Biathlon mit wenig Schnee

Wie von vielen Vereinsmitgliedern gewünscht fand am ersten Sonntag im Februar das traditionelle Biathlon in Altenberg statt. Leider war dann aber unsere Teilnahme nicht so berauschend; gut, dass Freunde von Hato mit von der Partie waren und so unser kleiner Haufen etwas größer wurde.

Pünktlich kurz vor halb 11 trafen wir uns vor der Beerenhütte oben in Zinnwald. Die Sonne, die uns noch zur Anfahrt begleitete, die war nun weg, Schnee gab es auch keinen, aber das war uns allen egal. Wir freuten uns auf einen harten Wettkampf zwischen Wadokai und Hato und stiefelten auch gleich mit guter Laune zu unserer Wettkampfarena.

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Breslau: Ein Wadokai – Ausflug vom 6.-8.09.2019

Im Osten ist es schön! Das konnte unsere Reisegruppe einmal mehr bestätigen, die ein Wochenende im September zum gemeinsamen Ausflug und zur Stadtbesichtigung nutzte. Nachdem letztes Jahr Prag unser Ausflugsziel war, besuchten wir diesmal die an der Oder gelegene Hauptstadt Schlesiens Breslau.

Mit dem Bus war die Stadt in 3 1/2 Stunden zu erreichen. Unsere Übernachtung hatte Kuli fußläufig zur Altstadt ausgesucht, so dass direkt nach Ankunft das pulsierende Nachtleben bei einem kühlen Bier beobachtet werden konnte.

Der nächste Tag war anstrengend für die Füße, aber jeder Schritt lohnte sich: Bei dem ganztägigen Rundgang durch die Stadt sahen wir liebevoll wiederhergerichtete Kirchen, Dome, Bürgerhäuser und das bezaubernde Alte Rathaus. Ganz besonders freute es uns, dass wir fast nebenbei uns „sündenfrei“ machen konnten – wer den Sünden auf sich geladen hatte, denn in der Elisabethkirche wurde ein Generalablaß offeriert, den wir nach unserer Interpretation auf jeden Fall erhalten haben.

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Shinrin Yoku in der Sächsischen Schweiz – Wadokai auf Schusters Rappen

Nach den ungemütlichen Eisheiligen mit schmuddligem, kühlen Wetter, nutzten wir das erste warme Wochenende, um unseren „Betriebsausflug“ in die heimische Gebirgslandschaft zu wagen.

Eine gutgelaunte Gruppe im Alter zwischen 5 bis knapp über 50 Jahren hatten die Stiefel geschnürt, Rucksäcke geschultert und freuten sich auf die geplante Runde. 15 km sollten doch zu schaffen sein!

Mit dem Zug ging es nach Krippen. Wir setzten mit der Fähre über und liefen Richtung Großes Schrammtor. Es folgten der Elbleitenweg und die Heilige Stiege. Nach gefühlt unzähligen Stufen wurden wir am Gipfel mit einer traumhaften Aussicht auf die Felsenwelt des Elbsandsteingebirges belohnt.

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Sportlergala 2019 – Dresden

Dresdner Kongreßzentrum lud bereits zum 27. Mal der StadtSportBund Dresden ein, um die Dresdner Sportler des Jahres zu küren. (Unverständlicherweise waren wir nicht nominiert, aber eingeladen…)

Die Gala ist mittlerweile ein fester Termin für Wado-Kai. Auch unseren Partnerverein Hato konnten wir wieder zu diesem stilvollen Abend mit seinem unterhaltsamen Rahmenprogramm und der reichlichen Verabreichung kulinarischer Köstlichkeiten locken und teilten uns einen Tisch. So waren alle Weichen für einen schönen und lustigen Abend gestellt.

Die Förmlichkeiten an Begrüßungsworten und Ehrungen waren schnell abgehakt; es sei erwähnt, daß die Wasserspringer – was den Autor insbesondere erfreut – einige Kategorien für sich entscheiden konnten, so daß der fröhliche Teil des Festabends etwas länger genossen werden konnte.

Nach dem ausgezeichneten Essen und gutem Wein mischten wir uns unter die Gäste: Leichte sportliche Betätigung wie Tischfußball, schweißtreibende Reaktionsspiele mit blinkenden Lichtern, Biathlon-Schießen oder auch Airhockey animierten uns einige Kalorien zu verbrennen. Freilich lockten Tanzfläche und die Bar, aber auch ein Karikaturist, der unsere körperliche Schönheit mit einem vorteilhaften Augenzwinkern zu Papier bringen konnte.

Als die Bedienungen anfingen die Stühle für die Putzkolonnen hochzustellen, merkten wir, daß die Zeit bereits weit fortgeschritten war und sich im Saal eine fast gespenstische Leere auftat . Wieder einmal zeichneten sich Karateka als gesellig, standhaft und ausdauernd aus!

Es war ein toller Abend, und wir freuen uns auf 2020, wenn sich der beste Karateverein der Welt wieder einmal mehr in Dresden die Ehre geben kann!

©️ EK

Tradition – Berlin im Februar

einigen Jahren besucht eine kleine Gruppe von Karateka einen besonderen Lehrgang in Berlin, meist im Februar. Es gilt zu erkunden, was denn das Wado-Karate mit dem Shinto Yoshin Ryu verbindet, konkret das Takamura-ha Shindo Yoshin Ryu Jujutsu (TSYR) welches von Sensei Toby Treadgill, Menyo Kaiden, USA, vertreten wird. Gemeinsam mit dem japanischen Meister Koichi Shimura (Japan), 7. Dan JKF Wado-Kai JKF Wado-Kai 1st Instructor, JKF Wado-Kai Generalsekretär, verband er die Prinzipien der Kampfkünste wie immer auf interessante und verblüffende Art und Weise.

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Lasertag im Elbepark

Wenn zwei oder mehrere Gruppen bunt beleuchtet durch einen dunklen Raum rennen und sich gegenseitig versuchen abzuschießen, dann heißt dies Lasertag. Heute hat sich Wadokai Dresden darin versucht, und wir waren auch zahlreich erschienen. Erster Nachteil war, dass wir nicht gemeinsam gegen einen größeren Feind kämpfen konnten, sondern uns teilen und teilweise auch gegen „professionelle“ Jugendliche verteidigen mussten.

Eine weitere kleine Spaßbremse ist, dass man natürlich vor dem „Tode“ keine Angst hat, da der ja weder weh tut noch irgendwelche Konsequenzen hat, außer dass die Waffe einige Sekunden nicht reagiert. Nichtsdestotrotz haben wir uns um drei im Elbepark Laserland getroffen und mit aller Freude durch die dunklen Räume geballert. Insgesamt 4 Runden waren wir aktiv, es gab bessere und schlechtere Helden, aber so wirklich konnten wir der Zählerei des Computers doch keinen Glauben schenken, EK hatte nach seiner besten Runde gerade mal Null Punkte. Schön war es, dass auch „Feinde“ gemeinsam in der Ecke standen und strahlend die anderen abschossen. Nach dem „Tod“ der Kumpels (der keine 10 Sekunden dauerte) gab es auch oft ein Abklatschen oder „Ach Hallo, Du bist es 😀“. Es hat einfach mal wieder Spaß gemacht, gemeinsam etwas anderes als Karate zu machen, und ich kann nur sagen: Lasertag wollen wir bestimmt wiederholen.

Nach vollendeter „Arbeit“ gingen wir (zumindest ein großer Teil von uns) ins benachbarte Pinapple und schlugen bei amerikanischem Essen und Bier nochmal richtig zu. Ich kann nur sagen, es war ein gelungener Nachmittag, der wieder mal zeigt, dass wir nicht nur in der Turnhalle ein toller Verein sind.

©️ Ivo

Neujahrsempfang beim Oberbürgermeister 2019

Eine besondere Ehre wurde unserem Karateverein zuteil. Auf Initiative der Bürgerstiftung Dresden lud der Oberbürgermeister Dirk Hilbert verdiente Bürger der Stadt, die sich im Ehrenamt engagieren, zum Neujahrsempfang ein. – Und Vertreter unseres Vereins gehörten zu den geladenen Gästen.

Gemeinsam mit den Honoratioren aus Politik, Regierung und Verwaltung nahmen etwa 1.300 Ehrenämtler – darunter auch wir: Frank, Ivo und der Autor – im Parkett und auf den Rängen des neugestalteten Kulturpalastes Platz.

Kulturprogramm: Ein besonderer Genuss war das von der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Stéphane Denève dargebotene Konzert. Die wunderbare Akustik des neuen Hauses erreichte es, daß die Sinfonie Nr. 3 in c-Moll für Orgel und Orchester op. 78 des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns uns tief im Gemüt berührte. Der schon zu Lebzeiten als Klassiker geltende Komponist, konnte für sich nach diesem wahren Ohrenschmaus mindestens drei neue Liebhaber gewinnen.

Die folgende Ansprache des OB Hilbert war dankenswerterweise knapp, aber inhaltgewichtig. Er fand die richtigen Worte, wenn er u. a. Gemeinschaftssinn und freiwilliges Engagement lobte.

Den musikalischen Ausklang bildete das wohl bekannteste Orgelwerk in der Musikwelt. Das kraftvolle und stürmische Orgelstück Johann Sebastian Bachs` Toccata und Fuge d-Moll BMV 565 wurde wahrlich virtuos vom Organisten Olivier Latry dargeboten.

Last Man Standing: Mit Sekt, Kuchen und herzhaften Häppchen lud der Bürgermeister anschließend zum kulinarischen Stelldichein. Wir genossen von Allem reichlich. Nach anregenden Gesprächen und neuen Bekanntschaften standen wir schier plötzlich allein im Saal.

Drei einsame Jacken an der Garderobe bestätigten, daß wir tatsächlich den Empfang bis zur Neige ausgekostet hatten.

Wado-Kai mit Vorbildfunktion: Eine besondere Gabe war nicht die Belobigung der Bürgerstiftung allein, die unser langjähriges sportliches Engagement als „Vorbild für Dresden“ honorierte. Auch der überreichte Ehrenamtspaß war eine Anerkennung unserer Arbeit der besonderen Art. Mit diesem können wir nun ein Jahr lang viele Angebote etwa in Museen oder sportlichen Einrichtungen vergünstigt nutzen.

Auch die Dresdner Neuesten Nachrichten berichten über dieses gesellschaftlich wichtige Ereignis. Den Beitrag findet man hier.

©️ EK

Wado-Weihnachtskarate im Dezember

Samstag 15.12.2018 Turnhalle 63.Grundschule, wieder einmal standen die Gürtelprüfungen unseres Vereins an.

Prüflinge, Eltern und Trainer waren pünktlich 14.00 Uhr zur Stelle. 4 Prüflinge aus dem Nachwuchs und 7 Erwachsene. Die Prüfer wurden durch Eric Kaden und Frank Kulus abgenommen.

Erste zeigten uns die beiden jüngsten Paul und Victor, dass sie die Grundtechniken für den Weißgurt beherrschten. Trotz der vielen fremden Erwachsenen zeigten die beiden nur wenig Nervosität – Hut ab und weiter so.

Dann waren die beiden höheren Grade Georg und Edgar dran. Georg als Orangegurt wurde zu Grün geprüft , und für Edgar von Grün zu Blau . Beide zeigten den Zuschauern sehr beeindruckend, welche Karate- Techniken sie bisher gelernt hatten. Sie schlossen Ihre anspruchsvolle Prüfung mit einer Freikampfsequenz ab. Eric und Frank bewerteten die Prüfungen. Alle 4 bestanden Ihre Prüfungen. Unter dem Beifall der Eltern bekamen sie Ihre Prüfungsurkunden.

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Lasertag im Dezember 2018

Am Samstag den 1. Dezember war es endlich so weit: die lang ersehnte Weihnachtsfeier stand vor der Tür. Mal wieder ging ich erst kurz vor knapp zu hause los. Ich wusste, dass ich laufend nicht mehr pünktlich kommen konnte. Deshalb rannte ich. Nicht zu erschöpft kam ich am Treffpunkt an und ging Gummibärchen kaufen. Normalerweise kaufe ich keine Süßigkeiten, aber mir war einfach danach. Nach 5 Minuten kam ich mit zwei Tüten „nimm2“ wieder zur Haltestelle. Leider musste ich auch ein paar „Bärchen“ abgeben. Bis zum Elbe-Park war die erste Packung schon fast leer.
Nach einer amüsanten Busfahrt mussten wir kurz warten, bis die erste Runde LaserTag losging. Wir bekamen jeder eine Art Rüstung, an der Sensoren befestig waren. Wurde man von einem Gegner an so einem Sensor getroffen, wurden dem eigenen Team 50 Punkte abgezogen. Der erfolgreiche Schütze bekam 100 Punkte. Erkannt hat man die Teams an den Farben, in denen die Rüstungen erstrahlten. Ziel des Spieles ist mit dem eigenen Markierer möglichst viele Gegnerische Spieler zu markieren und selbst nicht getroffen zu werden. Letzteres wurde jedoch durch einen Sensor am eigenen Markierer stark erschwert. Da wir nicht alleine waren und in die Arena bis zu 20 Spieler passten, bekamen wir in jeder Runde andere Mitspieler, Gegner und Teamfarben.

Nach drei Runden LaserTag gingen wir in ein Restaurant neben dem Laserland. Alle hatten Hunger und freuten sich auf ein leckeres Essen. Und es war lecker. Alle nahmen einen Bürger, nur ich das Schnitzel. Bis zum Ende der Rückfahrt unterhielte wir und froh und geschafft.

Ich muss sagen, Torsten hat alles ziemlich gut organisiert. Es ging nicht zu früh los und hörte nicht zu spät auf.

©️ Viktor

Exkursion in die Goldene Stadt

Das Weltkulturerbe an der Moldau hatte ein gutes Dutzend an Wado-Kaiern nebst Anhang übers Wochenende zu Besuch. Mit dem Zug ging es in die tschechische Metropole um östliche Kultur, deftige Knödel und böhmisches Bier zu genießen. Trotz unnötiger Sparmaßnahmen bei der Platzreservierung seitens unseres Vorsitzenden konnte jeder auf einer gepolsterten Sitzgelegenheit die wechselnden Landschaften an sich vorbeirauschen sehen. Während die Damen mit einer gekühlten Piccolo den Tag begannen, übten die Männer sich derb-herzlicher bis schöngeistiger Unterhaltung.

Direkt am Wenzelsplatz hatten wir in zwei großzügigen Ferienwohnungen Quartier bezogen und unternahmen unseren ersten Spaziergang. Überwältigt von der wunderschönen Architektur, insbesondere die Jugendstilvillen mit ihrem floralen Schmückwerk begeisterten, aber auch von den endlosen Menschenmassen, die die Straßen fast undurchdringlich machten, flanierten wir Richtung Pulverturm und Gemeindehaus.
In dieser zu den bedeutendsten Jugendstilhäusern der Welt gehörenden architektonischen Schönheit erhielten nicht nur die Augen einen Schmaus, sondern auch so profane Gelüste nach Gulasch, Schnitzel und Pilsner Urquell wurden gestillt.

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