Selbstbehauptung ungeschminkt: von Dr. Elke von Oehsen

Dies ist ein Buch von einer Frau für Frauen. Dr. Elke von Oehsen hat sich immer wieder selbstbehauptet, sie ist die höchstgraduierte Karateka im Deutschen Karateverband mit dem 9. Meistergrad (DAN). Gern und oft erzählte sie in geselliger Runde, was es bedeutete, in den 70er und 80er Jahren in der männerdominierten Karatewelt auch des verehrten Sensei Teuro Kono[1] als junge Frau zu trainieren und Anerkennung zu erwerben. Die Meisten aus dieser Zunft, des Wadokai-Karate (Wado-Ryu), kennen sie wahrscheinlich ungeschminkt und dieses Wort meint nichts Kosmetisches, sie handelt und spricht im wahrsten Sinne des Wortes geradezu, offen und glaubwürdig.

Im Mai diesen Jahres hat sie „ein Praxisbuch für Frauen, um Handlungsfähigkeit, Schutz und Selbstwirksamkeit zu gewinnen“ im Kono-Verlag veröffentlicht.

Ihr Anspruch ist dabei „Keine Lösungen [vorzugeben], sondern verschiedene Möglichkeiten als Anregung für eine individuelle Auseinandersetzung [darzustellen]“ (Seite 12) Wenn „Angst vor Gewalt das Leben von Frauen vor allem unterschwellig [prägt] und ihr Verhalten und ihre Handlungsmöglichkeiten sehr [beeinflusst]“, dann muss man sich mit Fakten, aber sowie mit Klischees, Vorurteilen und Urteilen auseinandersetzen.

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Ist es schon wieder soweit?Jahresendprüfung 2024

Schon wieder ein Jahr vergangen? Auch dieses Karatejahr brachte doch einiges, zum Beispiel Erfolge für so einige Mitglieder unseres Vereins. Am 14. Dezember 2024 gratulieren wir Emma L. Und Logan L. Zu ihrer ersten Gürtelprüfung, dem 9. Kyu.

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Micki – Maus – Turnier 2024

Zum allerersten Mal zeigten sie, dass eine Kata auch vor Publikum und im Kreise vieler anderer Kinder gelaufen werden kann. Und Emma probierte sich auch an den Bällen mit Fauststößen und Fußtritten. Ganz toll und sicher eine neue Erfahrung. Weiter so.

Vielen Dank, liebe Britt für die Betreuung dieser vier jungen Karateka aus unserem Verein beim traditionellen Miki-Maus-Turnier bei treuen Freunden, dem Verein HATO Dresxden e.V.

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Jahresendprüfung 2023

Es ist Tradition im Verein, dass zum Jahresende noch eine Prüfung stattfindet. Die Bandbreite diesmal ging von vom 9. bis zum 4. Kyu. Auch die Prüfungskommission hat sich ein wenig verändert, denn erstmals saß Ivo, unser 1. Vorsitzender mit dabei.

Die Prüfungskommission und die Trainer attestierten allen Prüflingen gute Leistungen, dabei wurde natürlich auch Kritik geübt, aber die soll ja unbedingt für Fortschritt sorgen…

Allen Prüflingen gratulieren wir und wünschen einen guten Rutsch nicht nur ins neue Karate-Jahr.

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Lehrgang mit Hindernissen – Haslach 23

Ich war mal wieder auf einem Lehrgang. Einem Bundeslehrgang. Einem Bundeskaratelehrgang. Jedenfalls seit langer Zeit mal wieder in Haslach im Kinzigtal. Vom 27. bis 30. Juli 2023, in der sonst wärmsten Gegend Deutschlands. Gab es was Besonderes? Ja, die vier Tage waren gelegentlich verregnet. Ungewöhnlich. Schwülwarm war es trotzdem in der bekannten Halle.

War das ein Lehrgang wie immer? Irgendwie schon und doch nicht. Klar, wir übten Grundschulelemente, die von Sensei Teruo Kono übermittelt wurden, liefen bekannte (in meinem Fall leicht verschüttete) Katas durch und erinnerten uns an die Details, trainierten die für Danprüfungen enorm wichtigen Kihon- und Ohyo-Kumite und fingen bereits früh an zu schwitzen, weil Jürgen Fabian uns seine berühmt – berüchtigte Erwärmung(!) angedeihen lies.

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Paddeltour mit Hindernissen

Es ist eine schöne Tradition, wenigstens einmal im Jahr sportlich auf anderen als Karate-Pfaden zu wandeln. Im Spreewald sind wir schon gepaddelt, von Fischen nach Meißen mit dem Schlauchboot gefahren und nun wollten wir mit Kajak und Kanadier etwas oberhalb die Elbe unsicher machen, was uns, nun ja, gelungen ist.

In Pirna war Start und wasserafine Wadokaier, teilweise mit familiären Anhang machten sich bereit, den Strom zu bezwingen.

Der Himmel war ziemlich bewölkt, Wind zog über den Fluss und wer hinten saß, wurde auch ein wenig nass. So fuhren wir von Pirna auf Heidenau zu, begegneten wenig Wassersportlern aber Vertretern der ältesten Raddampferflotte der Welt.

Nach einiger Zeit kommen wir an Pillnitz vorbei. Kennt ja jeder das Schloss, Der Himmel über dem zeitweiligen Domizil der Gräfin Anna Constanze von Mosel zeigt ein interessantes Wolkenbild. Zwei dachten, egal, wir fahren mal rechts an der Insel vorbei.

Als nächstes kommt der Wachwitzer Fernsehturm in Sicht. wir fahren an der kleinen Kirche vorbei, die ein gewisser George Bär erbaut hat, welcher später für einen viel größeren Kirchenbau bekannt wurde. Der nächste Raddampfer ist die Dresden, mein Lieblingsschiff, weil ich als kleiner Junge schon mal durch den Maschinenraum geführt wurde.

Die nächste Station kennt ihr natürlich, es ist das Blaue Wunder.

An den Elbschlössern und der Saloppe, dem Wasserwerk führt die letzte Etappe vorbei, dem Höhepunkt entgegen:

Kurz vor der jüngsten Dresdner Elbbrücke scheint der Fahrweg eindeutig zu sein: Weit auseinander liegen die grüne Boje links und die rote Boje rechts. Wir fahren am rechten Ufer der Brücke entgegen und uns folgt das MS August der Starke. Ich denke, das wird ein schönes bild, dieses Schiff halb unter der Brücke, da höre ich von hinten einen Schrei. Torsten und ich schaffen es noch, den Kajak in Richtung Bugwelle zu drehen, die zweite folgt ganz kurz auf die erste und zack, das Bott ist voller Wasser und wir „ganz voll nass“. Hinter uns ist ein Boot fasst aufs Ufer gespült worden und der Kajak, ja der ist umgekippt. Falsche Seite auf der Elbe? Oder Absicht? Oder braucht der Kahn den Druck um wieder in die Fahrrinne zu kommen? Egal, wir müssen erst mal die Boote auskippen…

Das MS Gräfin Mosel kommt viel geruhsamer im Anschluss durch die Brücke die Elbe herauf. Eine Touristenattraktion, die nassen Wadokaier da am Ufer…Im Johannstädter Fährgarten gibts was Leckeres zu essen und dieses und jenes Bierchen, Zeit, einen Teil der Mannschaft trocken zu legen, die Sonne, die nun plötzlich scheint, hilft dabei ein wenig nach…

Ein schöner Tag unter Freunden.

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Zoom Karate – Karate zoomt

So wie es aussieht, hat uns dieses fiese 19jährige Zwillingspärchen namens Corona und Covid Sars voll im Griff. Leider haben einige sogar direkte Bekanntschaft mit den beiden beschlossen. Aber: Neues Jahr – neue Versuche. Wir trainieren GEMEINSAM – ALLEIN und doch MITEINANDER.

Zu den üblichen Trainingszeiten trifft man sich via Zoom. Am Montag haben wir das ausprobiert, heute waren schon zehn mit dabei. Nur Edward hadert noch mit der Zuschaltung aus den USA. Sonst hätten wir sicherlich mit internationaler Teilnahme punkten können. So waren eben nur Hessen und Mecklenburg bei den Sachsen zugegen.

Hat Spaß gemacht. Und man sieht sich mal wieder. Auf, dass wir uns und das Karate nicht vergessen. Bis Montag.

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Fernost in Dresden oder wenn man eine Reise tut

Es ist doch schön, wenn sich Freunde wieder treffen können. Die Einladung von Sophie galt eigentlich für den April, aber wie jeder weiß, da gab es diverse Einschränkungen, die einen kleinen, feinen Sportverein schon betreffen.

Aber nun, im August, trafen wir uns an der Elbe und hatten viel Platz. Um was ging es? Nun, natürlich ging es ums Quatschen, ums Essen, um Trinken, aber dafür hätte es auch ein großer Grill und deutsches Bier getan. Statt dessen, seht selbst.

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Tradition – Berlin im Februar

einigen Jahren besucht eine kleine Gruppe von Karateka einen besonderen Lehrgang in Berlin, meist im Februar. Es gilt zu erkunden, was denn das Wado-Karate mit dem Shinto Yoshin Ryu verbindet, konkret das Takamura-ha Shindo Yoshin Ryu Jujutsu (TSYR) welches von Sensei Toby Treadgill, Menyo Kaiden, USA, vertreten wird. Gemeinsam mit dem japanischen Meister Koichi Shimura (Japan), 7. Dan JKF Wado-Kai JKF Wado-Kai 1st Instructor, JKF Wado-Kai Generalsekretär, verband er die Prinzipien der Kampfkünste wie immer auf interessante und verblüffende Art und Weise.

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Winterlehrgang Bremen 2019

Fünf Wadokaier zog es gleich zu Jahresbeginn in die Hansestadt Bremen. 
Warum? Der alljährliche Wadokai – Winterlehrgang fand vom 04.-06. Januar 2019 statt. Frank K., Steffen Sch., Ivo D., Torsten K. und Uwe R. fanden den Weg blind in die Hallen des TV Eiche Horn, seit Jahrzehnten besuchen wir diese Trainingsstätte. Hier trat 1989 / 90 erstmalig eine Dresdner Gruppe um den Vereinsgründer Raffael P. auf und „verlangte“ mitmachen zu dürfen. Im Jahr 1999 versuchten wir uns sogar mal an japanischer Kalligrafie, was man hier nachlesen kann.

Wir folgten natürlich gewissen Traditionen, zu denen der Besuch beim „China-Mann“ – einem China-Restaurant gehört. So fielen sämtliche Sachsen in ein solches Restaurant ein, auch wenn sie nicht zusammen aßen.

Aber das eigentliche Thema war ja Karate und so folgten wir einem abwechslungsreichen Trainingsplan. Die üblichen Grundschuleinheiten zu Beginn wurden komplettiert mit Kihon-Kumite, Oyo-Kumite, Sanbon-Kumite (auch mal für Schwarzgurtträger). Auch Bodenkampf (Idori) und Messerabwehr (Tantotori) waren dabei und natürlich der Abschluss mit Kata. (Ivo war ganz erpicht darauf, sämtliche Kata im Durchlauf zu absolvieren).

Die Besonderheit des Lehrganges bestand darin, dass durchgehend Kumite-Einheiten, also Wettkampfkarate, angeboten wurden. Es bleibt also bunt.

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