene Gast in Dresden an, dass er keine Liegestütze mit der Truppe machen wird. Wer ihn kennt, der weiß, das dies letztlich nicht viel bedeutet. Die Gymnastik ist schweißtreibend genug. Trotzdem traf sich ein Häuflein unentwegter sächsischer Karateka in einer Dresdner Schulsporthalle und bekam, ob schwarzer oder weißer Gürtel, eine „Einführung“ in die grundlegenden Geheimnisse des Wadokai – Karates.

Ja, eine „Einführung“:  Eigentlich ging es „nur“ um Junzuki, Mawate mit Jodan Uke und dann noch ein wenig um die Wendungen in der Kata Pinan Nidan. Fußsohlen auf dem Boden behalten, Ellenbogen am Oberkörper lassen, vorderen Fuß nicht ausdrehen und schnell wenden. Anfängerkram!

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Spreewald zum Zweiten

Es war mal wieder soweit. Wadokaier machen sich aus Nord und Süd auf, um mit den sonst „leeren“ Hände ein Paddel zu packen und ein paar Kilometer im mückenumschwärmten Spreewald zu bewältigen. Diesmal, und das ist nur zu begrüßen, war es eine große Gruppe. Wie man so schön sagt, mit Kind und Kegel.

Dreiundzwanzig machten sich auf den Weg nach Burgk und bezogen mehrere Ferienwohnungen. Natürlich waren die Abende mit Grillen und einem oder zwei Bierchen gefüllt. Die Kinder spielten Fußball oder Tischtennis. Andere auch.

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Peter Mixa, 7. Dan, in Meißen

Von Freitag bis Sonntag (19. bis 21. Mai 2017) fand ein sehr interessanter Landeslehrgang mit Peter Mixa bei unseren Karate-Freunden in Meißen statt. Freitag Nachmittag trafen sich so auch einige Wadokaier mit den anderen Teilnehmern in der uns allen bekannten Turnhalle der Afra-Grundschule und unser Verein war auch bis einschließlich Sonntag nicht zahlreich, aber zumindest durchgängig vertreten.

Das Konzept von Peter bestand im intensiven Üben verschiedener Partnerübungen. Nach üblicher Erwärmung und einigen Kihon-Bahnen liefen wir zunächst die Bewegungsabfolgen kihonmäßig ohne Partner, wobei längere Abfolgen aus Teilstücken aufgebaut wurden, um auch den niedriger Graduierten die Möglichkeit zu geben, den Ablauf zu verinnerlichen. Anschließend wurden die Übungen mit Partner trainiert, das Schwierige hier war das beidseitige Üben der den meisten eigentlich bekannten Sequenzen, schnell merkt man, dass das Praktizieren auf der „falschen“ Seite doch für viele eine besondere Herausforderung darstellt.

Konkret übten wir am Freitag Tantotori ipponme bis gohonme (I-V), am Samstag Ohyo Kumite ipponme bis ropponme (I-VI) und am Sonntag Oyho Kumite nanahonme (VII) sowie Kihon Kumite ipponme bis gohonme (I-V). Peter legte viel Wert darauf, dass die Abstände stimmten, die Bewegungen flüssig und stimmig waren und dass wir den Wechsel zwischen Entspannung und Anspannung sowie den Unterschied zwischen weichen und harten Techniken nicht nur merken sondern auch anwenden konnten.

Wichtig war Peter auch, dass bei den Partnerübungen nicht immer der leichte sondern vielmehr der schwierigere Weg geübt wird. Beispiel hierfür ist Kihon Kumite gohonme, wo der Partner auch mit einem Handhebel geworfen werden kann. Ursprünglich und auch schwieriger ist der Hebel und Wurf über den Oberarm des Verteidigers. Und so gibt es bei mehreren Partnerübungen Varianten und Kompromisse, die aber nur genutzt werden sollten, wenn man körperliche Grenzen hat oder die beiden Partner sehr unterschiedlich sind.

Zusammenfassend war es wieder ein sehr gelungener Lehrgang, bei dem der Spaß nicht zu kurz kam (Ballspiel mit dem Gymnastikball, immer wieder schön) und wo gerade die angehenden Prüflinge eine Menge mitnehmen konnten.

Ivo D.

Wadokai DD wandert in den Frühling

Am Hauptbahnhof trafen wir uns, die Sächsische Schweiz zu erkunden, unbeeindruckt von Hackerangriffen, welche die Anzeigetafeln der DB ausfallen ließen, machten wir uns mit dem Regionalzug auf den Weg nach Schöna. Unterwegs stellten wir fest, dass zwei weitere Teilnehmer, die in Niedersedlitz zusteigen wollten, den dort nicht haltenden Zug nicht besteigen konnten und fuhren zum Ziel. 

In Schöna angekommen, machten wir uns auf dem Elbradweg auf den Weg nach Schmilka zur Fähre. Einige hatten versucht direkt in Schmilka aus dem Zug zu steigen, beinahe hätten Sie den Spaziergang durch das obere Elbtal verpasst.

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Wadokai meets Ju-Jutsu

JuJutsu-Lehrgang mit Marcus Korneli  beim HATO-Dresden e.V. am 06. Mai 2017

Die Einladung kam am 31. März ziemlich knapp, war aber eben andererseits zu verlockend, um ungenutzt zu bleiben. Zumindest Torsten, Leander und ich konnten uns diesen Termin einrichten und waren so voller Erwartungen am 6. Mai 2017 bei dem durch Marcus Korneli (2. Dan Wadokai, 2. Dan JuJutsu) gegebenen JuJutsu-Lehrgang mit dabei.

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Sportlergala 2017 in Dresden

Die Stadt Dresden hatte zur 25. Gala des Dresdner Sports ins Internationale Kongreß-Zentrum eingeladen. Viele aktive und ehemalige Sportler sowie Funktionäre der vielgestaltigen Dresdner Sportlerwelt und Vertreter der Politik nahmen die Einladung an. Inmitten befand sich die Delegation von Wado-Kai.

Es hieß diesmal nicht im Karate-Gi eine gute Figur zu machen, sondern in feiner Abendgarderobe bei exquisitem Büfett und erlesenen Weinen unseren Verein vor den Vertretern von Stadt und Sport zu repräsentieren. Die diplomatische Mission übernahmen Eric und Katja. Vereint saßen Breitensport und Spitzensport, Olympiasieger und Weltmeister neben Kreisklassewettkämpfern und Hobbysportlern in angenehmer Atmosphäre beisammen.

Bürgermeister Hilbert sowie der Präsident des Stadtsportbundes Dresden, Kluger, eröffneten die Veranstaltung mit kurzen, löblicherweise die Athleten und ihre Erfolge in den Mittelpunkt stellenden, Redebeiträgen. Die Förderpreise sowie die Sportlerehrungen in den Kategorien Nachwuchs, Handicap, Sportlerinnen, Sportler, Trainer, Senioren und Mannschaft waren Zeichen der Anerkennung und der (oft zu kurz kommenden) Dotation der Leistungen des Dresdner Sports. Auch wenn Wado-Kai sich nicht in diesen Sphären bewegt – selbstredend hätte unser Verein den Sympathiepreis verdient! – so freute es den Autor (als ehemaligen Leistungssportler) insbesondere, daß so viele Wasserspringer nominiert waren, selbst wenn es in diesem Jahr keinen Preisträger aus dieser elegant-schwierigen Sportart gab. Bewegend war die Würdigung der Sportler mit Handicap. Hier hatte sich unsere Stadt ins Zeug gelegt und konnte der in der Sportlerumfrage siegenden Christiane Reppe, für ihre auf einer Pressekonferenz gestohlenen Paralympics-Goldmedaille im Handbike-Straßenrennen einen originalen Ersatz überreichen.

Die artistischen Showbeiträge der Turner und Akrobaten wie auch die Darbietung der Sandkünstlerin Irina Titova waren neben der ausgewogenen und stilvolle Musikauswahl der Band „Retroskop“, die durch ihre Unaufdringlichkeit Gespräche mit alten und neuen Bekannten zuließ, eine angenehme und kurzweilige Untermalung der in allen Bereichen gelungenen Veranstaltung für den Dresdner Sport.

(Ergebnisse der Sportlerumfrage und eine Bilderstrecke gibt es hier)


Ähnlich schön, aber auf jeden Fall gelungen, war das Spaßturnier, welches Hato am Vormittag desselben Tages ausgerichtet hatte. Die Turnhalle am Pohlandplatz hatte Wado-Kai organisiert, den Rest wie Spielleitung und Verpflegung übernahmen die Sportfreunde von Hato. Diese Kooperation war auch für die Spiele im Fußball, Basketball, Volleyball und Völkerball von Vorteil. „Hatokai“ lief, sprang, schwitzte und vor allem lachte gemeinsam, so daß die Wado-Familie, denn auch PSV und Meißen waren zugegen, weiter zusammenwuchs. Jung und Alt (von fünf Jahren bis zum schon leicht ergrauten Haarträger) waren mit Ehrgeiz, aber vor allem mit viel Spaß an der Freude zwischen Pfosten, Korb und Netz ganz nach der Devise von Turnvater Jahn „frisch, fromm, fröhlich, frei“ in den „Ausgleichssportarten“ zum Karate unterwegs.

©️ EK

Heißes Rennen auf schmalen Brettern

Zum dritten Mal lieferten sich die Wadokaier (mit familiärem Anhang) einen packenden Wettkampf in der Loipe. Ein Mannschaftsrennen im Biathlon fand am 22. Januar in Altenberg statt.

Wunderbares Winterwetter machte die Parkplatzsuche beim Ankommen in Altenberg noch etwas schwer (dann wurde es einfacher). Nicht nur wir wollten uns brennende Oberschenkel und lahme Arme in der Spur holen.

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