Kata mit Jürgen Fabian am 29.09.2018

Unser Partnerverein Hato hatte mit Dr. Jürgen Fabian, 5. Dan und Wado-Kai A-Prüfer, einen Katakünstler und eloquenten Karatelehrer eingeladen.
Auch wenn Liegestütze, Rumpfaufrichten und andere Ertüchtigungsübungen – wie Jürgen immer wieder beruhigte – nicht ins Programm gehören würden, konnte er mit Fitnessbändern schweißtreibende karatespezifische Bewegungen einüben und die dafür nötigen Muskelgruppen diskret belasten. Der Muskelkater am nächsten Tag, gibt schmerzhaftes Zeugnis darüber ab.
Jürgen verstand es ausgezeichnet, Grundtechniken wie Zuki, Blöcke und Stände verständlich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichsam näher zu bringen. Sein Eingehen auf die Sportler sowie die detailgenauen Erklärungen zeugten davon, daß Frontalunterricht mit Rums-Bums-Mentalität und stundenlangen Ichi-Ni der Vergangenheit angehören.
An ausgewählten Kata erklärte Jürgen Abläufe, Anwendungen und Feinheiten, so dass jeder Teilnehmer etwas für seine eigene Karateentwicklung, ob als einfacher Übender oder auch als deren Leiter mitnehmen konnte.

©️ EK

Exkursion in die Goldene Stadt

Das Weltkulturerbe an der Moldau hatte ein gutes Dutzend an Wado-Kaiern nebst Anhang übers Wochenende zu Besuch. Mit dem Zug ging es in die tschechische Metropole um östliche Kultur, deftige Knödel und böhmisches Bier zu genießen. Trotz unnötiger Sparmaßnahmen bei der Platzreservierung seitens unseres Vorsitzenden konnte jeder auf einer gepolsterten Sitzgelegenheit die wechselnden Landschaften an sich vorbeirauschen sehen. Während die Damen mit einer gekühlten Piccolo den Tag begannen, übten die Männer sich derb-herzlicher bis schöngeistiger Unterhaltung.

Direkt am Wenzelsplatz hatten wir in zwei großzügigen Ferienwohnungen Quartier bezogen und unternahmen unseren ersten Spaziergang. Überwältigt von der wunderschönen Architektur, insbesondere die Jugendstilvillen mit ihrem floralen Schmückwerk begeisterten, aber auch von den endlosen Menschenmassen, die die Straßen fast undurchdringlich machten, flanierten wir Richtung Pulverturm und Gemeindehaus.
In dieser zu den bedeutendsten Jugendstilhäusern der Welt gehörenden architektonischen Schönheit erhielten nicht nur die Augen einen Schmaus, sondern auch so profane Gelüste nach Gulasch, Schnitzel und Pilsner Urquell wurden gestillt.

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