Wenn zu Ostern Weihnachten ist

Man kann auch im April eine Weihnachtsfeier haben, möglich macht dies Corona. Nach vielen Anläufen und Verschiebungen, zuletzt wegen erneuter Corona-Erkrankung des Betreuers, trafen sich der größte Teil der Kindergruppe unseres Vereins samt Kindertrainer Ivo und Sohn Béla am Samstag Nachmittag im Superfly.

Gut, dass wir vorher reserviert hatten, denn dort war zu dieser Zeit richtig was los. Anstellen, Einchecken, Umziehen und Belehrung, bis es dann halb vier richtig los ging.

„Kinderbetreuung“ war ein hehrer Vorsatz, innerhalb von Sekunden waren natürlich alle irgendwo verschwunden. Der arme Kindertrainer rannte quer hin und her durch die Halle, bis er es aufgab, an allen Brennpunkten gleichzeitig zu sein.

Die Zeit verging wie im Flug, größere Verletzungen blieben aus und die anderthalb Stunden waren für die meisten wirklich anstrengend. Das anfänglich Maulen, dass wir nicht länger gebucht hatten, war verstummt und nach dem Abschlussfoto ging es zu den kulinarischen Höhepunkten, die das Superfly so zu bieten hat.

Das abschließende Essen war dann noch einmal was ganz Besonderes. Die Schlange war riesig, aber alle wollten nur etwas trinken und nichts essen. Als dass das Trinken endlich da war, wollten selbstverständlich alles noch etwas essen und bis die Pizza dann serviert wurde, begann es langsam, draußen dunkel zu werden 😉😉😉. Egal, allen waren glücklich und zufrieden, die Veranstaltung war auch ohne Weihnachtsbaum ein großer Erfolg und wenn es nach den Kindern ginge sollten wir dies monatlich durchführen.

©️ Ivo

Superfly Dresden für Große

Da es ja dieses Jahr mit der Biathlon-Organisation leider nicht so geklappt hat, wurde gemeinsam entschieden, zusammen mal das Superfly auszuprobieren, da sich ja eigentlich die meisten von uns einzeln nur als Eltern oder Begleitpersonen ins Superfly trauen, aber gemeinsam sind wir stark.

Wir trafen uns also am Samstag 14.30 Uhr im Eingangsbereich der Halle und sofort wurde klar, sehr zahlreich sollte die Beteiligung diesmal nicht werden, obwohl mehrere Verwandte (Kinder, Ehefrauen …) mitgekommen waren. Eigentlich schade, aber von Vorteil bei dem doch recht komplizierten Eincheck-Vorgang mit Erstregistrierung. Über 20 Minuten später konnten wir dann die Sicherheitseinweisung über uns ergehen lassen und es ging endlich los. Auch die Großen wurden wieder zu Kindern und sprangen fleißig los.

Auffallend war sofort, dass man als Erwachsener doch Hemmungen hat, die man als Kind so nicht kannte. Sogar unsere Schwarzgurte trauten sich nicht so richtig, ein Salto hinzulegen, wohingegen Kinder und Jugendliche damit kein Problem haben. Lustig wars gemeinsam trotzdem und so sind auch einige schöne Aufnahmen entstanden, die in der Galerie auf unserer Website zu sehen sind (beim schlechten Licht sind naturgemäß viele Sprünge etwas unscharf).

Die zwei Stunden waren um wie nichts und ich meine, dass alle sicher die Aktion wiederholen wollen würden.

Beim gemeinsamen Vorabendbrot im ESPITAS Dresden Gruna klang entspannt und zufrieden unsere tolle Vereinsaktivität aus.

©️ Ivo