Heißes Rennen auf schmalen Brettern

Zum dritten Mal lieferten sich die Wadokaier (mit familiärem Anhang) einen packenden Wettkampf in der Loipe. Ein Mannschaftsrennen im Biathlon fand am 22. Januar in Altenberg statt.

Wunderbares Winterwetter machte die Parkplatzsuche beim Ankommen in Altenberg noch etwas schwer (dann wurde es einfacher). Nicht nur wir wollten uns brennende Oberschenkel und lahme Arme in der Spur holen.

Nach Geduld und Drängelei begaben wir uns nach der Materialausgabe und einem Stärkungsglühwein auf eine Trainingsrunde. Uwe´s neue Skihose machte sich bezahlt, denn er war immer gut durch das leuchtende Rot zu erkennen. Ivo düste voraus, obwohl er noch nie auf Langläufern stand. Und René verzweifelte beinahe mit seinen Skating-Skiern…

Die mittägliche Stärkung mit Häppchen unserer Hauptsponsoren, Rechenberger, Becherovka und irgendeinem Weizen-Anbieter bereitete uns bestens auf die zweite Skirunde vor. Klaus-Eric konnte sogar auf sein Essen verzichten (es dauerte zu lange), da seine körperliche Verfassung und Jugend sich wieder einmal mehr als Vorteil zeigte.

Mit dem Ski-Lehrer, dem ehemaligen Nordischen Kombinier René – und dessen Sohn – der uns auf 20 Meter um die 50 Meter Vorsprung abnahm, ging es in die Biathlon-Arena. Die erste Hürde, ein Zaun, wurde von fast allen problemlos genommen. Nur Matthias machte mit dem Tiefschnee Bekanntschaft.

Für die Alten Hasen des Biathlonsports war die Einweisung am Schießstand nichts Neues. Die erfrischend-freche Aufmüpfigkeit Beates machte es der Streckenleitung durch Uwe etwas schwierig. Nachdem auch hier alle Klarheiten beseitigt wurden, ging es nach Probe- und Belastungsschießen wirklich scharf. Ähnlich starke Mannschaften lieferten sich Kopf-an-Kopf-Rennen, Führungen wechselten und Aufholjagden wurden gestartet. Am Ende war schließlich jeder Sieger, denn als die letzte Munition verballert war, hatte jeder seine persönliche Katharsis erlebt.

Mittlerweile war die Dunkelheit eingezogen, so daß es mit Stirnlampen-Licht durch den mondlosen, aber sternenvollen Winterwald zurück in die Zivilisation ging. Siegerehrung und ein kleiner Umtrunk bildeten den Abschluß eines wundervollen Erlebnisses, das wohl im nächsten Jahr eine Wiederholung finden wird!

Unser Dank gilt den Ausrichtern der Sportcollection um Uwe und Kathrin Wehner für die Organisation, die freundliche Aufnahme und den Glühwein.

©️ EK


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