Kata mit Jürgen Fabian am 29.09.2018

Unser Partnerverein Hato hatte mit Dr. Jürgen Fabian, 5. Dan und Wado-Kai A-Prüfer, einen Katakünstler und eloquenten Karatelehrer eingeladen.
Auch wenn Liegestütze, Rumpfaufrichten und andere Ertüchtigungsübungen – wie Jürgen immer wieder beruhigte – nicht ins Programm gehören würden, konnte er mit Fitnessbändern schweißtreibende karatespezifische Bewegungen einüben und die dafür nötigen Muskelgruppen diskret belasten. Der Muskelkater am nächsten Tag, gibt schmerzhaftes Zeugnis darüber ab.
Jürgen verstand es ausgezeichnet, Grundtechniken wie Zuki, Blöcke und Stände verständlich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichsam näher zu bringen. Sein Eingehen auf die Sportler sowie die detailgenauen Erklärungen zeugten davon, daß Frontalunterricht mit Rums-Bums-Mentalität und stundenlangen Ichi-Ni der Vergangenheit angehören.
An ausgewählten Kata erklärte Jürgen Abläufe, Anwendungen und Feinheiten, so dass jeder Teilnehmer etwas für seine eigene Karateentwicklung, ob als einfacher Übender oder auch als deren Leiter mitnehmen konnte.

©️ EK

Kleiner Lehrgang mit Peter Mixa

Vom 25. bis 27. Mai 2018 fand wieder der kleine aber feine Lehrgang in Meißen mit Peter Mixa statt. Während letztes Jahr wegen anstehender Dan-Prüfung die Halle voll war, war es dieses Jahr etwas ruhiger, aber nichtsdestotrotz ein sehr schöner Lehrgang. Hauptinhalt war Kihon Kumite in allen ihren Variationen sowie Uchi Waza. Die ganzen Übungen fanden in einer lockeren und entspannten Atmosphäre statt, wobei wir trotzdem ganz schön ins Schwitzen kamen.

Freitag Abend ging es in erster Linie um Tai Sabaki, also das Verlassen der gegnerischen Angriffslinie, Samstag Vormittag kann ich nicht viel berichten, da kein Wadokaier anwesend war, am Nachmittag nach bestandener Kyu-Prüfung von Katja (herzlichen Glückwunsch zum 7. Kyu) ging es einfach mal raus aus der Halle, da die Luft drinnen drückend war, aber draußen auf weichem Tartan-Boden Training angenehm möglich war. Zudem war die Teilnehmerzahl sehr minimiert (10, später 9 Klienten 😜). Trainingsinhalt war das Fließen der Angriffe, das Bewegen der Hüfte, die Lockerheit und Schnelligkeit.

Sonntag Vormittag ging es nach Ballspiel (immer wieder gern) anfangs nochmals um Uchi Waza, danach um Kihon Kumite – für die Schwarzgurte in etwas angewandter und freier Form, für die Farbgurte mehr um den Ablauf, um dann endlich gegen 13.00 Uhr glücklich unter der Dusche zu stehen. Danke an Peter sowie Karate Meißen für die Ausrichtung und an Nico für das letzte Kellerbier! Übrigens war unser Verein am Samstag mehrheitlich entschuldigt, da zeitgleich unsere Vereinswanderung statt fand, aber Freitag und Sonntag hätten doch einige mehr erscheinen können.

©️ Ivo

Hochkarätige Seminar in Berlin

Mittlerweile hat sich der gemeinsame Lehrgang von Wado-Karate und Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu zu einem festen Termin im Karate-Kalender von Wado Kai Dresden entwickelt. Diesmal fand es am 18, und 19. Februar in Berlin statt.

Daß sich mit Toby Threadgill, Menkyo Kaiden und Kaisho Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu (TSYR) sowie mit Koichi Shimura, 7. Dan JKF Wado-Kai und  Generalsekretär das JKF Wado-Kai wahre Koryphäen der Kampfkunst im Zentrum Berlins einfanden, bewies nicht nur die hohe Teilnehmerzahl mit vielen internationalen Gästen und die hohe Dichte der anwesenden Dan-Träger, sondern in erster Linie die meisterhaft vorgeführte Präzision und Wirksamkeit bei der Demonstration der Techniken sowie in der einleuchtenden Erklärung beider Meister.

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Der „9.“ DAN

Auch dieses Jahr trafen wir uns traditionsbewusst zum Meißner Herbst-Lehrgang. Auffallend war aber, nicht nur von unserer Truppe, ein sehr zahlreiches Erscheinen bereits am Freitag Abend. Grund hierfür war sicher die anstehende Dan-Prüfung, aber davon später mehr.

Nach anfänglicher Erwärmung und Tzuki Waza konnten sich sowohl alle Prüflinge mit ihren Partnern aber auch die anderen Karateka ordentlich bei Ohyo- und Kihon-Kumite auf die Mütze hauen. Zwischenzeitlich bestand die Möglichkeit, sich auf dem Boden rumzuwälzen (Idori) bzw. mit dem Messer zu verletzen (Tanto Tori). Bei der Rückfahrt am Abend und Fahrt nach Meißen am Samstag Morgen war die Stimmung (bei den Prüflingen) doch sehr gedämpft, weil man nur noch an die Prüfung denken musste, schlecht geschlafen hatte, es im Bauch herum ging 😉 etc.

Samstag Morgen ging es dann mit Uchi Waza weiter, anschließend musste man sich zwischen Hebeln und Würfen, Kata, Kihon, Sanbon oder Ohyo Kumite sowie Selbstverteidigung Messer entscheiden. Endlich war Mittagspause, und da diese beim Italiener ziemlich lang ausfiel, können wir wenig über Selbstverteidigung mit Franz berichten. Uns war aber wichtig, vor der Prüfung noch etwas zu essen und nicht noch bei der SV zu verletzen.

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Kata? Auch Kihon ist Kata

So könnte man den Inhalt dieses Traditionslehrganges mit Dr. Jürgen Fabian beschreiben. Zunächst kündigte der gern gesehene Gast in Dresden an, dass er keine Liegestütze mit der Truppe machen wird. Wer ihn kennt, der weiß, das dies letztlich nicht viel bedeutet. Die Gymnastik ist schweißtreibend genug. Trotzdem traf sich ein Häuflein unentwegter sächsischer Karateka in einer Dresdner Schulsporthalle und bekam, ob schwarzer oder weißer Gürtel, eine „Einführung“ in die grundlegenden Geheimnisse des Wadokai – Karates.

Ja, eine „Einführung“:  Eigentlich ging es „nur“ um Junzuki, Mawate mit Jodan Uke und dann noch ein wenig um die Wendungen in der Kata Pinan Nidan. Fußsohlen auf dem Boden behalten, Ellenbogen am Oberkörper lassen, vorderen Fuß nicht ausdrehen und schnell wenden. Anfängerkram!

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Peter Mixa, 7. Dan, in Meißen

Von Freitag bis Sonntag (19. bis 21. Mai 2017) fand ein sehr interessanter Landeslehrgang mit Peter Mixa bei unseren Karate-Freunden in Meißen statt. Freitag Nachmittag trafen sich so auch einige Wadokaier mit den anderen Teilnehmern in der uns allen bekannten Turnhalle der Afra-Grundschule und unser Verein war auch bis einschließlich Sonntag nicht zahlreich, aber zumindest durchgängig vertreten.

Das Konzept von Peter bestand im intensiven Üben verschiedener Partnerübungen. Nach üblicher Erwärmung und einigen Kihon-Bahnen liefen wir zunächst die Bewegungsabfolgen kihonmäßig ohne Partner, wobei längere Abfolgen aus Teilstücken aufgebaut wurden, um auch den niedriger Graduierten die Möglichkeit zu geben, den Ablauf zu verinnerlichen. Anschließend wurden die Übungen mit Partner trainiert, das Schwierige hier war das beidseitige Üben der den meisten eigentlich bekannten Sequenzen, schnell merkt man, dass das Praktizieren auf der „falschen“ Seite doch für viele eine besondere Herausforderung darstellt.

Konkret übten wir am Freitag Tantotori ipponme bis gohonme (I-V), am Samstag Ohyo Kumite ipponme bis ropponme (I-VI) und am Sonntag Oyho Kumite nanahonme (VII) sowie Kihon Kumite ipponme bis gohonme (I-V). Peter legte viel Wert darauf, dass die Abstände stimmten, die Bewegungen flüssig und stimmig waren und dass wir den Wechsel zwischen Entspannung und Anspannung sowie den Unterschied zwischen weichen und harten Techniken nicht nur merken sondern auch anwenden konnten.

Wichtig war Peter auch, dass bei den Partnerübungen nicht immer der leichte sondern vielmehr der schwierigere Weg geübt wird. Beispiel hierfür ist Kihon Kumite gohonme, wo der Partner auch mit einem Handhebel geworfen werden kann. Ursprünglich und auch schwieriger ist der Hebel und Wurf über den Oberarm des Verteidigers. Und so gibt es bei mehreren Partnerübungen Varianten und Kompromisse, die aber nur genutzt werden sollten, wenn man körperliche Grenzen hat oder die beiden Partner sehr unterschiedlich sind.

Zusammenfassend war es wieder ein sehr gelungener Lehrgang, bei dem der Spaß nicht zu kurz kam (Ballspiel mit dem Gymnastikball, immer wieder schön) und wo gerade die angehenden Prüflinge eine Menge mitnehmen konnten.

Ivo D.

Wadokai meets Ju-Jutsu

JuJutsu-Lehrgang mit Marcus Korneli  beim HATO-Dresden e.V. am 06. Mai 2017

Die Einladung kam am 31. März ziemlich knapp, war aber eben andererseits zu verlockend, um ungenutzt zu bleiben. Zumindest Torsten, Leander und ich konnten uns diesen Termin einrichten und waren so voller Erwartungen am 6. Mai 2017 bei dem durch Marcus Korneli (2. Dan Wadokai, 2. Dan JuJutsu) gegebenen JuJutsu-Lehrgang mit dabei.

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Neujahr 2017 wieder in Bremen

Altbewährtes kommt eben wieder. So fahren wir am ersten Wochenende im Jahr 2017 nach Bremen zum Turnverein Eiche Horn von 1899 e.V. Ein ehrwürdiger Sportverein, der uns zu zu seinem hundertstem Geburtstag auch einmal künstlerisch wertvoll und tätig sah. 1999 war´s!

Nun aber fuhr eine klitzekleine Abordung unseres Vereins zum Neujahrslehrgang, eigentlich wie damals 1999 und die Jahre davor und einige Jahre danach. Zum Wadokai Bundeslehrgang an die Stätte, in der ich einst erstmals einen gewissen Teruo Kono (8. Dan – Hanshi) sah. Das ist aber mehr als 20 Jahre her.

Die Abordung bestand aus Steffen und mir. Gemeinsam stellten wir uns dem Programm, welches natürlich wieder alle Elemente des Wado-Karates beinhaltete und so waren wir vor allem an den kritischen Blicken und Ratschlägen zum Oyo– und zum Kihon Kumite der Trainer interessiert. Die sind auf diesen Bundeslehrgängen der Stilrichtung im Deutschen Karateverband vielfach vertreten: Dr. Elke von Oehsen (8. Dan), Peter Mixa (7. Dan), Werner Buddrus (7. Dan) und nicht zu vergessen die „Nachwuchs-Chef-Trainer“: Jürgen Fabian, Franz Bohnert und André Jätzschmann.

Der Lehrgang wies einmal mehr eine Besonderheit auf, die wir nicht unterschätzen sollten: Er war richtig nachwuchsorientiert. Natürlich kamen die Schwarzgurte und die angehenden Dan-Anwärter auf ihre Kosten, die größere Trainergruppe allerdings kümmerte sich intensiv um die Karateka, deren Gürtel noch in verschiedenen Farben leuchten. Diese Idee sollte fortgesetzt werden. Da werden die Lehrgänge, die ich selbst vor Jahren hauptsächlich meisterorientiert erlebte, sehr interessant für unseren Karatenachwuchs, sei er nun 15, 20 oder 40 Jahre jung.

Natürlich rannte die sächsische Bande, die die Schlafhalle traditionell okupierte, wieder zum Chinesen und „fraß“ das Bufett leer. Hunger hatte am Sonnabend sicherlich der Dirk Hoyer vom Dresdner Karateverein HATO, dem wir hier gleich nochmal herzlich zum bestandenen ersten Dan gratulieren. (Ich gratuliere gleich mal noch zu deinem Geburtstag vor ein paar Tagen, lieber Dirk.)

So ganz langsam merken wir, dass Schlafsack und Luftmatratze doch nicht mehr soviel Spaß machen. Auch wäre uns ein zünftiges Hotelfrühstück ganz gut bekommen, obwohl, nicht weit weg fanden wir am Sonntag einen opulenten Frühstückbäcker mit tollem Buffett. Zieht man das in Betracht, dann kann man die Übernachtungskosten schön verfuttern. Schließlich kann man Kalorien in der ersten Stunde dann hervorragend wieder abtrainieren. Bei Keri Waza, Zsuki Waza, Uchi Waza und Renzoku Waza. Also das Übliche. Und doch: Wir fahren gern.

©️ Fotos Uwe Rennicke und Jürgen Fabian

©️ UR

Erfolgreicher Weg…

immer dunklere Farben

Das waren zum einen Mathias, der nun den orangen Gürtel tragen darf, den siebenten Kyu. Aufgeregt sei er gewesen, sagte er anschließend. Gut geschlagen hat er sich. Allein war er auch nicht. Denn Ivo hat nun nur noch eine Prüfung vor sich, um ein großes Ziel zu erreichen, denn er bestand die Prüfung zum ersten Kyu. Die nächste Prüfung, Ivo, wird länger, schwehrer, härter und stellt DAS eigentliche Ziel dar. Wir sind überzeugt, du wirst das schaffen.
Glückwunsch allen beiden.

Alljährlich im Oktober trifft sich die Wadokai Gemeinde, deren Karatestil sich traditionell an Großmeister Teruo Kono orientiert in Meißen zum vierten Bundeslehrgang des Jahres. Unser Verein war natürlich auch vertreten, ein paar unentwegte Vertreter am Sonntag Vormittag sind hier vor der Vereinsfahne versammelt.

Kata, Oyo- und Kihon Kumite, Sanbon Kumite, Tsuki- und Keri Waza, komplettiert durch Renzoku- und Uchi Waza so hießen die immer wieder kehrenden und doch immer wieder aus neuen Ideen und Übungen zusammengesetzten Trainingsschwerpunkte. Selbstverteidigung, Würfe und Kata in der Anwendung (Bunkai) waren auch wieder dabei. Die Trainingsakzente setzten Dr. Elke von Oehsen, Peter Mixa, Werner Buddrus, Jürgen Fabian, Franz Bohnert und Andre Jätzschmann, die Spitzen der Stilrichtung aus allen Himmelsrichtungen. Gäste kamen so aus Bremen, dem Schwarzwald, aus dem Heidelberger Raum, Mecklenburg Vorpommern und natürlich aus Sachsen.

Auf ein Neues in Bremen im Januar.

©️ UR

Berliner Treffen

AJotMann und KJotFrau hatten Besuch. Sie hatten Besuch von Wadokai Dresden. Schön war es wieder und der Abend bei MrHai mit Nudelsuppe, Sushi und MaiTai war auch wieder sehr angenehm.

Anlass für dieses Treffen war aber, wie schon so oft, ein Kampfkunstlehrgang der besonderen Art in Berlin.

Thema des Lehrganges: „Dominieren des Gegners durch die Kontrolle von Initiative (Sente) und Distanz (Maai)“ – So stand es auf der Ausschreibung des Berliner Karateverbandes.

Es unterrichteten Toby Threadgill – Menkyo Kaiden, Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu und Kaki Kawano (5. Dan JKF Wado-Kai).

Auf dem Gruppenfoto von links nach rechts: Andre J., Steffen Sch., Sensei Toby Threadgill, Eric K., Uwe R., Sensei Kaki Kawano und Kuli 😉
Leider fehlt Erik B., der am Sonntag unerwartet verhindert war.

Schön wars mit euch.

©️ UR