Habersetzer, Roland: Amakusa Shiro – Gottes Samurai

Christliche Samurai? Gab es denn solche? Ein Roman von Roland Habersetzer.

  • Roland Habersetzer
  • Der Aufstand von Shimabara
  • Aus dem Englischen von Frank Elstner
  • 360 Seiten
  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-938305-19-5
  • 1. Auflage November 2013

Religionskriege gab es viele in vielen Jahrhunderten. Selten wird von ihnen jedoch aus fernsten Ländern berichtet, damit meine ich die, welche wir zum Fernen Osten zählen. Vielleicht hat eine Leserin oder ein Leser die Romane des James CLAVELL gelesen. SHOGUN wurde mit Richard CHAMBERLAIN erfolgreich verfilmt. Und SHOGUN gibt auch das Stichwort, wir begeben uns in das alte Japan, in das 14. und 15. Jahr der Ära Kan´ei, oder in das Jahr 1637. Es regiert der Enkel des Begründers des Edo-Shogunats, Tokugawa Ieyasu (jap. 徳川 家康; * 31. Januar 1543; † 1. Juni 1616), und der heißt Tokugawa Iemitsu (jap. 徳川 家光; * 12. August 1604 in Edo; † 8. Juni 1651).

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Habersetzer, G. und R.: Enzyklopädie…

… der Kampfkünste des Fernen Ostens

  • Gabriele und Roland Habersetzer
  • aus dem Französischen von Frank Elstner
  • 1215 Seiten und 1000 Abbildungen
  • 1. Auflage 11/2019
  • ISBN: 978-3-957840-25-5
  • Palisander Verlag

Wuchtig liegt die Neuausgabe des im Palisander-Verlag herausgegebenen Kompendiums über die Kampfkünste des Fernen Ostens in den Händen – denn beide Hände benötigt der Leser schon, um das auf über 1.200 Seiten und annähernd 10.000 Schlagworten zentrierte Wissen mit aller Ehrfurcht handzuhaben.

Hier liegt eine Fleißarbeit von Roland Habersetzer vor. Dieser ist ein unbestrittener Fachmann in den Kampfkünsten und konnte durch sein jahrzehntelanges Studium nicht nur ein immenses Fachwissen ansammeln, sondern dies in Fachpublikationen weitergeben.

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Kampfsport, Kampfkunst für meine Kinder oder Enkel?

Wie wäre es mit Wadokai-Karate? Einer der ältesten Dresdner Karatevereine kombiniert Tradition mit vielseitigem Training und gemeinsamen Unternehmungen.

Eine Turnhalle in Dresden – Blasewitz.  Ein Dutzend Kinder in weißen Anzügen rennen durcheinander, hin und her, umeinander drum rum. Die Aufgabe lautet, die Wäscheklammern am Revers des Gi  der anderen weg zu grapschen. Wer zum Schluss noch eine hat, ist Sieger.

„Hantai!“ ruft Trainer Jens laut in die Halle. Sofort treten die Mädchen und Jungen, geordnet nach Gürtelfarben, in einer Linie an. Ganz links finden sich Kinder mit grünen, ganz rechts die mit weißen Gürteln. Dōjō – Etikette nennt man das. Dienstags beim Kindertraining des Karate Wadokai Dresden e.V., einem der ältesten Karatevereine der Stadt, dessen Anfänge fast illegal waren, damals, noch in der DDR.

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Eintauchen in Geschichte

Trainerweiterbildung der anderen Art.

Wenn man eine japanische Kampfkunst betreibt, dann gehört ein wenig Japan-Geschichte sicherlich dazu. Am 14. Juni bot sich dafür die Gelegenheit, denn im Parkhotel Dresden sahen wir eine „szenische Live-Erzählung“ unter dem Titel „Japan – Die Sage der Nation“. Ein Erzähler führte durch einige tausend Jahre, begleitet von einer stimmigen und traditionellen Musikerin auf dem Koto-Instrument.

Die Bühne erhellt auch von „unzähligen“ Kerzen, japantypischen Raumteilern, einer Bilderwand, gesäumt von Kirschbäumen in voller Blütenpracht, das japanische Kirschblütenfest (Sakura) dauert Monate, denn die Kirschblüte beginnt bereits im Januar auf Okinawa und arbeitet sich dann vor.

Die Koto erinnert entfernt an eine Zither, natürlich mit ganz anderem Klang, die gespielten Stücke füllen den Raum wunderbar aus.

Was man mit KI im positiven Sinn machen kann, zeigt die Präsentation über dem Bühne, und dabei fällt nun eine Reihenfolge der Erzählung auf, die wohl eher unüblich erscheint: sicherlich sind die Atombomben über Hiroshima und Nagasaki im August 1945 höchstwichtiger Erinnerungsteil aller Japaner, neben der Zerstörung, dem sekundenschnellen Tod tausender Menschen und mehr, wird auch eine jahrtausendealte Tradition beendet, denn der Tenno wird bald nicht mehr als göttlicher Kaiser angesehen. Daher beginnt und endet die Erzählung mit diesem Ereignis.

Natürlich nimmt uns der Erzähler auch mit in die Geschichte, die volltönende Stimme erzählt und liest in getragener Ruhe, begleitet von Bildwelten, die den Text stützen. Mythen, Wendepunkte, kulturelle Prägungen: Es ist erstaunlich, wie man all dies, wofür man tausende Seiten lesen könnte, in einer 75-minütigen Inszenierung unterbringen kann.

Dreamlight – Experiences will magische Events, pure Emotionen und unvergessliche Momente schaffen so „entsteht eine inszenierte Geschichtsreise… als live erzählte, zusammenhängende Bühnenform, in der Vergangenheit, Atmosphäre und klang miteinander verschmelzen.“ (dreamlight-labs.com) Schade, dass nirgends die Namen der beiden Akteure genannt werden.

Das ist den Veranstaltern, denke ich gelungen und es hat sicherlich allen gefallen. Anschließend genossen wir Sonnenschein und Unwetter über Dresden im Luisenhof: ein schöner Sonntagnachmittag im Kreis von Freunden.

©️ Uwe (15.06.2026)

Fernost in Dresden oder wenn man eine Reise tut

Es ist doch schön, wenn sich Freunde wieder treffen können. Die Einladung von Sophie galt eigentlich für den April, aber wie jeder weiß, da gab es diverse Einschränkungen, die einen kleinen, feinen Sportverein schon betreffen.

Aber nun, im August, trafen wir uns an der Elbe und hatten viel Platz. Um was ging es? Nun, natürlich ging es ums Quatschen, ums Essen, um Trinken, aber dafür hätte es auch ein großer Grill und deutsches Bier getan. Statt dessen, seht selbst.

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Wado Kai Dresden beim Wado- und Shindo Yoshin Ryu-Seminar in Berlin

Jahr für Jahr zieht es uns nun schon zu dem gemeinsamen Kurs des Wado-Karate und dessen Ursprungsform Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu (TSYR). Und das Schöne dabei: Unsere Reisegruppe wird immer größer! Philine, Brit und Torsten können nunmehr bestätigen, daß das Wochenende ein wahres Erlebnis ist und jeder etwas für seine sportliche und persönliche Entwicklung mitnehmen kann.

Mittlerweile dürfte sich im Verein herumgesprochen haben, daß sich einige Kampfkunstbegeisterte – der Autor eingeschlossen – seit geraumer Zeit im Shindo Yoshin Ryu üben. Das besondere am TSYR ist, daß es zu den Koryu zählt. Übersetzt wird das mit „alte Schule“ und bedeutet, als klassische japanische Kampfkunst vor der sogenannten Meiji-Restauration Japans (1868) gegründet worden zu sein. Als Sogo-Bujutsu beinhaltet der anspruchsvolle und technisch ausgefeilte Lehrplan des TSYR neben unbewaffneten Jujutsu-Techniken auch die traditionellen Waffentechniken der Samurai (Kenjutsu und Tantojutsu).

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Neujahrsempfang 2020 – Beim Oberbürgermeister

Die Bürgerstiftung Dresden zeichnete auch in diesem Jahr die im Ehrenamt tätigen Freiwilligen aus. In Zusammenarbeit mit der Stadt Dresden wurden neben wichtigen Vertretern aus Politik und Gesellschaft auch etwa 1.300 Ehrenämtler zum Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters eingeladen. Denn so erklärte Oberbürgermeister Dirk Hilbert berechtigt: „Ohne Ehrenamt würden viele wichtige Bereiche in unserem Alltagsleben überhaupt nicht funktionieren. Den Dresdnerinnen und Dresdnern zu danken und ihnen Respekt zu zollen, ist der Hauptgrund für den Neujahrsempfang“.

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Biathlon mit wenig Schnee

Wie von vielen Vereinsmitgliedern gewünscht fand am ersten Sonntag im Februar das traditionelle Biathlon in Altenberg statt. Leider war dann aber unsere Teilnahme nicht so berauschend; gut, dass Freunde von Hato mit von der Partie waren und so unser kleiner Haufen etwas größer wurde.

Pünktlich kurz vor halb 11 trafen wir uns vor der Beerenhütte oben in Zinnwald. Die Sonne, die uns noch zur Anfahrt begleitete, die war nun weg, Schnee gab es auch keinen, aber das war uns allen egal. Wir freuten uns auf einen harten Wettkampf zwischen Wadokai und Hato und stiefelten auch gleich mit guter Laune zu unserer Wettkampfarena.

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Breslau: Ein Wadokai – Ausflug vom 6.-8.09.2019

Im Osten ist es schön! Das konnte unsere Reisegruppe einmal mehr bestätigen, die ein Wochenende im September zum gemeinsamen Ausflug und zur Stadtbesichtigung nutzte. Nachdem letztes Jahr Prag unser Ausflugsziel war, besuchten wir diesmal die an der Oder gelegene Hauptstadt Schlesiens Breslau.

Mit dem Bus war die Stadt in 3 1/2 Stunden zu erreichen. Unsere Übernachtung hatte Kuli fußläufig zur Altstadt ausgesucht, so dass direkt nach Ankunft das pulsierende Nachtleben bei einem kühlen Bier beobachtet werden konnte.

Der nächste Tag war anstrengend für die Füße, aber jeder Schritt lohnte sich: Bei dem ganztägigen Rundgang durch die Stadt sahen wir liebevoll wiederhergerichtete Kirchen, Dome, Bürgerhäuser und das bezaubernde Alte Rathaus. Ganz besonders freute es uns, dass wir fast nebenbei uns „sündenfrei“ machen konnten – wer den Sünden auf sich geladen hatte, denn in der Elisabethkirche wurde ein Generalablaß offeriert, den wir nach unserer Interpretation auf jeden Fall erhalten haben.

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Wadokai DD – Prüfung im Mai

Woran erkennt man, daß es sportlich voran geht? Genau, an (vorläufig) zwei Prüfungen pro Jahr!

Am 30. Juni stellten sich Prüflingen zum 9. und 8. Kyu ihrer Gürtelprüfung. Sie alle zeigten gute Grundtechniken und ließen den Prüfern keine andere Wahl, als sie bestehen zu lassen.

Von unserem Partnerverein Hato wollte gar ein Prüfling den 1. Kyu und damit die Dananwärterschaft erwerben. Mit viel Kampfgeist konnte sie unter Beweis stellen, daß sie den konditionellen Herausforderungen von Kihon, Kata und Partnerübungen gewachsen war. Gerade die technischen Anforderungen meisterte sie dabei fabelhaft. Ihre gute Vorbereitung und das jahrelangen, kontinuierliche Training hatten sich bezahlt gemacht. Auch sie bestand den braunen Gürtel und kann sich in einem Jahr der Danprüfung stellen.

Gratulation an alle Prüflinge!

EK