Die diesjährige Vereinswanderung führte uns natürlich wiederum in unsere wunderschöne Sächsische Schweiz. Dieses faszinierende Sandsteingebirge begeistert uns eben immer wieder auf’s Neue. „Uns“- stand dabei zunächst für einen kleinen Trupp von 6 Leuten, der sich früh am Morgen des 26. Mai anno 2018 an der Anzeigentafel im Hauptbahnhof zusammenfand.
Es hätten auch gern 50 bis 60 unserer unzähligen Vereinsmitglieder sein können, aber dieses Wochenende war halt vollgepfropft mit verschiedensten Events, auf die wir uns eben irgendwie aufteilen mussten, um so ein Maximum an Öffentlichkeitswirkung zu erzielen. 😉
Souverän brachte Eric diesen Spähtrupp, zu dem auch viele unserer Karate-Kids (u.a. Edgar, Ulrich u.v.m.) und deren karatebegeisterten Mütter gehörten, unter Anwendung von allerleih logistischen Raffinessen (z.B. Bahn und Fähre) zum nächsten Treff. Dieser führte dann in Schmilka auf der anderen Uferseite weitere dort bereits seit „geraumer Zeit bereitstehende“ Truppenteile dem Tross zu. Dabei handelte es sich um die 3 wanderbegeisterte Hochländer/-innen Conny, Joachim und Steffen. Dem noch nicht genug kündigte in diesem Moment Tobias telefonisch sein baldiges Erscheinen an. Im Gefolge hatte er zudem seine Familie, zu der neben seine Frau Maria immerhin bereits drei bezaubernde Kinder zählen. Allesamt waren extra aus der fernen Oberlausitz zu unserem gemeinsamen Wanderevent angereist. Unsere elitäre Wandergemeinschaft wuchs somit auf stolze 14 Leute auf sportlichen 26 Beinen an. Die kleinste Teilnehmerin durfte im Tragegestell bei Tobias sitzen und sorgte von nun an für unsere musikalische sowie sonstige Unterhaltung. Diese Art uns zu Höchstleistungen zu motivieren muss wohl sehr anstrengend gewesen sein, was sie allerdings durch einige Blitzschlaferholungsphasen gekonnt wettmachte.
Auf unserem Marschbefehl standen lediglich 11 Kilometer. Von ebenso vielen gefühlten Höhenkilometern stand da allerdings nichts. Nun – das Wetter spielte wunderbar mit und somit waren dehnende Vorübungen wegen der bereits bestens sonnenerwärmten Muskulatur überhaupt nicht nötig. So ging es nach einigen Orientierungsübungen doch sehr zielstrebig und steil vom Elbtalaufwärts zur „Kleinen Bastei“.
Dieses erste Zwischenziel belohnte unsere Anstrengungen mit einem imposanten Ausblick. Die zuvor genutzte S-Bahn erschien nun wie eine kleine TT-Modellbahn im tiefgelegenen Tal.
Kategorie: Veranstaltung
Turnier mit Bier

Am Samstag, den 28.04.2018 fand wieder unser traditionelles Spaßturnier in der Pohlandplatzsporthalle statt. Spaßturnier heißt, dass wir Wadokaier die befreundeten Vereine (Meißen, Hato und PSV) einladen, um gemeinsam mal nicht Karate zu trainieren, sondern bei Ballspielen mit- und gegeneinander zu brillieren und vor allem Spaß zu haben. Dies sieht man auch am Rahmenprogramm (heiße Würstchen mit Bier, natürlich nur wer will und auch darf, für alle anderen gab es Wasser, Schorle und Prosecco).
Wir als Gastgeber waren leider nicht sehr zahlreich erschienen, aber die Organisation und auch die Beköstigung haben gut funktioniert (Dank an Eric und seinem Gehilfen). Auch die anderen Vereine waren ganz gut vertreten, sogar die Meißner sind bei bestem Wetter angereist, lobend ist auch die Hato-Jugend zu erwähnen.
Superfly Dresden für Große

Da es ja dieses Jahr mit der Biathlon-Organisation leider nicht so geklappt hat, wurde gemeinsam entschieden, zusammen mal das Superfly auszuprobieren, da sich ja eigentlich die meisten von uns einzeln nur als Eltern oder Begleitpersonen ins Superfly trauen, aber gemeinsam sind wir stark.
Wir trafen uns also am Samstag 14.30 Uhr im Eingangsbereich der Halle und sofort wurde klar, sehr zahlreich sollte die Beteiligung diesmal nicht werden, obwohl mehrere Verwandte (Kinder, Ehefrauen …) mitgekommen waren. Eigentlich schade, aber von Vorteil bei dem doch recht komplizierten Eincheck-Vorgang mit Erstregistrierung. Über 20 Minuten später konnten wir dann die Sicherheitseinweisung über uns ergehen lassen und es ging endlich los. Auch die Großen wurden wieder zu Kindern und sprangen fleißig los.

Auffallend war sofort, dass man als Erwachsener doch Hemmungen hat, die man als Kind so nicht kannte. Sogar unsere Schwarzgurte trauten sich nicht so richtig, ein Salto hinzulegen, wohingegen Kinder und Jugendliche damit kein Problem haben. Lustig wars gemeinsam trotzdem und so sind auch einige schöne Aufnahmen entstanden, die in der Galerie auf unserer Website zu sehen sind (beim schlechten Licht sind naturgemäß viele Sprünge etwas unscharf).
Die zwei Stunden waren um wie nichts und ich meine, dass alle sicher die Aktion wiederholen wollen würden.
Beim gemeinsamen Vorabendbrot im ESPITAS Dresden Gruna klang entspannt und zufrieden unsere tolle Vereinsaktivität aus.
©️ Ivo
Spreewald zum Zweiten
Es war mal wieder soweit. Wadokaier machen sich aus Nord und Süd auf, um mit den sonst „leeren“ Hände ein Paddel zu packen und ein paar Kilometer im mückenumschwärmten Spreewald zu bewältigen. Diesmal, und das ist nur zu begrüßen, war es eine große Gruppe. Wie man so schön sagt, mit Kind und Kegel.

Dreiundzwanzig machten sich auf den Weg nach Burgk und bezogen mehrere Ferienwohnungen. Natürlich waren die Abende mit Grillen und einem oder zwei Bierchen gefüllt. Die Kinder spielten Fußball oder Tischtennis. Andere auch.
„Spreewald zum Zweiten“ weiterlesenWadokai DD wandert in den Frühling

Am Hauptbahnhof trafen wir uns, die Sächsische Schweiz zu erkunden, unbeeindruckt von Hackerangriffen, welche die Anzeigetafeln der DB ausfallen ließen, machten wir uns mit dem Regionalzug auf den Weg nach Schöna. Unterwegs stellten wir fest, dass zwei weitere Teilnehmer, die in Niedersedlitz zusteigen wollten, den dort nicht haltenden Zug nicht besteigen konnten und fuhren zum Ziel.
In Schöna angekommen, machten wir uns auf dem Elbradweg auf den Weg nach Schmilka zur Fähre. Einige hatten versucht direkt in Schmilka aus dem Zug zu steigen, beinahe hätten Sie den Spaziergang durch das obere Elbtal verpasst.
„Wadokai DD wandert in den Frühling“ weiterlesenSportlergala 2017 in Dresden
Die Stadt Dresden hatte zur 25. Gala des Dresdner Sports ins Internationale Kongreß-Zentrum eingeladen. Viele aktive und ehemalige Sportler sowie Funktionäre der vielgestaltigen Dresdner Sportlerwelt und Vertreter der Politik nahmen die Einladung an. Inmitten befand sich die Delegation von Wado-Kai.
Es hieß diesmal nicht im Karate-Gi eine gute Figur zu machen, sondern in feiner Abendgarderobe bei exquisitem Büfett und erlesenen Weinen unseren Verein vor den Vertretern von Stadt und Sport zu repräsentieren. Die diplomatische Mission übernahmen Eric und Katja. Vereint saßen Breitensport und Spitzensport, Olympiasieger und Weltmeister neben Kreisklassewettkämpfern und Hobbysportlern in angenehmer Atmosphäre beisammen.
Bürgermeister Hilbert sowie der Präsident des Stadtsportbundes Dresden, Kluger, eröffneten die Veranstaltung mit kurzen, löblicherweise die Athleten und ihre Erfolge in den Mittelpunkt stellenden, Redebeiträgen. Die Förderpreise sowie die Sportlerehrungen in den Kategorien Nachwuchs, Handicap, Sportlerinnen, Sportler, Trainer, Senioren und Mannschaft waren Zeichen der Anerkennung und der (oft zu kurz kommenden) Dotation der Leistungen des Dresdner Sports. Auch wenn Wado-Kai sich nicht in diesen Sphären bewegt – selbstredend hätte unser Verein den Sympathiepreis verdient! – so freute es den Autor (als ehemaligen Leistungssportler) insbesondere, daß so viele Wasserspringer nominiert waren, selbst wenn es in diesem Jahr keinen Preisträger aus dieser elegant-schwierigen Sportart gab. Bewegend war die Würdigung der Sportler mit Handicap. Hier hatte sich unsere Stadt ins Zeug gelegt und konnte der in der Sportlerumfrage siegenden Christiane Reppe, für ihre auf einer Pressekonferenz gestohlenen Paralympics-Goldmedaille im Handbike-Straßenrennen einen originalen Ersatz überreichen.
Die artistischen Showbeiträge der Turner und Akrobaten wie auch die Darbietung der Sandkünstlerin Irina Titova waren neben der ausgewogenen und stilvolle Musikauswahl der Band „Retroskop“, die durch ihre Unaufdringlichkeit Gespräche mit alten und neuen Bekannten zuließ, eine angenehme und kurzweilige Untermalung der in allen Bereichen gelungenen Veranstaltung für den Dresdner Sport.
(Ergebnisse der Sportlerumfrage und eine Bilderstrecke gibt es hier)
Ähnlich schön, aber auf jeden Fall gelungen, war das Spaßturnier, welches Hato am Vormittag desselben Tages ausgerichtet hatte. Die Turnhalle am Pohlandplatz hatte Wado-Kai organisiert, den Rest wie Spielleitung und Verpflegung übernahmen die Sportfreunde von Hato. Diese Kooperation war auch für die Spiele im Fußball, Basketball, Volleyball und Völkerball von Vorteil. „Hatokai“ lief, sprang, schwitzte und vor allem lachte gemeinsam, so daß die Wado-Familie, denn auch PSV und Meißen waren zugegen, weiter zusammenwuchs. Jung und Alt (von fünf Jahren bis zum schon leicht ergrauten Haarträger) waren mit Ehrgeiz, aber vor allem mit viel Spaß an der Freude zwischen Pfosten, Korb und Netz ganz nach der Devise von Turnvater Jahn „frisch, fromm, fröhlich, frei“ in den „Ausgleichssportarten“ zum Karate unterwegs.
©️ EK
Heißes Rennen auf schmalen Brettern
Zum dritten Mal lieferten sich die Wadokaier (mit familiärem Anhang) einen packenden Wettkampf in der Loipe. Ein Mannschaftsrennen im Biathlon fand am 22. Januar in Altenberg statt.

Wunderbares Winterwetter machte die Parkplatzsuche beim Ankommen in Altenberg noch etwas schwer (dann wurde es einfacher). Nicht nur wir wollten uns brennende Oberschenkel und lahme Arme in der Spur holen.
„Heißes Rennen auf schmalen Brettern“ weiterlesenAm Ende des Sommers
Keineswegs. Heute, es ist Freitag, scheint der Sommer sich erst einmal mit Macht zu entfalten, auch das Wochenende wird sommerlich, vom Herbst künden nur einige sich von grün zu rot färbende Blätter an Gewächsen, die wir Bäume oder Sträucher nennen. Bäume oder Sträucher, Weiden, Wiesen, Felder, Häuschen säumten den „Weg“, welchen ein kleines Häuflein von Karateka aus DD am letzten Sonnabend gingen.

Doch halt, wir gingen ihn nicht, wir benutzten diesmal zur Kraftübertragung die Arme und zogen Paddel durch das Wasser. Das kann ja für einen Sport, der die leeren Hände betont, nicht schlecht sein. Das Häuflein (Silly & Ingo, Sylvia & Matthias, Ivo & Uwe, Eric & Steffen sowie Frank) trafen sich Freitagabends in Burg (Spreewald) und bezogen zwei Ferienwohnungen. Gut gestärkt nach reichhaltigem Frühstück, nach teilweise kurzer Nacht, tappten wir des Morgens dann zuerst einmal in die falsche Richtung. Doch etwas später bestiegen wir die halbwegs bequemen Paddelboote, welche leider kein Steuer aufwiesen, weshalb wir mit den Paddeln steuern mussten. Dies erforderte erhöhte Koordination.
Eigentlich ist der Spreewald ja kein wirkliches Badegewässer, auch wenn gelegentlich kleine blonde Nacktfrösche in der Hitze des Tages Abkühlung benötigten. Jedoch fuhren wir die meiste Zeit im Schatten, die Kanäle wirken wie endlose Alleen. Einer allerdings meinte, ein neues Handy wäre auch mal nicht schlecht und benutzte übrigens eine Schleuse weniger. Ich finde ja, dass da alle die in sich gehen müssen, die durch ihre Abwesenheit Franks Alleinfahrt verusachten.
Gelegentlich suchten wir ein Glas-Bier-Geschäft auf. Einen Spreewälder Gurkenteller, komplettiert mit Schmalzstullen, fanden einige als passend für eine Spreewaldfahrt.

Ungefähr 7,5 Stunden waren wir unterwegs. Rund 20 Kilometer legten wir zurück. (1086 kcal soll ich vebrannt haben!) Ein solch aktiver Tag, wenn auch weniger für die Beine, auf denen Karateka in sich ruhend und mit hohem Gleichgewichtsgefühl stehen, macht Hunger. Wenn man dann schon Thüringer im Verein hat, liegt die Abendverpfelgung sehr nahe. Echte Thüringer Bratwurst mundete allen und die allten ewig gehörten Kamellen wurde auch ausgegraben. Festgestellt wurde dabei, dass die mit den Jahren immer länger werden.
Und damit die Geschichten neueren Datums nicht in Vergessenheit geraten, dafür gibt es diesen Blog. Mit euch auf Tour ist immer wieder schön.
©️ UR
Training anders: Spaßturniere

Am 16. April 2016 gab es nach langer Zeit mal wieder ein Spaßturnier. Damit ließ unser Verein eine alte Tradition wieder aufleben: Das Kräftemessen in echt karateuntypischer Bewegungsform von Fußball, Basketball und Volleyball.
Daß es an der Zeit war, wieder einmal abseits unseres gewählten „Do“ schwitzend, aber meist mit einem Lächeln im Gesicht, Bälle mehr oder weniger regelkonform in Tore, Körbe oder übers Netz zu zirkeln, zeigte die rege Beteiligung unserer Mitglieder, aber auch – was uns besonders freute – unserer Partnervereine Hato, PSV und Meißen.
Es ging nicht um die großen Pokale, doch kämpfte jede Mannschaft dennoch mit Ehrgeiz und Siegeswillen. Der Spaß sollte an erster Stelle stehen – und bei uns war es so! Darum gewannen wir vor allem an Erfahrung.

Lediglich das Fußballspiel auf Kleinstfeld gegen Hato – wenn auch nach Turnierende und darum außerhalb der offiziellen Wertung – konnte die Wado-Kai-Auswahl für sich entscheiden. Es zeigte sich, daß Beharrungswille, blasenfreie Füße und Kondition für einen glorreichen Sieg entscheidend sind!
An Bockwurst, Wienern und Getränken fehlte es freilich nicht. Jeder konnte seinen Hunger, mehr noch den großen Durst stillen.
Der Dank gilt allen Teilnehmern, Organisatoren und freiwilligen Helfern! Das Spaßturnier soll wieder Tradition werden. Hato hat sich schon als nächster Ausrichter angeboten. Wir freuen uns darauf!
©️ EK
2. Wadokai Biathlonstaffel
Training einmal anders
Wie bereits im letzten Jahr tauschten die Wadokaier auch in diesen Winterferien ihren Karateanzug gegen Langlaufskier und Gewehr. Bei fast frühlingshaften Temperaturen trafen wir uns am Dresdner Hauptbahnhof und zogen mit unserer winterlichen Ausrüstung einige amüsierte Blicke auf uns.
Noch bis zum Tag davor zitterten wir, ob die Schneebedingungen für unser Vorhaben ausreichen würden, doch dann kam die frohe Kunde, dass unserem Biathlonerlebnis 2.0 nichts mehr im Wege steht. Und so brachte uns der Bus in das leicht verschneite Altenberg, wo wir von Uwe und seinem Team von der sportscollection in Empfang genommen wurden. Nachdem jeder seine passende Ausrüstung gefunden hatte, fuhren wir nach Zinnwald, um dort in die Loipe einzusteigen.
Auf dem Weg zur Biathlonarena testeten die erfahrenen Langläufer unter uns gleich einmal die Streckenbedingungen, während die Langlauffrischlinge sich mit der Technik und den langen Latten vertraut machten.

In der Biathlonarena angekommen erhielten wir eine Einweisung in das Liegendschießen, was im Fernsehen doch ein wenig einfacher aussieht, als es dann wirklich war. Anschließend ging es unter Flutlicht auf die Strecke zum Probetraining. Nun kamen auch die bisher treffsicheren Schützen ins Wanken. Mit einem Puls bis zu den Ohren schienen die Scheiben noch kleiner und sich ständig zu bewegen.
Doch viel Zeit zum Üben blieb uns nicht, denn die Wadokaier-Biathlonstaffel stand bevor.Vier Teams á vier Sportler kämpften bei zum Teil widrigen Wetterbedingungen, wie Schneeregen und Wind, unerbittlich um den Sieg. Während die einen mit Technik und Schnelligkeit glänzten, folgten andere dem Motto. „In der Ruhe liegt die Kraft“. Jeder Biathlet absolvierte zwei Runden zusätzlich eventueller Strafrunden und gab alles, was seine Beine hergaben. Die Stimmung an der Strecke war weltcupreif und so fühlte sich am Ende jeder als Sieger.

Zurück in Altenberg stärkten wir uns mit leckerem Kesselgulasch und dem ein oder anderen Getränk und kürten die Staffelsieger. Nochmals herzlichen Glückwunsch an das Team Kahleberg (Kulli, Matthias, Thorsten und Thomas), das den Sieg sicher nach Hause holte.
Und so neigte sich dieser ereignisreiche und lustige Tag auch schon wieder dem Ende und wir traten die Heimreise mit vielen tollen Erinnerungen an. Aber nächstes Jahr kommen wir mit Sicherheit wieder…
©️ Laura B.
