Kata? Auch Kihon ist Kata

So könnte man den Inhalt dieses Traditionslehrganges mit Dr. Jürgen Fabian beschreiben. Zunächst kündigte der gern gesehene Gast in Dresden an, dass er keine Liegestütze mit der Truppe machen wird. Wer ihn kennt, der weiß, das dies letztlich nicht viel bedeutet. Die Gymnastik ist schweißtreibend genug. Trotzdem traf sich ein Häuflein unentwegter sächsischer Karateka in einer Dresdner Schulsporthalle und bekam, ob schwarzer oder weißer Gürtel, eine „Einführung“ in die grundlegenden Geheimnisse des Wadokai – Karates.

Ja, eine „Einführung“:  Eigentlich ging es „nur“ um Junzuki, Mawate mit Jodan Uke und dann noch ein wenig um die Wendungen in der Kata Pinan Nidan. Fußsohlen auf dem Boden behalten, Ellenbogen am Oberkörper lassen, vorderen Fuß nicht ausdrehen und schnell wenden. Anfängerkram!

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Spreewald zum Zweiten

Es war mal wieder soweit. Wadokaier machen sich aus Nord und Süd auf, um mit den sonst „leeren“ Hände ein Paddel zu packen und ein paar Kilometer im mückenumschwärmten Spreewald zu bewältigen. Diesmal, und das ist nur zu begrüßen, war es eine große Gruppe. Wie man so schön sagt, mit Kind und Kegel.

Dreiundzwanzig machten sich auf den Weg nach Burgk und bezogen mehrere Ferienwohnungen. Natürlich waren die Abende mit Grillen und einem oder zwei Bierchen gefüllt. Die Kinder spielten Fußball oder Tischtennis. Andere auch.

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Peter Mixa, 7. Dan, in Meißen

Von Freitag bis Sonntag (19. bis 21. Mai 2017) fand ein sehr interessanter Landeslehrgang mit Peter Mixa bei unseren Karate-Freunden in Meißen statt. Freitag Nachmittag trafen sich so auch einige Wadokaier mit den anderen Teilnehmern in der uns allen bekannten Turnhalle der Afra-Grundschule und unser Verein war auch bis einschließlich Sonntag nicht zahlreich, aber zumindest durchgängig vertreten.

Das Konzept von Peter bestand im intensiven Üben verschiedener Partnerübungen. Nach üblicher Erwärmung und einigen Kihon-Bahnen liefen wir zunächst die Bewegungsabfolgen kihonmäßig ohne Partner, wobei längere Abfolgen aus Teilstücken aufgebaut wurden, um auch den niedriger Graduierten die Möglichkeit zu geben, den Ablauf zu verinnerlichen. Anschließend wurden die Übungen mit Partner trainiert, das Schwierige hier war das beidseitige Üben der den meisten eigentlich bekannten Sequenzen, schnell merkt man, dass das Praktizieren auf der „falschen“ Seite doch für viele eine besondere Herausforderung darstellt.

Konkret übten wir am Freitag Tantotori ipponme bis gohonme (I-V), am Samstag Ohyo Kumite ipponme bis ropponme (I-VI) und am Sonntag Oyho Kumite nanahonme (VII) sowie Kihon Kumite ipponme bis gohonme (I-V). Peter legte viel Wert darauf, dass die Abstände stimmten, die Bewegungen flüssig und stimmig waren und dass wir den Wechsel zwischen Entspannung und Anspannung sowie den Unterschied zwischen weichen und harten Techniken nicht nur merken sondern auch anwenden konnten.

Wichtig war Peter auch, dass bei den Partnerübungen nicht immer der leichte sondern vielmehr der schwierigere Weg geübt wird. Beispiel hierfür ist Kihon Kumite gohonme, wo der Partner auch mit einem Handhebel geworfen werden kann. Ursprünglich und auch schwieriger ist der Hebel und Wurf über den Oberarm des Verteidigers. Und so gibt es bei mehreren Partnerübungen Varianten und Kompromisse, die aber nur genutzt werden sollten, wenn man körperliche Grenzen hat oder die beiden Partner sehr unterschiedlich sind.

Zusammenfassend war es wieder ein sehr gelungener Lehrgang, bei dem der Spaß nicht zu kurz kam (Ballspiel mit dem Gymnastikball, immer wieder schön) und wo gerade die angehenden Prüflinge eine Menge mitnehmen konnten.

Ivo D.

Wadokai DD wandert in den Frühling

Am Hauptbahnhof trafen wir uns, die Sächsische Schweiz zu erkunden, unbeeindruckt von Hackerangriffen, welche die Anzeigetafeln der DB ausfallen ließen, machten wir uns mit dem Regionalzug auf den Weg nach Schöna. Unterwegs stellten wir fest, dass zwei weitere Teilnehmer, die in Niedersedlitz zusteigen wollten, den dort nicht haltenden Zug nicht besteigen konnten und fuhren zum Ziel. 

In Schöna angekommen, machten wir uns auf dem Elbradweg auf den Weg nach Schmilka zur Fähre. Einige hatten versucht direkt in Schmilka aus dem Zug zu steigen, beinahe hätten Sie den Spaziergang durch das obere Elbtal verpasst.

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Wadokai meets Ju-Jutsu

JuJutsu-Lehrgang mit Marcus Korneli  beim HATO-Dresden e.V. am 06. Mai 2017

Die Einladung kam am 31. März ziemlich knapp, war aber eben andererseits zu verlockend, um ungenutzt zu bleiben. Zumindest Torsten, Leander und ich konnten uns diesen Termin einrichten und waren so voller Erwartungen am 6. Mai 2017 bei dem durch Marcus Korneli (2. Dan Wadokai, 2. Dan JuJutsu) gegebenen JuJutsu-Lehrgang mit dabei.

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Heißes Rennen auf schmalen Brettern

Zum dritten Mal lieferten sich die Wadokaier (mit familiärem Anhang) einen packenden Wettkampf in der Loipe. Ein Mannschaftsrennen im Biathlon fand am 22. Januar in Altenberg statt.

Wunderbares Winterwetter machte die Parkplatzsuche beim Ankommen in Altenberg noch etwas schwer (dann wurde es einfacher). Nicht nur wir wollten uns brennende Oberschenkel und lahme Arme in der Spur holen.

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Neujahr 2017 wieder in Bremen

Altbewährtes kommt eben wieder. So fahren wir am ersten Wochenende im Jahr 2017 nach Bremen zum Turnverein Eiche Horn von 1899 e.V. Ein ehrwürdiger Sportverein, der uns zu zu seinem hundertstem Geburtstag auch einmal künstlerisch wertvoll und tätig sah. 1999 war´s!

Nun aber fuhr eine klitzekleine Abordung unseres Vereins zum Neujahrslehrgang, eigentlich wie damals 1999 und die Jahre davor und einige Jahre danach. Zum Wadokai Bundeslehrgang an die Stätte, in der ich einst erstmals einen gewissen Teruo Kono (8. Dan – Hanshi) sah. Das ist aber mehr als 20 Jahre her.

Die Abordung bestand aus Steffen und mir. Gemeinsam stellten wir uns dem Programm, welches natürlich wieder alle Elemente des Wado-Karates beinhaltete und so waren wir vor allem an den kritischen Blicken und Ratschlägen zum Oyo– und zum Kihon Kumite der Trainer interessiert. Die sind auf diesen Bundeslehrgängen der Stilrichtung im Deutschen Karateverband vielfach vertreten: Dr. Elke von Oehsen (8. Dan), Peter Mixa (7. Dan), Werner Buddrus (7. Dan) und nicht zu vergessen die „Nachwuchs-Chef-Trainer“: Jürgen Fabian, Franz Bohnert und André Jätzschmann.

Der Lehrgang wies einmal mehr eine Besonderheit auf, die wir nicht unterschätzen sollten: Er war richtig nachwuchsorientiert. Natürlich kamen die Schwarzgurte und die angehenden Dan-Anwärter auf ihre Kosten, die größere Trainergruppe allerdings kümmerte sich intensiv um die Karateka, deren Gürtel noch in verschiedenen Farben leuchten. Diese Idee sollte fortgesetzt werden. Da werden die Lehrgänge, die ich selbst vor Jahren hauptsächlich meisterorientiert erlebte, sehr interessant für unseren Karatenachwuchs, sei er nun 15, 20 oder 40 Jahre jung.

Natürlich rannte die sächsische Bande, die die Schlafhalle traditionell okupierte, wieder zum Chinesen und „fraß“ das Bufett leer. Hunger hatte am Sonnabend sicherlich der Dirk Hoyer vom Dresdner Karateverein HATO, dem wir hier gleich nochmal herzlich zum bestandenen ersten Dan gratulieren. (Ich gratuliere gleich mal noch zu deinem Geburtstag vor ein paar Tagen, lieber Dirk.)

So ganz langsam merken wir, dass Schlafsack und Luftmatratze doch nicht mehr soviel Spaß machen. Auch wäre uns ein zünftiges Hotelfrühstück ganz gut bekommen, obwohl, nicht weit weg fanden wir am Sonntag einen opulenten Frühstückbäcker mit tollem Buffett. Zieht man das in Betracht, dann kann man die Übernachtungskosten schön verfuttern. Schließlich kann man Kalorien in der ersten Stunde dann hervorragend wieder abtrainieren. Bei Keri Waza, Zsuki Waza, Uchi Waza und Renzoku Waza. Also das Übliche. Und doch: Wir fahren gern.

©️ Fotos Uwe Rennicke und Jürgen Fabian

©️ UR

Wadokai Dresden Tag

Es hat schon Tradition: Im Dezember machen wir noch eine Kyu-Prüfung. Diese war doch sehr erfolgreich. Besonders zu bemerken ist hierbei, dass die Kindergruppe nun mit Edgar M. endlich wieder in dunkle Bereiche vorsößt, denn Edgar hat nun erfolgreich und auch mit Kimé den grünen Gürtel erreicht. Überhaupt war dies ein Familientag: Unter den Augen strenger Prüfer errangen Edgars Brüder Georg und Ulrich den 8. und den 9. Kyu. Wenn das nicht ein Erfolg ist.

Außerdem bekamen Jeremy Z., Mark S. und Leander Sch. auch den gelben Gürtel. Das wird den Trainer Torsten sicherlich sehr freuen, denn eine „bunte Truppe“ lässt sich gleich besser trainieren.

Auch können wir vermelden, dass ist in Zukunft auch weitere Dan-Träfer geben wird. Dazu zählt Dananwärterin Silly, die nun mit dem 3. Kyu in den Bereich der fortgeschrittenen Karateka aufgerückt ist, ebenso wie Joachim. Beide zeigten, dass sich das schweißtreibende, in der Vorbereitung auf die Prüfung forcierte Training gelohnt hat.

Wir gratulieren allen Prüflingen auf das herzlichste und wünschen uns,  dass sie dem Karate Wadokai Dresden e.V. noch lange erhalten bleiben.

Allen Mitgliedern und unseren Freunden wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr. 

Ob uns der dann auch gleich nach Bremen spühlt? Zum Winterlehrgang vom 06.-08. Januar 2017.

©️ UR

Trainervorbild? Aber sicher…

Sächsische Zeitung vom 15.11.2016

Es ist vermutlich unüblich, wenn eine Kampfkunst eine andere anfängt zu loben. Nun das machen wir hier nicht, wir loben nicht etwas Kung Fu oder Wing Chun, wir haben es auf David Maddox abgesehen, der als Englischlehrer und Kampfkunsttrainer vor einigen Tagen mit dem Publikumsoskar der Kinderarche ausgezeichnet wurde. Seit Jahren kennen wir uns und gelegentlich half man sich einander, sei es mit Sportgeräten oder im Training. Ich erinnere mich an Sport- und Filmnächte mit den Kiddis beider Gruppen…

David Maddox ist nicht nurt ein begnadeter Kindertrainer, von dem die Kids, seine Maddox-Tigers, begeistert sind. Doch kann er nicht nur das: auch als Buchautor wurde er bekannt. Für AKI UND NIBIS POLARABENTEUER machte er extra einen Ausflug an den Nordpol um zu lernen, wie man keine Eisbärkacke wird. Vor allem helfen dabei 360 Grad, einmal in einer viertel Stunde. Aber das kann man hier nachlesen.

Wir stoßen ein in die Hymne der Sächsischen Zeitung und freuen uns für einen Kameraden, der freundlich, zielstrebig und sehr verlässlich ist. David, macht weiter so, und du natürlich auch, Kathrin…

Sächsische Zeitung vom 15.10.20215

©️ UR

Erfolgreicher Weg…

immer dunklere Farben

Das waren zum einen Mathias, der nun den orangen Gürtel tragen darf, den siebenten Kyu. Aufgeregt sei er gewesen, sagte er anschließend. Gut geschlagen hat er sich. Allein war er auch nicht. Denn Ivo hat nun nur noch eine Prüfung vor sich, um ein großes Ziel zu erreichen, denn er bestand die Prüfung zum ersten Kyu. Die nächste Prüfung, Ivo, wird länger, schwehrer, härter und stellt DAS eigentliche Ziel dar. Wir sind überzeugt, du wirst das schaffen.
Glückwunsch allen beiden.

Alljährlich im Oktober trifft sich die Wadokai Gemeinde, deren Karatestil sich traditionell an Großmeister Teruo Kono orientiert in Meißen zum vierten Bundeslehrgang des Jahres. Unser Verein war natürlich auch vertreten, ein paar unentwegte Vertreter am Sonntag Vormittag sind hier vor der Vereinsfahne versammelt.

Kata, Oyo- und Kihon Kumite, Sanbon Kumite, Tsuki- und Keri Waza, komplettiert durch Renzoku- und Uchi Waza so hießen die immer wieder kehrenden und doch immer wieder aus neuen Ideen und Übungen zusammengesetzten Trainingsschwerpunkte. Selbstverteidigung, Würfe und Kata in der Anwendung (Bunkai) waren auch wieder dabei. Die Trainingsakzente setzten Dr. Elke von Oehsen, Peter Mixa, Werner Buddrus, Jürgen Fabian, Franz Bohnert und Andre Jätzschmann, die Spitzen der Stilrichtung aus allen Himmelsrichtungen. Gäste kamen so aus Bremen, dem Schwarzwald, aus dem Heidelberger Raum, Mecklenburg Vorpommern und natürlich aus Sachsen.

Auf ein Neues in Bremen im Januar.

©️ UR