Wandertag

Wadokai-Kinderwandertag – ein voller Erfolg!

Wenn Engel reisen, dann gibt es schönes Wetter. Sollte an diesem Motto etwas dran sein, hat es sich bei unserem ersten Wadokai-Kinderwandertag definitiv bewahrheitet.
Bei strahlendem Sonnenschein starteten am Sonntag insgesamt 23 Wadokai-Kinder, Eltern und Trainer am Körnerplatz zu unserem ersten gemeinsamen Wandertag.

Da wir im Vorfeld eine „entspannte“ Wanderung angekündigt hatten, ging es natürlich erst einmal mit der Standseilbahn hoch hinaus. Schließlich wollten wir unsere Teilnehmer nicht bereits auf den ersten Kilometern abschrecken. Für einige war es sogar das erste Mal mit der Standseilbahn – allein dafür hatte sich die Teilnahme also schon gelohnt. Anschließend ging es durch die Villen am Weißen Hirsch und weiter in den Großstadt-Dschungel „Dresdner Heide“.
Das angekündigte geheimnisvolle Mordgrundwasser stellte sich allerdings als eher ungefährlich heraus – dafür war einfach viel zu wenig Wasser vorhanden. Und auch die versprochenen verwunschenen Quellen hatten offenbar noch Sommerferien und glänzten mit Abwesenheit.

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Eintauchen in Geschichte

Trainerweiterbildung der anderen Art.

Wenn man eine japanische Kampfkunst betreibt, dann gehört ein wenig Japan-Geschichte sicherlich dazu. Am 14. Juni bot sich dafür die Gelegenheit, denn im Parkhotel Dresden sahen wir eine „szenische Live-Erzählung“ unter dem Titel „Japan – Die Sage der Nation“. Ein Erzähler führte durch einige tausend Jahre, begleitet von einer stimmigen und traditionellen Musikerin auf dem Koto-Instrument.

Die Bühne erhellt auch von „unzähligen“ Kerzen, japantypischen Raumteilern, einer Bilderwand, gesäumt von Kirschbäumen in voller Blütenpracht, das japanische Kirschblütenfest (Sakura) dauert Monate, denn die Kirschblüte beginnt bereits im Januar auf Okinawa und arbeitet sich dann vor.

Die Koto erinnert entfernt an eine Zither, natürlich mit ganz anderem Klang, die gespielten Stücke füllen den Raum wunderbar aus.

Was man mit KI im positiven Sinn machen kann, zeigt die Präsentation über dem Bühne, und dabei fällt nun eine Reihenfolge der Erzählung auf, die wohl eher unüblich erscheint: sicherlich sind die Atombomben über Hiroshima und Nagasaki im August 1945 höchstwichtiger Erinnerungsteil aller Japaner, neben der Zerstörung, dem sekundenschnellen Tod tausender Menschen und mehr, wird auch eine jahrtausendealte Tradition beendet, denn der Tenno wird bald nicht mehr als göttlicher Kaiser angesehen. Daher beginnt und endet die Erzählung mit diesem Ereignis.

Natürlich nimmt uns der Erzähler auch mit in die Geschichte, die volltönende Stimme erzählt und liest in getragener Ruhe, begleitet von Bildwelten, die den Text stützen. Mythen, Wendepunkte, kulturelle Prägungen: Es ist erstaunlich, wie man all dies, wofür man tausende Seiten lesen könnte, in einer 75-minütigen Inszenierung unterbringen kann.

Dreamlight – Experiences will magische Events, pure Emotionen und unvergessliche Momente schaffen so „entsteht eine inszenierte Geschichtsreise… als live erzählte, zusammenhängende Bühnenform, in der Vergangenheit, Atmosphäre und klang miteinander verschmelzen.“ (dreamlight-labs.com) Schade, dass nirgends die Namen der beiden Akteure genannt werden.

Das ist den Veranstaltern, denke ich gelungen und es hat sicherlich allen gefallen. Anschließend genossen wir Sonnenschein und Unwetter über Dresden im Luisenhof: ein schöner Sonntagnachmittag im Kreis von Freunden.

©️ Uwe (15.06.2026)

Neujahrsfeier einmal anders

Karate Wadokai Dresden geht mit den Karate-Kids klettern. Gelungener Auftakt für 2026.

Hoch hinaus statt Plätzchen backen !

Andere Vereine feiern Weihnachten … wir bleiben unserer Tradition treu und starteten das Jahr mit einer Neujahrsfeier.
Dieses Mal ging es für unsere Wadokai-Kids in Dresdens größte Kletter- und Boulderhalle – und das war definitiv ein Volltreffer!

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Jubiläum + 30

Wadokaier feiern ihren Verein

Nachdem unser 30jähriges Vereinsjubiläum coronabedingt ausfallen mußte, haben wir dieses Ereignis nun nachholen können. Wir luden zum 30+x-jähriges Bestehen von Wadokai Dresden in die Landeshauptstadt zum Training und Feiern ein. Der Lehrgang stand unter dem Motto „Modernes Wado Ryu und seine Wurzeln im alten japanischen Budo“ und wurde durch Jürgen Buchwald, André Jätzschmann und dem Verfasser geleitet.

Mit Jürgen hatten wir nicht nur einen erfahrenen Wado-Karateka (auch er war Schüler von Kono Sensei), sondern auch einen echten Fachmann für die alte Kampfkunst des Shindo Yoshin Ryu gewinnen können. Genauer gesagt: Jürgen betreibt Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu (TSYR) , das zu den Koryu, also den alten japanischen Kampfschulen gehört, die sich vor 1868 gegründet haben. In dieser Kampfkunst besitzt er die zweite von nur drei Lehrberechtigungen und ist ein herausragender Praktiker und Lehrer. 

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Letztes Training vor den Sommerferien – Juli 2022

Am letzten Dienstag vor den Ferien fand das „Abschlusstraining“ der Kinder und Jugendlichen unseres Vereines statt. Ausnahmsweise wurde diesmal nicht „gekeult“, sondern wir spazierten gemeinsam zum Schillergarten.

Nach einer langen Anstellzeit am dortigen Eisladen konnten wir endlich jeder unser Eis geniesen. Auf dem nächsten Bild sieht man deutlich, wer das größte Eis bekommen hat.

Es war ein schönes kurzes Abschlusserlebnis unserer Kinder und Jugendlichen (zumindest einem) und jetzt können die Ferien beginnen.

©️ Ivo

Paddeltour mit Hindernissen

Es ist eine schöne Tradition, wenigstens einmal im Jahr sportlich auf anderen als Karate-Pfaden zu wandeln. Im Spreewald sind wir schon gepaddelt, von Fischen nach Meißen mit dem Schlauchboot gefahren und nun wollten wir mit Kajak und Kanadier etwas oberhalb die Elbe unsicher machen, was uns, nun ja, gelungen ist.

In Pirna war Start und wasserafine Wadokaier, teilweise mit familiären Anhang machten sich bereit, den Strom zu bezwingen.

Der Himmel war ziemlich bewölkt, Wind zog über den Fluss und wer hinten saß, wurde auch ein wenig nass. So fuhren wir von Pirna auf Heidenau zu, begegneten wenig Wassersportlern aber Vertretern der ältesten Raddampferflotte der Welt.

Nach einiger Zeit kommen wir an Pillnitz vorbei. Kennt ja jeder das Schloss, Der Himmel über dem zeitweiligen Domizil der Gräfin Anna Constanze von Mosel zeigt ein interessantes Wolkenbild. Zwei dachten, egal, wir fahren mal rechts an der Insel vorbei.

Als nächstes kommt der Wachwitzer Fernsehturm in Sicht. wir fahren an der kleinen Kirche vorbei, die ein gewisser George Bär erbaut hat, welcher später für einen viel größeren Kirchenbau bekannt wurde. Der nächste Raddampfer ist die Dresden, mein Lieblingsschiff, weil ich als kleiner Junge schon mal durch den Maschinenraum geführt wurde.

Die nächste Station kennt ihr natürlich, es ist das Blaue Wunder.

An den Elbschlössern und der Saloppe, dem Wasserwerk führt die letzte Etappe vorbei, dem Höhepunkt entgegen:

Kurz vor der jüngsten Dresdner Elbbrücke scheint der Fahrweg eindeutig zu sein: Weit auseinander liegen die grüne Boje links und die rote Boje rechts. Wir fahren am rechten Ufer der Brücke entgegen und uns folgt das MS August der Starke. Ich denke, das wird ein schönes bild, dieses Schiff halb unter der Brücke, da höre ich von hinten einen Schrei. Torsten und ich schaffen es noch, den Kajak in Richtung Bugwelle zu drehen, die zweite folgt ganz kurz auf die erste und zack, das Bott ist voller Wasser und wir „ganz voll nass“. Hinter uns ist ein Boot fasst aufs Ufer gespült worden und der Kajak, ja der ist umgekippt. Falsche Seite auf der Elbe? Oder Absicht? Oder braucht der Kahn den Druck um wieder in die Fahrrinne zu kommen? Egal, wir müssen erst mal die Boote auskippen…

Das MS Gräfin Mosel kommt viel geruhsamer im Anschluss durch die Brücke die Elbe herauf. Eine Touristenattraktion, die nassen Wadokaier da am Ufer…Im Johannstädter Fährgarten gibts was Leckeres zu essen und dieses und jenes Bierchen, Zeit, einen Teil der Mannschaft trocken zu legen, die Sonne, die nun plötzlich scheint, hilft dabei ein wenig nach…

Ein schöner Tag unter Freunden.

©️ UR  

Wenn zu Ostern Weihnachten ist

Man kann auch im April eine Weihnachtsfeier haben, möglich macht dies Corona. Nach vielen Anläufen und Verschiebungen, zuletzt wegen erneuter Corona-Erkrankung des Betreuers, trafen sich der größte Teil der Kindergruppe unseres Vereins samt Kindertrainer Ivo und Sohn Béla am Samstag Nachmittag im Superfly.

Gut, dass wir vorher reserviert hatten, denn dort war zu dieser Zeit richtig was los. Anstellen, Einchecken, Umziehen und Belehrung, bis es dann halb vier richtig los ging.

„Kinderbetreuung“ war ein hehrer Vorsatz, innerhalb von Sekunden waren natürlich alle irgendwo verschwunden. Der arme Kindertrainer rannte quer hin und her durch die Halle, bis er es aufgab, an allen Brennpunkten gleichzeitig zu sein.

Die Zeit verging wie im Flug, größere Verletzungen blieben aus und die anderthalb Stunden waren für die meisten wirklich anstrengend. Das anfänglich Maulen, dass wir nicht länger gebucht hatten, war verstummt und nach dem Abschlussfoto ging es zu den kulinarischen Höhepunkten, die das Superfly so zu bieten hat.

Das abschließende Essen war dann noch einmal was ganz Besonderes. Die Schlange war riesig, aber alle wollten nur etwas trinken und nichts essen. Als dass das Trinken endlich da war, wollten selbstverständlich alles noch etwas essen und bis die Pizza dann serviert wurde, begann es langsam, draußen dunkel zu werden 😉😉😉. Egal, allen waren glücklich und zufrieden, die Veranstaltung war auch ohne Weihnachtsbaum ein großer Erfolg und wenn es nach den Kindern ginge sollten wir dies monatlich durchführen.

©️ Ivo

Wadokai DD ist landing on Mars

Wado Kai wollte hoch hinaus. Bzw. weit. Um genau zu sein, 504.668.791 km von der Erde entfernt. Vereinsmitglied Ingo hat uns nicht zum Mond geschossen, sondern mit Hilfe der NASA gleich zum Mars befördert.

Am 30.7.2020 ist die Atlas V-Rakete der Marsmission „Mars 2020“ der USA von Cape Canaveral gestartet, und hat am 18.2.2021 nach erfolgreichem Flug den Mars erreicht. An Bord u.a. der Mars-Rover „Perseverance“ … und die Kontaktdaten einer Vielzahl Interessierter – u.a. die unseres Vereins -, die dort hinterlassen werden. Rover und unsere Visitenkarte mit einer unglaublichen Ingenieursleistung sicher im Jezero-Krater abgesetzt, bei der kurz vor Erreichen des Ziels zunächst ein „Himmelskran“ aus der Raumsonde ausgeklinkt wurde, zur Landezone geflogen ist und sich der Rover die letzten Meter vom „Kran“ abgeseilt hat. Auf Grund der großen Entfernung die gesamte Landung vollautomatisch, mit den „seven minutes of terror“ für die NASA-Ingenieure, bis sie wussten, dass die Landung geglückt war.

Für Wado Kai sicher ein ungewöhnlicher Weg, neue Mitglieder zu gewinnen, und bislang auch noch nicht von Erfolg gekrönt. Aber die NASA plant zwei Venus-Missionen, wir bleiben optimistisch.

Von NASA/JPL-Caltech – https://www.nasa.gov/sites/default/files/thumbnails/image/pia24422-c1-3000.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=100223481

©️ Ingo & Frank

Fernost in Dresden oder wenn man eine Reise tut

Es ist doch schön, wenn sich Freunde wieder treffen können. Die Einladung von Sophie galt eigentlich für den April, aber wie jeder weiß, da gab es diverse Einschränkungen, die einen kleinen, feinen Sportverein schon betreffen.

Aber nun, im August, trafen wir uns an der Elbe und hatten viel Platz. Um was ging es? Nun, natürlich ging es ums Quatschen, ums Essen, um Trinken, aber dafür hätte es auch ein großer Grill und deutsches Bier getan. Statt dessen, seht selbst.

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Neujahrsempfang 2020 – Beim Oberbürgermeister

Die Bürgerstiftung Dresden zeichnete auch in diesem Jahr die im Ehrenamt tätigen Freiwilligen aus. In Zusammenarbeit mit der Stadt Dresden wurden neben wichtigen Vertretern aus Politik und Gesellschaft auch etwa 1.300 Ehrenämtler zum Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters eingeladen. Denn so erklärte Oberbürgermeister Dirk Hilbert berechtigt: „Ohne Ehrenamt würden viele wichtige Bereiche in unserem Alltagsleben überhaupt nicht funktionieren. Den Dresdnerinnen und Dresdnern zu danken und ihnen Respekt zu zollen, ist der Hauptgrund für den Neujahrsempfang“.

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