Neujahrsempfang beim Oberbürgermeister 2019

Eine besondere Ehre wurde unserem Karateverein zuteil. Auf Initiative der Bürgerstiftung Dresden lud der Oberbürgermeister Dirk Hilbert verdiente Bürger der Stadt, die sich im Ehrenamt engagieren, zum Neujahrsempfang ein. – Und Vertreter unseres Vereins gehörten zu den geladenen Gästen.

Gemeinsam mit den Honoratioren aus Politik, Regierung und Verwaltung nahmen etwa 1.300 Ehrenämtler – darunter auch wir: Frank, Ivo und der Autor – im Parkett und auf den Rängen des neugestalteten Kulturpalastes Platz.

Kulturprogramm: Ein besonderer Genuss war das von der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Stéphane Denève dargebotene Konzert. Die wunderbare Akustik des neuen Hauses erreichte es, daß die Sinfonie Nr. 3 in c-Moll für Orgel und Orchester op. 78 des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns uns tief im Gemüt berührte. Der schon zu Lebzeiten als Klassiker geltende Komponist, konnte für sich nach diesem wahren Ohrenschmaus mindestens drei neue Liebhaber gewinnen.

Die folgende Ansprache des OB Hilbert war dankenswerterweise knapp, aber inhaltgewichtig. Er fand die richtigen Worte, wenn er u. a. Gemeinschaftssinn und freiwilliges Engagement lobte.

Den musikalischen Ausklang bildete das wohl bekannteste Orgelwerk in der Musikwelt. Das kraftvolle und stürmische Orgelstück Johann Sebastian Bachs` Toccata und Fuge d-Moll BMV 565 wurde wahrlich virtuos vom Organisten Olivier Latry dargeboten.

Last Man Standing: Mit Sekt, Kuchen und herzhaften Häppchen lud der Bürgermeister anschließend zum kulinarischen Stelldichein. Wir genossen von Allem reichlich. Nach anregenden Gesprächen und neuen Bekanntschaften standen wir schier plötzlich allein im Saal.

Drei einsame Jacken an der Garderobe bestätigten, daß wir tatsächlich den Empfang bis zur Neige ausgekostet hatten.

Wado-Kai mit Vorbildfunktion: Eine besondere Gabe war nicht die Belobigung der Bürgerstiftung allein, die unser langjähriges sportliches Engagement als „Vorbild für Dresden“ honorierte. Auch der überreichte Ehrenamtspaß war eine Anerkennung unserer Arbeit der besonderen Art. Mit diesem können wir nun ein Jahr lang viele Angebote etwa in Museen oder sportlichen Einrichtungen vergünstigt nutzen.

Auch die Dresdner Neuesten Nachrichten berichten über dieses gesellschaftlich wichtige Ereignis. Den Beitrag findet man hier.

©️ EK

Wado-Weihnachtskarate im Dezember

Samstag 15.12.2018 Turnhalle 63.Grundschule, wieder einmal standen die Gürtelprüfungen unseres Vereins an.

Prüflinge, Eltern und Trainer waren pünktlich 14.00 Uhr zur Stelle. 4 Prüflinge aus dem Nachwuchs und 7 Erwachsene. Die Prüfer wurden durch Eric Kaden und Frank Kulus abgenommen.

Erste zeigten uns die beiden jüngsten Paul und Victor, dass sie die Grundtechniken für den Weißgurt beherrschten. Trotz der vielen fremden Erwachsenen zeigten die beiden nur wenig Nervosität – Hut ab und weiter so.

Dann waren die beiden höheren Grade Georg und Edgar dran. Georg als Orangegurt wurde zu Grün geprüft , und für Edgar von Grün zu Blau . Beide zeigten den Zuschauern sehr beeindruckend, welche Karate- Techniken sie bisher gelernt hatten. Sie schlossen Ihre anspruchsvolle Prüfung mit einer Freikampfsequenz ab. Eric und Frank bewerteten die Prüfungen. Alle 4 bestanden Ihre Prüfungen. Unter dem Beifall der Eltern bekamen sie Ihre Prüfungsurkunden.

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Lasertag im Dezember 2018

Am Samstag den 1. Dezember war es endlich so weit: die lang ersehnte Weihnachtsfeier stand vor der Tür. Mal wieder ging ich erst kurz vor knapp zu hause los. Ich wusste, dass ich laufend nicht mehr pünktlich kommen konnte. Deshalb rannte ich. Nicht zu erschöpft kam ich am Treffpunkt an und ging Gummibärchen kaufen. Normalerweise kaufe ich keine Süßigkeiten, aber mir war einfach danach. Nach 5 Minuten kam ich mit zwei Tüten „nimm2“ wieder zur Haltestelle. Leider musste ich auch ein paar „Bärchen“ abgeben. Bis zum Elbe-Park war die erste Packung schon fast leer.
Nach einer amüsanten Busfahrt mussten wir kurz warten, bis die erste Runde LaserTag losging. Wir bekamen jeder eine Art Rüstung, an der Sensoren befestig waren. Wurde man von einem Gegner an so einem Sensor getroffen, wurden dem eigenen Team 50 Punkte abgezogen. Der erfolgreiche Schütze bekam 100 Punkte. Erkannt hat man die Teams an den Farben, in denen die Rüstungen erstrahlten. Ziel des Spieles ist mit dem eigenen Markierer möglichst viele Gegnerische Spieler zu markieren und selbst nicht getroffen zu werden. Letzteres wurde jedoch durch einen Sensor am eigenen Markierer stark erschwert. Da wir nicht alleine waren und in die Arena bis zu 20 Spieler passten, bekamen wir in jeder Runde andere Mitspieler, Gegner und Teamfarben.

Nach drei Runden LaserTag gingen wir in ein Restaurant neben dem Laserland. Alle hatten Hunger und freuten sich auf ein leckeres Essen. Und es war lecker. Alle nahmen einen Bürger, nur ich das Schnitzel. Bis zum Ende der Rückfahrt unterhielte wir und froh und geschafft.

Ich muss sagen, Torsten hat alles ziemlich gut organisiert. Es ging nicht zu früh los und hörte nicht zu spät auf.

©️ Viktor

Wado Herbstlehrgang in Meißen 2018

Am letzen Oktoberwochenende fand wie alle Jahre der Wado-Kai Herbstlehrgang in Meißen statt. Gerade hatten wir alle zusammen unsere Dan-Prüfung in Meißen gefeiert und schon wieder ist ein Jahr rum!
Obwohl dieses Jahr keiner von uns eine Prüfung ablegen wollte, war die Teilnahme wieder zahlreich, nicht nur unsere Altgedienten, sondern auch mehrere Farbgurte und erwähnenswert sogar einige Jugendliche nahmen am Training in Meißen teil.
Freitag am frühen Abend ging es nach Anreise in mehreren Gruppen mit der bekannten Erwärmung und Tsuki Waza los. Weiter war je nach Gürtel, Können und Interesse Ohyo und Sanbon Kumite angesagt, Yakusoku (abgesprochene Partnertechniken) waren auch möglich. Danach ging es am Abend mit Kata für Kyu oder Dan-Grade sowie speziell die Jion für einen ausgewählten Interessenten-Kreis 😉 weiter. Abschluss des Abends war je nach Neigung Messerkampf (Tanto Tori), Bodenkampf (Idori) oder als Prüfungsvorbereitung Kihon Kumite.

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Kata mit Jürgen Fabian am 29.09.2018

Unser Partnerverein Hato hatte mit Dr. Jürgen Fabian, 5. Dan und Wado-Kai A-Prüfer, einen Katakünstler und eloquenten Karatelehrer eingeladen.
Auch wenn Liegestütze, Rumpfaufrichten und andere Ertüchtigungsübungen – wie Jürgen immer wieder beruhigte – nicht ins Programm gehören würden, konnte er mit Fitnessbändern schweißtreibende karatespezifische Bewegungen einüben und die dafür nötigen Muskelgruppen diskret belasten. Der Muskelkater am nächsten Tag, gibt schmerzhaftes Zeugnis darüber ab.
Jürgen verstand es ausgezeichnet, Grundtechniken wie Zuki, Blöcke und Stände verständlich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichsam näher zu bringen. Sein Eingehen auf die Sportler sowie die detailgenauen Erklärungen zeugten davon, daß Frontalunterricht mit Rums-Bums-Mentalität und stundenlangen Ichi-Ni der Vergangenheit angehören.
An ausgewählten Kata erklärte Jürgen Abläufe, Anwendungen und Feinheiten, so dass jeder Teilnehmer etwas für seine eigene Karateentwicklung, ob als einfacher Übender oder auch als deren Leiter mitnehmen konnte.

©️ EK

Exkursion in die Goldene Stadt

Das Weltkulturerbe an der Moldau hatte ein gutes Dutzend an Wado-Kaiern nebst Anhang übers Wochenende zu Besuch. Mit dem Zug ging es in die tschechische Metropole um östliche Kultur, deftige Knödel und böhmisches Bier zu genießen. Trotz unnötiger Sparmaßnahmen bei der Platzreservierung seitens unseres Vorsitzenden konnte jeder auf einer gepolsterten Sitzgelegenheit die wechselnden Landschaften an sich vorbeirauschen sehen. Während die Damen mit einer gekühlten Piccolo den Tag begannen, übten die Männer sich derb-herzlicher bis schöngeistiger Unterhaltung.

Direkt am Wenzelsplatz hatten wir in zwei großzügigen Ferienwohnungen Quartier bezogen und unternahmen unseren ersten Spaziergang. Überwältigt von der wunderschönen Architektur, insbesondere die Jugendstilvillen mit ihrem floralen Schmückwerk begeisterten, aber auch von den endlosen Menschenmassen, die die Straßen fast undurchdringlich machten, flanierten wir Richtung Pulverturm und Gemeindehaus.
In dieser zu den bedeutendsten Jugendstilhäusern der Welt gehörenden architektonischen Schönheit erhielten nicht nur die Augen einen Schmaus, sondern auch so profane Gelüste nach Gulasch, Schnitzel und Pilsner Urquell wurden gestillt.

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Kleiner Lehrgang mit Peter Mixa

Vom 25. bis 27. Mai 2018 fand wieder der kleine aber feine Lehrgang in Meißen mit Peter Mixa statt. Während letztes Jahr wegen anstehender Dan-Prüfung die Halle voll war, war es dieses Jahr etwas ruhiger, aber nichtsdestotrotz ein sehr schöner Lehrgang. Hauptinhalt war Kihon Kumite in allen ihren Variationen sowie Uchi Waza. Die ganzen Übungen fanden in einer lockeren und entspannten Atmosphäre statt, wobei wir trotzdem ganz schön ins Schwitzen kamen.

Freitag Abend ging es in erster Linie um Tai Sabaki, also das Verlassen der gegnerischen Angriffslinie, Samstag Vormittag kann ich nicht viel berichten, da kein Wadokaier anwesend war, am Nachmittag nach bestandener Kyu-Prüfung von Katja (herzlichen Glückwunsch zum 7. Kyu) ging es einfach mal raus aus der Halle, da die Luft drinnen drückend war, aber draußen auf weichem Tartan-Boden Training angenehm möglich war. Zudem war die Teilnehmerzahl sehr minimiert (10, später 9 Klienten 😜). Trainingsinhalt war das Fließen der Angriffe, das Bewegen der Hüfte, die Lockerheit und Schnelligkeit.

Sonntag Vormittag ging es nach Ballspiel (immer wieder gern) anfangs nochmals um Uchi Waza, danach um Kihon Kumite – für die Schwarzgurte in etwas angewandter und freier Form, für die Farbgurte mehr um den Ablauf, um dann endlich gegen 13.00 Uhr glücklich unter der Dusche zu stehen. Danke an Peter sowie Karate Meißen für die Ausrichtung und an Nico für das letzte Kellerbier! Übrigens war unser Verein am Samstag mehrheitlich entschuldigt, da zeitgleich unsere Vereinswanderung statt fand, aber Freitag und Sonntag hätten doch einige mehr erscheinen können.

©️ Ivo

Wado – Wanderung – Schrammsteinaussicht

Die diesjährige Vereinswanderung führte uns natürlich wiederum in unsere wunderschöne Sächsische Schweiz. Dieses faszinierende Sandsteingebirge begeistert uns eben immer wieder auf’s Neue. „Uns“- stand dabei zunächst für einen kleinen Trupp von 6 Leuten, der sich früh am Morgen des 26. Mai anno 2018 an der Anzeigentafel im Hauptbahnhof zusammenfand.
Es hätten auch gern 50 bis 60 unserer unzähligen Vereinsmitglieder sein können, aber dieses Wochenende war halt vollgepfropft mit verschiedensten Events, auf die wir uns eben irgendwie aufteilen mussten, um so ein Maximum an Öffentlichkeitswirkung zu erzielen. 😉
Souverän brachte Eric diesen Spähtrupp, zu dem auch viele unserer Karate-Kids (u.a. Edgar, Ulrich u.v.m.) und deren karatebegeisterten Mütter gehörten, unter Anwendung von allerleih logistischen Raffinessen (z.B. Bahn und Fähre) zum nächsten Treff. Dieser führte dann in Schmilka auf der anderen Uferseite weitere dort bereits seit „geraumer Zeit bereitstehende“ Truppenteile dem Tross zu. Dabei handelte es sich um die 3 wanderbegeisterte Hochländer/-innen Conny, Joachim und Steffen. Dem noch nicht genug kündigte in diesem Moment Tobias telefonisch sein baldiges Erscheinen an. Im Gefolge hatte er zudem seine Familie, zu der neben seine Frau Maria immerhin bereits drei bezaubernde Kinder zählen. Allesamt waren extra aus der fernen Oberlausitz zu unserem gemeinsamen Wanderevent angereist. Unsere elitäre Wandergemeinschaft wuchs somit auf stolze 14 Leute auf sportlichen 26 Beinen an. Die kleinste Teilnehmerin durfte im Tragegestell bei Tobias sitzen und sorgte von nun an für unsere musikalische sowie sonstige Unterhaltung. Diese Art uns zu Höchstleistungen zu motivieren muss wohl sehr anstrengend gewesen sein, was sie allerdings durch einige Blitzschlaferholungsphasen gekonnt wettmachte.
Auf unserem Marschbefehl standen lediglich 11 Kilometer. Von ebenso vielen gefühlten Höhenkilometern stand da allerdings nichts. Nun – das Wetter spielte wunderbar mit und somit waren dehnende Vorübungen wegen der bereits bestens sonnenerwärmten Muskulatur überhaupt nicht nötig. So ging es nach einigen Orientierungsübungen doch sehr zielstrebig und steil vom Elbtalaufwärts zur „Kleinen Bastei“.
Dieses erste Zwischenziel belohnte unsere Anstrengungen mit einem imposanten Ausblick. Die zuvor genutzte S-Bahn erschien nun wie eine kleine TT-Modellbahn im tiefgelegenen Tal.

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Turnier mit Bier

Am Samstag, den 28.04.2018 fand wieder unser traditionelles Spaßturnier in der Pohlandplatzsporthalle statt. Spaßturnier heißt, dass wir Wadokaier die befreundeten Vereine (Meißen, Hato und PSV) einladen, um gemeinsam mal nicht Karate zu trainieren, sondern bei Ballspielen mit- und gegeneinander zu brillieren und vor allem Spaß zu haben. Dies sieht man auch am Rahmenprogramm (heiße Würstchen mit Bier, natürlich nur wer will und auch darf, für alle anderen gab es Wasser, Schorle und Prosecco).
Wir als Gastgeber waren leider nicht sehr zahlreich erschienen, aber die Organisation und auch die Beköstigung haben gut funktioniert (Dank an Eric und seinem Gehilfen). Auch die anderen Vereine waren ganz gut vertreten, sogar die Meißner sind bei bestem Wetter angereist, lobend ist auch die Hato-Jugend zu erwähnen.

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Superfly Dresden für Große

Da es ja dieses Jahr mit der Biathlon-Organisation leider nicht so geklappt hat, wurde gemeinsam entschieden, zusammen mal das Superfly auszuprobieren, da sich ja eigentlich die meisten von uns einzeln nur als Eltern oder Begleitpersonen ins Superfly trauen, aber gemeinsam sind wir stark.

Wir trafen uns also am Samstag 14.30 Uhr im Eingangsbereich der Halle und sofort wurde klar, sehr zahlreich sollte die Beteiligung diesmal nicht werden, obwohl mehrere Verwandte (Kinder, Ehefrauen …) mitgekommen waren. Eigentlich schade, aber von Vorteil bei dem doch recht komplizierten Eincheck-Vorgang mit Erstregistrierung. Über 20 Minuten später konnten wir dann die Sicherheitseinweisung über uns ergehen lassen und es ging endlich los. Auch die Großen wurden wieder zu Kindern und sprangen fleißig los.

Auffallend war sofort, dass man als Erwachsener doch Hemmungen hat, die man als Kind so nicht kannte. Sogar unsere Schwarzgurte trauten sich nicht so richtig, ein Salto hinzulegen, wohingegen Kinder und Jugendliche damit kein Problem haben. Lustig wars gemeinsam trotzdem und so sind auch einige schöne Aufnahmen entstanden, die in der Galerie auf unserer Website zu sehen sind (beim schlechten Licht sind naturgemäß viele Sprünge etwas unscharf).

Die zwei Stunden waren um wie nichts und ich meine, dass alle sicher die Aktion wiederholen wollen würden.

Beim gemeinsamen Vorabendbrot im ESPITAS Dresden Gruna klang entspannt und zufrieden unsere tolle Vereinsaktivität aus.

©️ Ivo