Wadokai Dresden Tag

Es hat schon Tradition: Im Dezember machen wir noch eine Kyu-Prüfung. Diese war doch sehr erfolgreich. Besonders zu bemerken ist hierbei, dass die Kindergruppe nun mit Edgar M. endlich wieder in dunkle Bereiche vorsößt, denn Edgar hat nun erfolgreich und auch mit Kimé den grünen Gürtel erreicht. Überhaupt war dies ein Familientag: Unter den Augen strenger Prüfer errangen Edgars Brüder Georg und Ulrich den 8. und den 9. Kyu. Wenn das nicht ein Erfolg ist.

Außerdem bekamen Jeremy Z., Mark S. und Leander Sch. auch den gelben Gürtel. Das wird den Trainer Torsten sicherlich sehr freuen, denn eine „bunte Truppe“ lässt sich gleich besser trainieren.

Auch können wir vermelden, dass ist in Zukunft auch weitere Dan-Träfer geben wird. Dazu zählt Dananwärterin Silly, die nun mit dem 3. Kyu in den Bereich der fortgeschrittenen Karateka aufgerückt ist, ebenso wie Joachim. Beide zeigten, dass sich das schweißtreibende, in der Vorbereitung auf die Prüfung forcierte Training gelohnt hat.

Wir gratulieren allen Prüflingen auf das herzlichste und wünschen uns,  dass sie dem Karate Wadokai Dresden e.V. noch lange erhalten bleiben.

Allen Mitgliedern und unseren Freunden wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr. 

Ob uns der dann auch gleich nach Bremen spühlt? Zum Winterlehrgang vom 06.-08. Januar 2017.

©️ UR

Am Ende des Sommers

Keineswegs. Heute, es ist Freitag, scheint der Sommer sich erst einmal mit Macht zu entfalten, auch das Wochenende wird sommerlich, vom Herbst künden nur einige sich von grün zu rot färbende Blätter an Gewächsen, die wir Bäume oder Sträucher nennen. Bäume oder Sträucher, Weiden, Wiesen, Felder, Häuschen säumten den „Weg“, welchen ein kleines Häuflein von Karateka aus DD am letzten Sonnabend gingen.

Doch halt, wir gingen ihn nicht, wir benutzten diesmal zur Kraftübertragung die Arme und zogen Paddel durch das Wasser. Das kann ja für einen Sport, der die leeren Hände betont, nicht schlecht sein. Das Häuflein (Silly & Ingo, Sylvia & Matthias, Ivo & Uwe, Eric & Steffen sowie Frank) trafen sich Freitagabends in Burg (Spreewald) und bezogen zwei Ferienwohnungen. Gut gestärkt nach reichhaltigem Frühstück, nach teilweise kurzer Nacht, tappten wir des Morgens dann zuerst einmal in die falsche Richtung. Doch etwas später bestiegen wir die halbwegs bequemen Paddelboote, welche leider kein Steuer aufwiesen, weshalb wir mit den Paddeln steuern mussten. Dies erforderte erhöhte Koordination.

Eigentlich ist der Spreewald ja kein wirkliches Badegewässer, auch wenn gelegentlich kleine blonde Nacktfrösche in der Hitze des Tages Abkühlung benötigten. Jedoch fuhren wir die meiste Zeit im Schatten, die Kanäle wirken wie endlose Alleen. Einer allerdings meinte, ein neues Handy wäre auch mal nicht schlecht und benutzte übrigens eine Schleuse weniger. Ich finde ja, dass da alle die in sich gehen müssen, die durch ihre Abwesenheit Franks Alleinfahrt verusachten.

Gelegentlich suchten wir ein Glas-Bier-Geschäft auf. Einen Spreewälder Gurkenteller, komplettiert mit Schmalzstullen, fanden einige als passend für eine Spreewaldfahrt.

Ungefähr 7,5 Stunden waren wir unterwegs. Rund 20 Kilometer legten wir zurück. (1086 kcal soll ich vebrannt haben!) Ein solch aktiver Tag, wenn auch weniger für die Beine, auf denen Karateka in sich ruhend und mit hohem Gleichgewichtsgefühl stehen, macht Hunger. Wenn man dann schon Thüringer im Verein hat, liegt die Abendverpfelgung sehr nahe. Echte Thüringer Bratwurst mundete allen und die allten ewig gehörten Kamellen wurde auch ausgegraben. Festgestellt wurde dabei, dass die mit den Jahren immer länger werden.

Und damit die Geschichten neueren Datums nicht in Vergessenheit geraten, dafür gibt es diesen Blog. Mit euch auf Tour ist immer wieder schön.

©️ UR

Dezemberprüfung

Es ist Tradition: im letzten Monat des Jahres werden Prüfungen abgehalten. Karateprüfungen. Diesmal traten Karateka unseres Vereins für die Prüfung zum weißen, gelben, den zweiten blauen und den zweiten braunen Gürtel an.

Jeremy und Georg legten damit erstmals eine solche Prüfung ab, die beide ordentlich bestanden. Wir gratulieren. Neu zu uns kam im September die Laura, auch sie bestand die erste Prüfung und zwar mit ausdrücklichem Lob. Sie erzählte mir abends, dass sie mit Aerobic und Tanz auch Wettkampferfahrungen gesammelt hat, solche Anlagen sind bestens geeignet, gutes Karate zu erlernen.

Lisa und Robert tragen nun den gelben Gürtel. Auch euch möchte ich herzlich im Namen aller gratulieren.

Mit besonderem Lob trägt Silly nun den blauen Gürtel in die zweite Runde. Silly hat ihren Trainern echt Freude bereitet mit ihrer Prüfung. Und sie weiß, dass diese durchaus streng sein können. Stimmt doch, Silly?

Ivo, Prüfungssenior und nun Träger des 2. Kyu´s. Der wiegt besonders, denn in der Vorbereitung musste vieles neu erlernt werden. Aber Ivo hat noch viel vor und der Einstieg in diese neue Trainingsphase ist gelungen.

Nach der Mitgliederversammlung, die neben dem Jahresrückblick auch die Zukunftspläne behandelte, siedelten wir in das Brau- und Ballhaus Watzke um. Bei zünftigem Essen und machem kleinem oder großem Glas ging der Tag zu Ende.

Die Trainingspause kommt erst in zwei Wochen, es winkt schon der Wadokai-Bundeslehrgang in Reinbek bei Hamburg. Werr kommt mit?

©️ UR

Haslach im Kinzigtal: Karate und Ausflüge

Haslach im Kinzigtal. Wie immer zwar weit weg: Sowohl von meinem Wohnort wie auch von der Heimat aus gesehen. Aber auch wie immer eine Reise wert. Die Sachsen waren mal wieder gut vertreten, unser Verein allerdings eher unterrepräsentiert, wir sollten doch die „heilige“ Fahne mehr durch die Karateweltgeschichte fahren, oder? Der Stimmung tat das keinen Abbruch, wie das folgende Bild beweist.

Natürlich ist der Hauptzweck das Karate. In einem abwechslungsreichem Programm unterrichteten Dr. Elke von Oehsen, Peter Mixa und Werner Buddrus, unterstützt von Jürgen Fabian, Franz Bohnert und Andre Jätzschmann die aus allen Himmelsrichtungen herbeigeeilten Karateka.

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25 – Das muss gefeiert werden

Am 13. Mai berichteten wir vom bevorstehenden Jubiläum eines der „dienstältesten“ Karatevereine in Dresden. Nun ist dieses Geschichte und doch nur fast. Ganz am Schluss komme ich noch einmal darauf zurück.

Am 13. September 2014 nun veranstalteten wir den Jubiläumslehrgang mit anschließender Feier an einem der schönsten Orte für eine solche Gelegenheit mitten in der Innenstadt von Dresden. Doch bevor wir davon berichten noch ein paar Sätze zur Geschichte des Vereins.

Wer sich mit der Karategeschichte rund um die Jahre 1989 / 1990 und davor noch in der DDR, beschäftigt, stößt auf eine bewegte Zeit. Bereits einige Jahre vor dem alles veränderndem Jahr 1989 fanden sich ein paar Unentwegte, denen das Angebot von olympischen Judo, Ringen und Boxen nicht unbedingt genügte, man wollte Karate lernen. Um den damals ungefähr knapp 20jährigen Dresdner Raffael Platzer scharte sich dann eine Gruppe, zu der zum Beispiel Wanka Schuster (heute Trainer in Meißen) und André Lischner gehörten. Damals trainierte man sozusagen in der freien Wildbahn und gründete Pseudosportgruppen in Betriebssportgemeinschaften, deren Vorstände es damit nicht so genau nahmen. Woher nahm man aber die Trainer?

Kontakte entstanden zum Beispiel nach Potsdam zu Martin Tauscher, dessen Verein NIPPON Potsdam eine ähnliche Geschichte erzählen kann. So kam man dann zu Peter Wirbeleit, einem Westberliner Karatelehrer, der es auf sich nahm, auch nach Dresden zu fahren und dabei oft einen nur scheinbar unsichtbaren, hinter ihm einherfahrenden Begleiter dulden zu müssen. Solche subversiven Tätigkeiten wie Karate wurden natürlich überwacht. Peter Wirbeleit und später Fodé Cissé, auch ein Steven Cotton waren denn auch über mehrere Jahre hinweig gern begrüßte Trainer auf vielen Lehrgängen des Vereins.

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