Der „9.“ DAN

Auch dieses Jahr trafen wir uns traditionsbewusst zum Meißner Herbst-Lehrgang. Auffallend war aber, nicht nur von unserer Truppe, ein sehr zahlreiches Erscheinen bereits am Freitag Abend. Grund hierfür war sicher die anstehende Dan-Prüfung, aber davon später mehr.

Nach anfänglicher Erwärmung und Tzuki Waza konnten sich sowohl alle Prüflinge mit ihren Partnern aber auch die anderen Karateka ordentlich bei Ohyo- und Kihon-Kumite auf die Mütze hauen. Zwischenzeitlich bestand die Möglichkeit, sich auf dem Boden rumzuwälzen (Idori) bzw. mit dem Messer zu verletzen (Tanto Tori). Bei der Rückfahrt am Abend und Fahrt nach Meißen am Samstag Morgen war die Stimmung (bei den Prüflingen) doch sehr gedämpft, weil man nur noch an die Prüfung denken musste, schlecht geschlafen hatte, es im Bauch herum ging 😉 etc.

Samstag Morgen ging es dann mit Uchi Waza weiter, anschließend musste man sich zwischen Hebeln und Würfen, Kata, Kihon, Sanbon oder Ohyo Kumite sowie Selbstverteidigung Messer entscheiden. Endlich war Mittagspause, und da diese beim Italiener ziemlich lang ausfiel, können wir wenig über Selbstverteidigung mit Franz berichten. Uns war aber wichtig, vor der Prüfung noch etwas zu essen und nicht noch bei der SV zu verletzen.

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Kata? Auch Kihon ist Kata

So könnte man den Inhalt dieses Traditionslehrganges mit Dr. Jürgen Fabian beschreiben. Zunächst kündigte der gern gesehene Gast in Dresden an, dass er keine Liegestütze mit der Truppe machen wird. Wer ihn kennt, der weiß, das dies letztlich nicht viel bedeutet. Die Gymnastik ist schweißtreibend genug. Trotzdem traf sich ein Häuflein unentwegter sächsischer Karateka in einer Dresdner Schulsporthalle und bekam, ob schwarzer oder weißer Gürtel, eine „Einführung“ in die grundlegenden Geheimnisse des Wadokai – Karates.

Ja, eine „Einführung“:  Eigentlich ging es „nur“ um Junzuki, Mawate mit Jodan Uke und dann noch ein wenig um die Wendungen in der Kata Pinan Nidan. Fußsohlen auf dem Boden behalten, Ellenbogen am Oberkörper lassen, vorderen Fuß nicht ausdrehen und schnell wenden. Anfängerkram!

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Spreewald zum Zweiten

Es war mal wieder soweit. Wadokaier machen sich aus Nord und Süd auf, um mit den sonst „leeren“ Hände ein Paddel zu packen und ein paar Kilometer im mückenumschwärmten Spreewald zu bewältigen. Diesmal, und das ist nur zu begrüßen, war es eine große Gruppe. Wie man so schön sagt, mit Kind und Kegel.

Dreiundzwanzig machten sich auf den Weg nach Burgk und bezogen mehrere Ferienwohnungen. Natürlich waren die Abende mit Grillen und einem oder zwei Bierchen gefüllt. Die Kinder spielten Fußball oder Tischtennis. Andere auch.

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Neujahr 2017 wieder in Bremen

Altbewährtes kommt eben wieder. So fahren wir am ersten Wochenende im Jahr 2017 nach Bremen zum Turnverein Eiche Horn von 1899 e.V. Ein ehrwürdiger Sportverein, der uns zu zu seinem hundertstem Geburtstag auch einmal künstlerisch wertvoll und tätig sah. 1999 war´s!

Nun aber fuhr eine klitzekleine Abordung unseres Vereins zum Neujahrslehrgang, eigentlich wie damals 1999 und die Jahre davor und einige Jahre danach. Zum Wadokai Bundeslehrgang an die Stätte, in der ich einst erstmals einen gewissen Teruo Kono (8. Dan – Hanshi) sah. Das ist aber mehr als 20 Jahre her.

Die Abordung bestand aus Steffen und mir. Gemeinsam stellten wir uns dem Programm, welches natürlich wieder alle Elemente des Wado-Karates beinhaltete und so waren wir vor allem an den kritischen Blicken und Ratschlägen zum Oyo– und zum Kihon Kumite der Trainer interessiert. Die sind auf diesen Bundeslehrgängen der Stilrichtung im Deutschen Karateverband vielfach vertreten: Dr. Elke von Oehsen (8. Dan), Peter Mixa (7. Dan), Werner Buddrus (7. Dan) und nicht zu vergessen die „Nachwuchs-Chef-Trainer“: Jürgen Fabian, Franz Bohnert und André Jätzschmann.

Der Lehrgang wies einmal mehr eine Besonderheit auf, die wir nicht unterschätzen sollten: Er war richtig nachwuchsorientiert. Natürlich kamen die Schwarzgurte und die angehenden Dan-Anwärter auf ihre Kosten, die größere Trainergruppe allerdings kümmerte sich intensiv um die Karateka, deren Gürtel noch in verschiedenen Farben leuchten. Diese Idee sollte fortgesetzt werden. Da werden die Lehrgänge, die ich selbst vor Jahren hauptsächlich meisterorientiert erlebte, sehr interessant für unseren Karatenachwuchs, sei er nun 15, 20 oder 40 Jahre jung.

Natürlich rannte die sächsische Bande, die die Schlafhalle traditionell okupierte, wieder zum Chinesen und „fraß“ das Bufett leer. Hunger hatte am Sonnabend sicherlich der Dirk Hoyer vom Dresdner Karateverein HATO, dem wir hier gleich nochmal herzlich zum bestandenen ersten Dan gratulieren. (Ich gratuliere gleich mal noch zu deinem Geburtstag vor ein paar Tagen, lieber Dirk.)

So ganz langsam merken wir, dass Schlafsack und Luftmatratze doch nicht mehr soviel Spaß machen. Auch wäre uns ein zünftiges Hotelfrühstück ganz gut bekommen, obwohl, nicht weit weg fanden wir am Sonntag einen opulenten Frühstückbäcker mit tollem Buffett. Zieht man das in Betracht, dann kann man die Übernachtungskosten schön verfuttern. Schließlich kann man Kalorien in der ersten Stunde dann hervorragend wieder abtrainieren. Bei Keri Waza, Zsuki Waza, Uchi Waza und Renzoku Waza. Also das Übliche. Und doch: Wir fahren gern.

©️ Fotos Uwe Rennicke und Jürgen Fabian

©️ UR

Trainervorbild? Aber sicher…

Sächsische Zeitung vom 15.11.2016

Es ist vermutlich unüblich, wenn eine Kampfkunst eine andere anfängt zu loben. Nun das machen wir hier nicht, wir loben nicht etwas Kung Fu oder Wing Chun, wir haben es auf David Maddox abgesehen, der als Englischlehrer und Kampfkunsttrainer vor einigen Tagen mit dem Publikumsoskar der Kinderarche ausgezeichnet wurde. Seit Jahren kennen wir uns und gelegentlich half man sich einander, sei es mit Sportgeräten oder im Training. Ich erinnere mich an Sport- und Filmnächte mit den Kiddis beider Gruppen…

David Maddox ist nicht nurt ein begnadeter Kindertrainer, von dem die Kids, seine Maddox-Tigers, begeistert sind. Doch kann er nicht nur das: auch als Buchautor wurde er bekannt. Für AKI UND NIBIS POLARABENTEUER machte er extra einen Ausflug an den Nordpol um zu lernen, wie man keine Eisbärkacke wird. Vor allem helfen dabei 360 Grad, einmal in einer viertel Stunde. Aber das kann man hier nachlesen.

Wir stoßen ein in die Hymne der Sächsischen Zeitung und freuen uns für einen Kameraden, der freundlich, zielstrebig und sehr verlässlich ist. David, macht weiter so, und du natürlich auch, Kathrin…

Sächsische Zeitung vom 15.10.20215

©️ UR

Erfolgreicher Weg…

immer dunklere Farben

Das waren zum einen Mathias, der nun den orangen Gürtel tragen darf, den siebenten Kyu. Aufgeregt sei er gewesen, sagte er anschließend. Gut geschlagen hat er sich. Allein war er auch nicht. Denn Ivo hat nun nur noch eine Prüfung vor sich, um ein großes Ziel zu erreichen, denn er bestand die Prüfung zum ersten Kyu. Die nächste Prüfung, Ivo, wird länger, schwehrer, härter und stellt DAS eigentliche Ziel dar. Wir sind überzeugt, du wirst das schaffen.
Glückwunsch allen beiden.

Alljährlich im Oktober trifft sich die Wadokai Gemeinde, deren Karatestil sich traditionell an Großmeister Teruo Kono orientiert in Meißen zum vierten Bundeslehrgang des Jahres. Unser Verein war natürlich auch vertreten, ein paar unentwegte Vertreter am Sonntag Vormittag sind hier vor der Vereinsfahne versammelt.

Kata, Oyo- und Kihon Kumite, Sanbon Kumite, Tsuki- und Keri Waza, komplettiert durch Renzoku- und Uchi Waza so hießen die immer wieder kehrenden und doch immer wieder aus neuen Ideen und Übungen zusammengesetzten Trainingsschwerpunkte. Selbstverteidigung, Würfe und Kata in der Anwendung (Bunkai) waren auch wieder dabei. Die Trainingsakzente setzten Dr. Elke von Oehsen, Peter Mixa, Werner Buddrus, Jürgen Fabian, Franz Bohnert und Andre Jätzschmann, die Spitzen der Stilrichtung aus allen Himmelsrichtungen. Gäste kamen so aus Bremen, dem Schwarzwald, aus dem Heidelberger Raum, Mecklenburg Vorpommern und natürlich aus Sachsen.

Auf ein Neues in Bremen im Januar.

©️ UR

Ein neues Karate-Jahr

Erstes Wochenende nach Beginn des neuen Jahres: Wir verbringen es, fast schon traditionell, in Reinbek bei Hamburg. Hier findet nun schon seit einigen Jahren der Wadokai – Neujahrslehrgang statt, organisiert durch die Freunde vom TSV Reinbek.

Böse Zungen könnten behaupten, dass Ingo, Silly, Ivo, Eric, Torsten, Erik, Lisa, Steffen und Uwe hauptsächlich aus Gründen einer Modenschau nach Reinbek gefahren wären, das folgende Bild, welches uns in der neuen und erstmals präsentierten Vereinskleidung zeigt, weist darauf hin.

Dies allerdings wäre doch stark übertrieben, denn der Hauptgrund der Reise war und ist das Karate. Umfangreich das Programm, welches wieder interessante Übungen enthielt. Diesmal wurden Qi Gong und die Einheit für die sogenannten Jukuren, die später eingestiegenen („älteren“) Karateka besonders erwähnt. Das hat nichts damit zu tun, dass das Training nicht mehr anstrengend wäre, diverse Füße brauchten auch diesmal wieder besonderen Schutz. Oder, was hat die Münze vor den Füßen zu suchen, welchen Zweck hat die komische Mütze auf dem Kopf und was macht Steffen auf dem Schwebebalken?

Wie schnell man von den Niederungen des Karate, wie Gürtelbinden, zu den großen Übungen, der Kihon – Kumite – Ipponme kommt, das haben Silly und Lisa gezeigt. Erik, der uns die Treue auch aus Jüterbog hält, trainierte hier mit Lars L., dem Hatorianer. Übrigens Hatorianer: natürlich machten wir gemeinsam auch wieder ein asiatisches Restaurant unsicher, unter anderem, weil wir dem Felix, ebenfalls HATO zum zweiten Dan gratulieren konnten.

Alles in allem wieder ein gelungenes Wochenende.

©️ UR

Feiertagskarate zu Ostern 2014

Eigentlich zieht es uns nicht so sehr nach Bremen, wenn Ostern ist. Es ist ja ein Familienfest mit vier freien Tagen. Die in einer Sporthalle zu verbringen, das ist dann doch nicht so prickelnd. Wenn man dann noch einer solchen pennen muss, Schlafsack und Matratze, dann überlegt man sich das vielleicht noch mehr. Wenn man dann aber irgendwann Großes vorhat…

Nun, es war ein schönes Wochenende. Schließlich kam ich mit den vielen sächsischen Freunden zusammen und das Trainingsprogramm war auch nicht von Pappe. (Ist es ja eigentlich nie.)

Herausragend fand ich diesmal zwei Dinge. Einmal hatte Peter MIXA bereits auf dem Neujahrslehrgang von den sogenannten KUMITE KATA gesprochen, von denen es 36 Stück gibt. Wieder stellte er einige vor und vor allem den fort-geschrittenen Karateka erschloss sich so ein einigen Details der Weg vom zu Beginn geübten SANBON KUMITE über das KIHON KUMITE zu diesen Übungen. Wie in einem Film sah ich eine methodische Übungsreihe vor mir, welche allerdings Jahre umfasst. Da merkt man doch, dass langes Training lohnenswert ist.

Zweitens hat der Jürgen Fabian zweimal sogenanntes HIGH INTENSITY TRAINING geleitet. Die Pulshöhe würde sich in einer endlosen hochamplitudigen Sinuskurve abbilden lassen und das 45 Minuten lang. Der hat aber auch Übungen drauf. Zudem behauptete Jürgen mehrfach, die Übungen wären leicht und über haupt nicht anstregend, weh täte es höchstens im Kopf. Ich bin noch nie ein knappe Stunde lang am Stück belogen wurden. Und dann hab ich mich auch noch dafür bedankt….

Dass die Sachsen den örtlichen Chinesen besuchten, muss wohl nicht erst erwähnt werden. Sonntag ging es wieder heim… Montags ausschlafen! Wie schön. Toller Lehrgang.

©️ UR

Winterlehrgang 2014

Am Freitag, dem 03.01.2013, 17:00 Uhr sollte das Erwachsenen-Training in Reinbek starten. Für die Wadokaier hieß das: Treff 11:00 Uhr auf der Washingtonstraße in Dresden. Eine akzeptable Startzeit wie ich fand. Es trafen sich 7 hochmotivierte Karateka und eine reisebereite Mitfahrerin, die wir an irgendeiner Ausfahrt absetzen sollten. Die Fahrt verlief problemlos. Die Nahrungsaufnahme gestaltet sich dagegen für einen von uns schon schwieriger – er hatte Extrawünsche und bekam deshalb gar kein Essen vom goldenen „M“. Zum Glück fängt Kulli nicht an mit Maulen, wenn er Hunger hat 😉

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Resümee zum Herbstlehrgang 2013

Nun ist er vorbei, der ► Wadokai Herbstlehrgang 2013 im tausendjährigen Meißen
. Erfolgreich vor allem für alle die, welche sich einer Prüfung stellten. Aus unserem Verein gratulieren wir Steffen
zur wirklich gut absolvierten Prüfung zum 1. Kyu. besonders gut haben mir die Partnerübungen gefallen. Ob Sanbon-, Oyo- oder Kihon Kumite, die Grundlage für die nächste Prüfung ist gelegt. Schön, dass wir nun wieder einen echten Dan-Anwärter in unseren Reihen haben.

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