Grüße aus Bremen

Kleine Wadokai Dresden Abordnung beim Neujahrslehrgang der Wadokai-Stilrichtung in Bremen

Kleine Abordnung des Vereins am Wadokai Hotspot

Grüße aus Bremen! 🥋💪
Nach 12 Einheiten Intensivtraining können wir stolz sagen: WIR haben unsere Neujahrsvorsätze mehr als übererfüllt!
Schweiß, Muskelkater und jede Menge Karate – es hat sich gelohnt!
Ihr habt gefehlt, beim nächsten Lehrgang seid ihr hoffentlich dabei.
Moin & sportliche Grüße aus Bremen! 👊🔥

Neujahrslehrgang 2018 in Bremen

Wie jedes Jahr fand am ersten Wochenende nach Neujahr der Neujahrslehrgang statt, seit letztem Jahr allerdings wieder in Bremen, nachdem wir einige Jahre in Reinbek bei Hamburg trainierten.
Trotz eines lockenden Programmes gerade für Dan-Träger waren wir dieses Jahr recht spärlich vertreten, will heißen zu zweit. Deshalb verzichtete Steffen auch auf eine eigene Anfahrt und mietete uns (also Steffen und mich) gleich bei Hato mit ein, die uns auch kulinarisch versorgten. Leider verpasste ich (Ivo) die übliche erste „Rammeleinheit“ am Freitag 15.00 Uhr, da ich von Rostock mit der Deutschen Bahn kommend den Anschlusszug in Hamburg nach Bremen verpasste.

Wie schon angedeutet war das Hauptprogramm optimal für Dan-Träger ausgelegt. Am Freitag übten wir fleißig Ohyo-Kumite 6 bis 10, die erste Einheit wir beide zusammen, die letzte mit wechselnden Partnern. Dazu kam am Freitag der tiefere Einblick in die Kata Rohai. Wer die Kata kennt der weiß, dass es da viele schwierige Drehungen gibt, die Spaß verheißen beim gegenseitigen Beobachten 😉 .

Samstags erste Einheit leitete Jürgen. Jeder ahnt, dass dann die Erwärmung völlig stressfrei war und trotzdem der Schweiß in Strömen floss. Jürgen zeigte uns wieder einmal, dass auch der einfache Junzuki ohne Nidozuki oder Kette für einen Schwarzgurt noch eine Herausforderung ist (Ferse runter, schnelle Vorwärtsbewegung, Fuß möglichst nicht eindrehen …). Weiter ging es mit Fallen und Würfen sowie Bodenkampf bei Elke (Idori 1 – 5) bis zur Mittagspause.

Samstag Nachmittag war dann die Kata Niseishi bei Werner auf dem Plan. Wer die bisher nicht konnte, hatte schon zu tun, um hinterher zu kommen (ich sage nur ‚das Maul des Tigers aus Okinawa‘ 😉  . Leider erwählte Werner mich als Bunkai-Demonstrationsobjekt, mein rechter Oberarm tut jetzt noch weh 😉 . Danach kam Kihon 6 – 10, erst mit dem eigenem und dann mit wechselnden Partnern (wobei wir nicht wechselten, weil die Teilnehmeranzahl sehr begrenzt war). Der Vorteil war, dass wir fast persönliche Betreuung von Elke erfuhren.

Sonntag Morgen war wieder so ein Moment, wo die alten Geschichten bemüht wurden: „Wisst ihr noch, als wir bei Kono damals im Schnee trainiert haben?“ Grund war, die Heizung hatte in der Nacht eine Störung und es war schweinekalt. Endlich verriet auch Peter, dass nach den Schneeeinheiten damals hinterher die Hälfte der Teilnehmer krank war. Gott sei Dank erwärmte uns Franz recht vorsichtig, so dass keine der Kälte geschuldeten Verletzungen auftraten und wir dann wirklich warm wurden, auch weil der Hausmeister die Heizung reaktivieren konnte.
Nach Uchi Waza in einer sehr freien Form (Elke wollte uns mehr massieren als quälen) ging es weiter mit Tantotori 6 – 10 bei Werner (wer wirklich noch nicht mit dem Messer umgehen konnte, durfte bei Peter die Grundlagen des Messerkampfes üben). Immer wieder gern erzählt wird vor der Tantotori-Einheit die Geschichte, wo ein gewisser Ingo das Messer fallen ließ … .

Krönender Abschluss war wieder Kata im Durchlauf. Manch einer verließ die Halle bereits zum Aufräumen, aber der tapfere Rest kämpfte sich durch die Katas. Ich schaffte es diesmal bis zur Betschhurin, erst bei ‚Betschurin ohne Kommando‘ stieg ich aus, weil sich der Vorabend meldete 😉  .

Der Lehrgang dieses Jahr war wirklich toll, parallel zu den klassischen Einheiten konnte man immer Kumite-Training ‚genießen‘. Die Kids von Hato haben sich eigentlich den gesamten Lehrgang nur geprügelt. Auch das Rahmenprogramm war dieses Jahr spitze. Alle Dresdner und Meißner schliefen in der Halle, wo es aufgrund der Matten auch wirklich gemütlich war (ich hatte dämlicherweise ein Hotel gemietet, weil ich bei meinem Ostseeaufenthalt den Schlafsack vergessen hatte). Wir zwei Wadokaier hatten uns wie erwähnt bei Hato eingemietet, aber ich durfte auch mit Meißen/PSV ein Bierchen zischen.

Samstag Abend ging es klassisch zum Chinesen. Nach Irrfahrt durch Bremen hatte ‚Hatokai‘ einen schönen Tisch beim Chinesen in der Waterfront Bremen. Gerüchte sagen, dass Michi das Essen an der „All you can eat“-Bar gewonnen hat, der zweite könnte aber Felix gewesen sein (who knows … ), schade, dass Ingo nicht mit gewesen ist.

Die Sonntag-Rückfahrt ging flott und an der Hato-Garage von Felix verabschiedeten wir uns bis zum nächsten Mal. Danke für das Training von Elke, Werner, Peter und die anderen, die ‚Betreuung‘ von Hato und das Bier und die ‚professionellen Hinweise‘ von Meißen und dem PSV.

©️ Ivo

PS: Da unser Fotograf Uwe nicht mit war, gibt es nur das eine Bild 😉 , weitere Bilder in der Galerie

Neujahr 2017 wieder in Bremen

Altbewährtes kommt eben wieder. So fahren wir am ersten Wochenende im Jahr 2017 nach Bremen zum Turnverein Eiche Horn von 1899 e.V. Ein ehrwürdiger Sportverein, der uns zu zu seinem hundertstem Geburtstag auch einmal künstlerisch wertvoll und tätig sah. 1999 war´s!

Nun aber fuhr eine klitzekleine Abordung unseres Vereins zum Neujahrslehrgang, eigentlich wie damals 1999 und die Jahre davor und einige Jahre danach. Zum Wadokai Bundeslehrgang an die Stätte, in der ich einst erstmals einen gewissen Teruo Kono (8. Dan – Hanshi) sah. Das ist aber mehr als 20 Jahre her.

Die Abordung bestand aus Steffen und mir. Gemeinsam stellten wir uns dem Programm, welches natürlich wieder alle Elemente des Wado-Karates beinhaltete und so waren wir vor allem an den kritischen Blicken und Ratschlägen zum Oyo– und zum Kihon Kumite der Trainer interessiert. Die sind auf diesen Bundeslehrgängen der Stilrichtung im Deutschen Karateverband vielfach vertreten: Dr. Elke von Oehsen (8. Dan), Peter Mixa (7. Dan), Werner Buddrus (7. Dan) und nicht zu vergessen die „Nachwuchs-Chef-Trainer“: Jürgen Fabian, Franz Bohnert und André Jätzschmann.

Der Lehrgang wies einmal mehr eine Besonderheit auf, die wir nicht unterschätzen sollten: Er war richtig nachwuchsorientiert. Natürlich kamen die Schwarzgurte und die angehenden Dan-Anwärter auf ihre Kosten, die größere Trainergruppe allerdings kümmerte sich intensiv um die Karateka, deren Gürtel noch in verschiedenen Farben leuchten. Diese Idee sollte fortgesetzt werden. Da werden die Lehrgänge, die ich selbst vor Jahren hauptsächlich meisterorientiert erlebte, sehr interessant für unseren Karatenachwuchs, sei er nun 15, 20 oder 40 Jahre jung.

Natürlich rannte die sächsische Bande, die die Schlafhalle traditionell okupierte, wieder zum Chinesen und „fraß“ das Bufett leer. Hunger hatte am Sonnabend sicherlich der Dirk Hoyer vom Dresdner Karateverein HATO, dem wir hier gleich nochmal herzlich zum bestandenen ersten Dan gratulieren. (Ich gratuliere gleich mal noch zu deinem Geburtstag vor ein paar Tagen, lieber Dirk.)

So ganz langsam merken wir, dass Schlafsack und Luftmatratze doch nicht mehr soviel Spaß machen. Auch wäre uns ein zünftiges Hotelfrühstück ganz gut bekommen, obwohl, nicht weit weg fanden wir am Sonntag einen opulenten Frühstückbäcker mit tollem Buffett. Zieht man das in Betracht, dann kann man die Übernachtungskosten schön verfuttern. Schließlich kann man Kalorien in der ersten Stunde dann hervorragend wieder abtrainieren. Bei Keri Waza, Zsuki Waza, Uchi Waza und Renzoku Waza. Also das Übliche. Und doch: Wir fahren gern.

©️ Fotos Uwe Rennicke und Jürgen Fabian

©️ UR

Ein neues Karate-Jahr

Erstes Wochenende nach Beginn des neuen Jahres: Wir verbringen es, fast schon traditionell, in Reinbek bei Hamburg. Hier findet nun schon seit einigen Jahren der Wadokai – Neujahrslehrgang statt, organisiert durch die Freunde vom TSV Reinbek.

Böse Zungen könnten behaupten, dass Ingo, Silly, Ivo, Eric, Torsten, Erik, Lisa, Steffen und Uwe hauptsächlich aus Gründen einer Modenschau nach Reinbek gefahren wären, das folgende Bild, welches uns in der neuen und erstmals präsentierten Vereinskleidung zeigt, weist darauf hin.

Dies allerdings wäre doch stark übertrieben, denn der Hauptgrund der Reise war und ist das Karate. Umfangreich das Programm, welches wieder interessante Übungen enthielt. Diesmal wurden Qi Gong und die Einheit für die sogenannten Jukuren, die später eingestiegenen („älteren“) Karateka besonders erwähnt. Das hat nichts damit zu tun, dass das Training nicht mehr anstrengend wäre, diverse Füße brauchten auch diesmal wieder besonderen Schutz. Oder, was hat die Münze vor den Füßen zu suchen, welchen Zweck hat die komische Mütze auf dem Kopf und was macht Steffen auf dem Schwebebalken?

Wie schnell man von den Niederungen des Karate, wie Gürtelbinden, zu den großen Übungen, der Kihon – Kumite – Ipponme kommt, das haben Silly und Lisa gezeigt. Erik, der uns die Treue auch aus Jüterbog hält, trainierte hier mit Lars L., dem Hatorianer. Übrigens Hatorianer: natürlich machten wir gemeinsam auch wieder ein asiatisches Restaurant unsicher, unter anderem, weil wir dem Felix, ebenfalls HATO zum zweiten Dan gratulieren konnten.

Alles in allem wieder ein gelungenes Wochenende.

©️ UR

Neujahrslehrgang 2015: Reinbek bei Hamburg

Hallo liebe Gemeinde,
nachdem ich durch meine Paparazzi-Tätigkeit zum Blogger geadelt wurde, möchte ich hier meine Gedanken zum ersten Großereignis unserer geneigten Sportgruppe mal zum Besten geben, es ist mein erster Versuch im Blog, deshalb seht mir gelegentliche Anlaufschwierigkeiten nach, des Netz ist für mich in diversen Punkten noch Neuland, um mal ein Zitat unsrer Kanzlerin aufzunehmen..

Fangen wir an:
Nach guter Planung der Anreise startete diese nach Reinbek mit der Überraschung, dass meine ec-Karte abgelaufen ist, aber dieses sollte nicht die einzige an dem bevorstehenden Wochenendende eintretenden sein.. Ich konnte dieses jedoch ohne Vorlage des 9-mm Auszahlungsantrages zügig lösen, so dass Kuli, Steffen, ich und Robert (man  bemerke die Sortierung nach Graden 😉 ) unsere Reise antreten konnten, hier gebührt der Dank an Steffen für seine Fahrdienste..
Nach alter Manier logierten wir natürlich nicht (trotz vorheriger Überlegungen) in der Halle, sondern bezogen wie immer unser Bettkästchen, der Service ist einfach zu gut, und beim Frühstück auf Elke und Werner zu treffen, hat irgendwo was.. 
Dann auf zum ersten Training, es galt die mitgereisten Mitmachheinis zu begrüßen, Freunde zu treffen und den Speck der Feiertage abzutrainieren.. 
Start war wie immer eine gute „Erwärmungs-Einheit“, gefolgt von spezifischen Trainings, wobei ich die zweite Folgeeinheit schonenderweise für mich auslies, um mich für die folgenden Tage parat zu halten, es gab  noch viel zu erleben und zu lernen..
Der Abend endete mit geselligen Gesprächen der Sportgruppe WadoKai beim Kroaten, Robert bekam noch ein paar Tipps für seine bevorstehende Prüfung und Einblicke in unsere Welt mit auf den Weg.. Wie immer war das Kaminzimmer unser letzter Halt 😉
Auf in den Kampf am Tag 2. Reichlich gestärkt durch das Frühstück (böse Zungen behaupten, das Kuli 5 Minuten vor Start beim Frühstück erschien, aber das kennt man 😉 ), ging  es dann zum ersten Ganz-Tages-Sport: 

So, auf, Training war angesagt. Dank einer zweiten Kamera sollten sich die Bilder noch mehren..  Es war für jeden etwas dabei, nur die Erwärmungen waren etwas, sage ich mal, neu…  Hier ein paar Impressionen, Bilder sagen mehr als Worte:

Wie man sieht, hatten wir alle sichtlich Spaß, und auch die Momente der Entspannung kamen nicht zu kurz..
Am Samstag war dann für Robert der große Moment, die erste Prüfung, aber die hat er vorzüglich gemeistert, meinen Glückwunsch dazu!

Danach folgte noch die ein oder andere Trainingseinheit, und die Planung des Abends war im Gange.. Traditionell geht es ja zum Gastmahl aus Fernost, doch leider war unser Stammlokal wider Erwarten geschlossen (Ein Schelm wer böses dabei denkt..). also was neues musste her.. Unweit Reinbek eroierte Ingo mit den Freunden von Hato ein Lokal im Nachbardorf, ein mongolisches.. Fernost ist OK, der Hunger treibt, also los.. So wie WadoKai eben ist, waren wir der Ankunft unserer Freunde weit voraus, reisten standesgemäß an [Bild folgt] haben vorzüglich gespeist, und sind nach Erkundung eines örtlichen Getränkemarktes mal wieder im Kaminzimmer gelandet, nur fehlte diesmal Elke, aber dafür war Franz unerwartet auf einmal da.. Nach langem Schwatz sind wir dann auch mal schlafen gegangen, um am nächsten Tag die letzten Reserven zu mobilisieren.. Und gut war es! Endlich war sie da, die von mir herbeigesehnte Einheit Kyosho-Jitsu, wie immer sehr „erlebnisorientiert“, aber auch lustig, ein Mitstreiter von Werner hat uns wahrhaftig auf den Punkt getroffen 😉 .. 
Der Lehrgang neigte sich dem Ende, Freunde wurden verabschiedet, und dann stand die Heimreise ins Haus.. Und dann kam das Unerwartete, Unglaubliche.. Nahezu Unbegreifliche! Wir hielten am amerikanischen Spezialitätenrestaurant zur Goldenen Möwe.. Kuli wurde bedient!!!!! und vertilgte mehr als nur einen Kaffee! Wenn das kein gelungener Abschluss eines vorzüglichen Wochenendes ist! Ich danke allen Beteiligten für dieses Erlebnis, auf viele weitere in dieser Art und Weise!
Mit sportlichen Güßen, 
Euer Kai Wado*

  • Lars R.