Neujahrslehrgang 2015: Reinbek bei Hamburg

Hallo liebe Gemeinde,
nachdem ich durch meine Paparazzi-Tätigkeit zum Blogger geadelt wurde, möchte ich hier meine Gedanken zum ersten Großereignis unserer geneigten Sportgruppe mal zum Besten geben, es ist mein erster Versuch im Blog, deshalb seht mir gelegentliche Anlaufschwierigkeiten nach, des Netz ist für mich in diversen Punkten noch Neuland, um mal ein Zitat unsrer Kanzlerin aufzunehmen..

Fangen wir an:
Nach guter Planung der Anreise startete diese nach Reinbek mit der Überraschung, dass meine ec-Karte abgelaufen ist, aber dieses sollte nicht die einzige an dem bevorstehenden Wochenendende eintretenden sein.. Ich konnte dieses jedoch ohne Vorlage des 9-mm Auszahlungsantrages zügig lösen, so dass Kuli, Steffen, ich und Robert (man  bemerke die Sortierung nach Graden 😉 ) unsere Reise antreten konnten, hier gebührt der Dank an Steffen für seine Fahrdienste..
Nach alter Manier logierten wir natürlich nicht (trotz vorheriger Überlegungen) in der Halle, sondern bezogen wie immer unser Bettkästchen, der Service ist einfach zu gut, und beim Frühstück auf Elke und Werner zu treffen, hat irgendwo was.. 
Dann auf zum ersten Training, es galt die mitgereisten Mitmachheinis zu begrüßen, Freunde zu treffen und den Speck der Feiertage abzutrainieren.. 
Start war wie immer eine gute „Erwärmungs-Einheit“, gefolgt von spezifischen Trainings, wobei ich die zweite Folgeeinheit schonenderweise für mich auslies, um mich für die folgenden Tage parat zu halten, es gab  noch viel zu erleben und zu lernen..
Der Abend endete mit geselligen Gesprächen der Sportgruppe WadoKai beim Kroaten, Robert bekam noch ein paar Tipps für seine bevorstehende Prüfung und Einblicke in unsere Welt mit auf den Weg.. Wie immer war das Kaminzimmer unser letzter Halt 😉
Auf in den Kampf am Tag 2. Reichlich gestärkt durch das Frühstück (böse Zungen behaupten, das Kuli 5 Minuten vor Start beim Frühstück erschien, aber das kennt man 😉 ), ging  es dann zum ersten Ganz-Tages-Sport: 

So, auf, Training war angesagt. Dank einer zweiten Kamera sollten sich die Bilder noch mehren..  Es war für jeden etwas dabei, nur die Erwärmungen waren etwas, sage ich mal, neu…  Hier ein paar Impressionen, Bilder sagen mehr als Worte:

Wie man sieht, hatten wir alle sichtlich Spaß, und auch die Momente der Entspannung kamen nicht zu kurz..
Am Samstag war dann für Robert der große Moment, die erste Prüfung, aber die hat er vorzüglich gemeistert, meinen Glückwunsch dazu!

Danach folgte noch die ein oder andere Trainingseinheit, und die Planung des Abends war im Gange.. Traditionell geht es ja zum Gastmahl aus Fernost, doch leider war unser Stammlokal wider Erwarten geschlossen (Ein Schelm wer böses dabei denkt..). also was neues musste her.. Unweit Reinbek eroierte Ingo mit den Freunden von Hato ein Lokal im Nachbardorf, ein mongolisches.. Fernost ist OK, der Hunger treibt, also los.. So wie WadoKai eben ist, waren wir der Ankunft unserer Freunde weit voraus, reisten standesgemäß an [Bild folgt] haben vorzüglich gespeist, und sind nach Erkundung eines örtlichen Getränkemarktes mal wieder im Kaminzimmer gelandet, nur fehlte diesmal Elke, aber dafür war Franz unerwartet auf einmal da.. Nach langem Schwatz sind wir dann auch mal schlafen gegangen, um am nächsten Tag die letzten Reserven zu mobilisieren.. Und gut war es! Endlich war sie da, die von mir herbeigesehnte Einheit Kyosho-Jitsu, wie immer sehr „erlebnisorientiert“, aber auch lustig, ein Mitstreiter von Werner hat uns wahrhaftig auf den Punkt getroffen 😉 .. 
Der Lehrgang neigte sich dem Ende, Freunde wurden verabschiedet, und dann stand die Heimreise ins Haus.. Und dann kam das Unerwartete, Unglaubliche.. Nahezu Unbegreifliche! Wir hielten am amerikanischen Spezialitätenrestaurant zur Goldenen Möwe.. Kuli wurde bedient!!!!! und vertilgte mehr als nur einen Kaffee! Wenn das kein gelungener Abschluss eines vorzüglichen Wochenendes ist! Ich danke allen Beteiligten für dieses Erlebnis, auf viele weitere in dieser Art und Weise!
Mit sportlichen Güßen, 
Euer Kai Wado*

  • Lars R.

Weltmeisterliches Micki Maus Turnier

Wenn es November ist in Dresden, dann sind bei den WADOKAI-Vereinen die Jüngsten dran, denn HATO Dresden e.V. veranstaltet das alljährliche Micki-Maus-Turnier. Gäste kamen diesmal sogar aus Erfurt. Das Spektakel wird also langsam bekannt?

Von uns gingen, begleitet von Trainer Torsten, der Dominik, der Alexander und der Leonard an den Start. Die Wettbewerbe waren sehr abwechlungsreich. Zuerst mussten die Mädchen und Jungs durch einen Geschlichkeits-Parcours mit Schlängellauf, rollen, springen und ballancieren. Die Geschicklichkeit und Beweglichkeit waren die ausschlaggebenden Komponenten, denn so lang war die Strecke nicht, als dass reine Schnelligkeit zu besten Zeiten geführt hätte.

Natürlich muss auch die klassische Disziplin KATA mit in das Programm, eine Disziplin, die den Kindern meist nicht leicht fällt. Gefreut hab ich mich über dominik, der dem Tip, die jeweilige Richtung nach der letzten Technik mit einer bewussten Pause zu beenden, so berücksichtigte, dass er dafür auch eine Medaille mit nach Hause nehmen konnte.

Die nächste Disziplin war das Kumite an dem Bällen, eine Übungsform, die aus dem sogenannten Soundkarate entstammt. Eine gute vorstufe für das Kämpfen, die Techniken werden gegen „aufgespießte“ Schaumstoffbälle ausgeführt, die nicht berührt werden dürfen.  Schöne Techniken haben wir gesehen und die verbotenen Berührungen hielten sich in Grenzen.

Besonders gefreut hat mich, dass es wieder Kinder gab, die sich an das Kumite getraut haben. Schönes Engagement, Mut und auch ein paar schöne Fußtechniken gab es da zu sehen. Torsten, wir sind dann hoffentlich nächstes Jahr auch hier präsent.

Einen Höhepunkt gab es zu Beginn, denn die Hatorianer stellten ihre neue Show in der Generalprobe vor. Nun, es gibt davon zwar ein Video, aber da es die Generalprobe war, gibt es hier davon nichts zu sehen. Auf jedenfall Fall attestieren wir den Protagonisten, zu denen auch maßgeblich unsere Ingo gehörte, viel Fleiß und Ubung. Bin gepannt, was ihr daraus noch machen werdet.

Dieses kleine Turnier macht nicht nur den Kindern Spaß, die Großen, vor allem deren Trainer treffen sich auch gern an diesem Sonnabend, quatschen miteinander und übernehmen den Job der Kampfrichter.

Gefreut hat mich auch, dass ich den Klaus Peter Pieles vom Chikara-Club Erfurt kennenlernen konnte. 

Trotz aller Routine kostet es natürlich Zeit, das alles vorzubereiten und daher sage ich den Freunden von HATO, Danke, dass ihr wieder einein so schönen Wettbewerb ausgerichtet habt.

©️ UR, 06.12.14
Fotos © UR

Millenniumslehrgang 2014

Etwas seltsam. Ein Millenniumslehrgang 14 Jahre nach dem Wechsel des Jahrhunderts. Aber dieser Lehrgang war ein besonderer, denn er fand im Vorfeld der Karate-Weltmeisterschaft 2014 in Bremen statt. Zum Besuch fand sich eine feine und kleine Truppe aus Wadokai DD und HATO DD. Evi, Lydia, Micha, André und von uns Lars, Torsten, Steffen und Uwe. Zudem hatte Steffen vor, den 1. Dan abzulegen. Die Hatorianer waren zusätzlich als „Volonteers“ in „Küche“ und „Halle“ eingesetzt, sie blieben mit Lars einige Tage länger, während wir nach Lehrgang bzw. DAN-Prüfung wieder nach Hause mussten.

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25 – Das muss gefeiert werden

Am 13. Mai berichteten wir vom bevorstehenden Jubiläum eines der „dienstältesten“ Karatevereine in Dresden. Nun ist dieses Geschichte und doch nur fast. Ganz am Schluss komme ich noch einmal darauf zurück.

Am 13. September 2014 nun veranstalteten wir den Jubiläumslehrgang mit anschließender Feier an einem der schönsten Orte für eine solche Gelegenheit mitten in der Innenstadt von Dresden. Doch bevor wir davon berichten noch ein paar Sätze zur Geschichte des Vereins.

Wer sich mit der Karategeschichte rund um die Jahre 1989 / 1990 und davor noch in der DDR, beschäftigt, stößt auf eine bewegte Zeit. Bereits einige Jahre vor dem alles veränderndem Jahr 1989 fanden sich ein paar Unentwegte, denen das Angebot von olympischen Judo, Ringen und Boxen nicht unbedingt genügte, man wollte Karate lernen. Um den damals ungefähr knapp 20jährigen Dresdner Raffael Platzer scharte sich dann eine Gruppe, zu der zum Beispiel Wanka Schuster (heute Trainer in Meißen) und André Lischner gehörten. Damals trainierte man sozusagen in der freien Wildbahn und gründete Pseudosportgruppen in Betriebssportgemeinschaften, deren Vorstände es damit nicht so genau nahmen. Woher nahm man aber die Trainer?

Kontakte entstanden zum Beispiel nach Potsdam zu Martin Tauscher, dessen Verein NIPPON Potsdam eine ähnliche Geschichte erzählen kann. So kam man dann zu Peter Wirbeleit, einem Westberliner Karatelehrer, der es auf sich nahm, auch nach Dresden zu fahren und dabei oft einen nur scheinbar unsichtbaren, hinter ihm einherfahrenden Begleiter dulden zu müssen. Solche subversiven Tätigkeiten wie Karate wurden natürlich überwacht. Peter Wirbeleit und später Fodé Cissé, auch ein Steven Cotton waren denn auch über mehrere Jahre hinweig gern begrüßte Trainer auf vielen Lehrgängen des Vereins.

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Ein Viertel Jahrhundert Wadokai DD e.V.

Um den genauen Entstehungszeitpunkt von Wado-Kai Dresden ranken sich die verwegensten Geschichten. Kühne Spekulationen mit Jahreszahlen, die von vielen Dekaden des Dresdner Kampfsports philosophieren, schwirren von Ohr zu Ohr – und sind doch nur Jägerlatein. Manche Vereinsfreunde sprechen darum gar mit zwinkerndem Auge von der „Wiege des Budo“, wenn sie an Wado-Kai Dresden denken. Ganz so prahlerisch begeht der älteste Wado-Verein Sachsens sein diesjähriges Jubiläum freilich nicht. Aber immerhin war der sportliche Anfang durchaus abenteuerlich, wie auch die folgenden Jahre eine sportliche und organisatorische Aufbauleistung brachten, die ihresgleichen sucht.

Bereits in den frühen 1980er Jahren fand sich eine erste Trainingsgruppe, die auf Hinterhöfen, in Fabrikgeländen, im Wald und manchmal auch als Judoverein getarnt in renovierungsbedürftigen Turnhallen aus geschmuggelten, mehrfach kopierten Lehrbüchern die ersten Schläge, Tritte und Kata lernten. Verbindungen wurden in den „Westen“ geknüpft,  und bald kam in der Person Peter Wirbeleits Unterstützung, der, aus West-Berlin von der Zonengrenze bis zum Trainingsort von der Stasi verfolgt und bedrängt, die ersten Lehrstunden gab. 

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Feiertagskarate zu Ostern 2014

Eigentlich zieht es uns nicht so sehr nach Bremen, wenn Ostern ist. Es ist ja ein Familienfest mit vier freien Tagen. Die in einer Sporthalle zu verbringen, das ist dann doch nicht so prickelnd. Wenn man dann noch einer solchen pennen muss, Schlafsack und Matratze, dann überlegt man sich das vielleicht noch mehr. Wenn man dann aber irgendwann Großes vorhat…

Nun, es war ein schönes Wochenende. Schließlich kam ich mit den vielen sächsischen Freunden zusammen und das Trainingsprogramm war auch nicht von Pappe. (Ist es ja eigentlich nie.)

Herausragend fand ich diesmal zwei Dinge. Einmal hatte Peter MIXA bereits auf dem Neujahrslehrgang von den sogenannten KUMITE KATA gesprochen, von denen es 36 Stück gibt. Wieder stellte er einige vor und vor allem den fort-geschrittenen Karateka erschloss sich so ein einigen Details der Weg vom zu Beginn geübten SANBON KUMITE über das KIHON KUMITE zu diesen Übungen. Wie in einem Film sah ich eine methodische Übungsreihe vor mir, welche allerdings Jahre umfasst. Da merkt man doch, dass langes Training lohnenswert ist.

Zweitens hat der Jürgen Fabian zweimal sogenanntes HIGH INTENSITY TRAINING geleitet. Die Pulshöhe würde sich in einer endlosen hochamplitudigen Sinuskurve abbilden lassen und das 45 Minuten lang. Der hat aber auch Übungen drauf. Zudem behauptete Jürgen mehrfach, die Übungen wären leicht und über haupt nicht anstregend, weh täte es höchstens im Kopf. Ich bin noch nie ein knappe Stunde lang am Stück belogen wurden. Und dann hab ich mich auch noch dafür bedankt….

Dass die Sachsen den örtlichen Chinesen besuchten, muss wohl nicht erst erwähnt werden. Sonntag ging es wieder heim… Montags ausschlafen! Wie schön. Toller Lehrgang.

©️ UR

Winterlehrgang 2014

Am Freitag, dem 03.01.2013, 17:00 Uhr sollte das Erwachsenen-Training in Reinbek starten. Für die Wadokaier hieß das: Treff 11:00 Uhr auf der Washingtonstraße in Dresden. Eine akzeptable Startzeit wie ich fand. Es trafen sich 7 hochmotivierte Karateka und eine reisebereite Mitfahrerin, die wir an irgendeiner Ausfahrt absetzen sollten. Die Fahrt verlief problemlos. Die Nahrungsaufnahme gestaltet sich dagegen für einen von uns schon schwieriger – er hatte Extrawünsche und bekam deshalb gar kein Essen vom goldenen „M“. Zum Glück fängt Kulli nicht an mit Maulen, wenn er Hunger hat 😉

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Resümee zum Herbstlehrgang 2013

Nun ist er vorbei, der ► Wadokai Herbstlehrgang 2013 im tausendjährigen Meißen
. Erfolgreich vor allem für alle die, welche sich einer Prüfung stellten. Aus unserem Verein gratulieren wir Steffen
zur wirklich gut absolvierten Prüfung zum 1. Kyu. besonders gut haben mir die Partnerübungen gefallen. Ob Sanbon-, Oyo- oder Kihon Kumite, die Grundlage für die nächste Prüfung ist gelegt. Schön, dass wir nun wieder einen echten Dan-Anwärter in unseren Reihen haben.

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Sachsentraining 2013

14.09.2013 – endlich war es soweit! Die fast schon unendliche Zeit seit der Bekanntgabe über die Teilnahme von Dr. Jürgen Fabian am Sachsen-Wadotraining war endlich vorbei. Die Ausschreibung war ja schon länger bekannt – auch wenn mir bis zum Mittwoch vorher noch nicht klar war, dass’s zwei Einheiten werden, statt nur einer…Aber egal – ging ja um Training a la Kata-Spezial. Das kann von mir aus auch den ganzen Tag gehen. 😉 Ausgerichtet wurde es dieses Mal von HATO.

10: 00 Uhr sollte es losgehen und dank des netten Kameraden, der mich an der richtigen Kreuzung zur richtigen Zeit – nämlich zu dem Zeitpunkt als ich mich fragte an welcher Kreuzung ich denn in Gorbitz abbiegen muss – überholte, kam es auch zu keinerlei Verspätung meinerseits. Angekommen – schnell umgezogen – und mit der üblichen Verspätung ging’s los. Zusammen mit Jürgen Fabian eröffnete André Jätzschmann das Training. Nach einer ausgiebigen, abwechslungsreichen Erwärmung gab Jürgen Fabian jedem einzelnen ein paar Tipps zu seiner Technik, speziell bei Junzuki und Maegeri. Das Hauptaugenmerk lag dabei darin die Technik schnell und sauber zu machen – ohne irgendwelche Vorboten wie zucken oder ähnliches. Wenn sich die Fehler einmal eingeschlichen haben, ist das gar nicht so einfach – aber laut Fabian sind 100 Techniken am Morgen wohl eine kleine Hilfe um das jahrelange intensive Training zu unterstützen, denn Präzession und Genauigkeit ist gerade bei Kata wichtig. Dann ging’s endlich zur Sache – Kata von Pinan Nidan bis…ähm…bei Pinan Godan war für mich dann Schluss…Die Kids wurden von Andre schon eher übernommen. Bei jeder Kata gab es nützliche Tipps und Hinweise an welchen Stellen die Tücken sind und wie man es besser machen kann. Nach anderthalb Stunden gab es ein halbe Stunde Pause…


12:30 – erneut aufgestellt ging es mit der Hälfte der Meute weiter. Nach kurzer Erwärmung stand Jürgen Fabian vor mir und fragte erwartungsvoll, ob ich mit den Kindern weiter Kata mache. Der Mund sagte bereits ja, als der Kopf sich noch dachte WAAAS??? Die Art und Wiese der Frage erlaubte jedoch keine Widerrede – noch dazu als einzige Frau…da waren sie meine – die vier Kids. Zum ersten Mal in meinem jungen Karateleben stand ich also vor Schülern – ahhahhahah! Eine dreiviertel Stunde ging es Pinan Nidan und Pinan Shodan rauf und runter und kreuz und quer… Es war sogar ein Versuch der Pinan Sandan dabei und der sah auch gut aus. Die einzige Schwierigkeit bestand darin den Kindern zu vermitteln wo die Endpunkte der Techniken sind und was sie falsch machen. Stück für Stück arbeitete ich mich immer wieder durch und korrigierte.

Dann stellte sich die Frage was ich noch machen könnte – ich fragte die Kids und sie wollten Kata-Wettkampf. Gut – bekommt ihr… nur war mir da noch nicht klar, dass ich auch teilnehmen sollte. Vier setzten sich auf den Boden, einer lief und dann wurden die Fehler aufgezählt und die Kata wurde noch mal gelaufen unter Beachtung der Fehler. Fazit für die Kinder war, dass auch die Großen Fehler machen (oder waren die etwa Absicht?). Und dann war ich erlöst – Ohyo-Kumite gab’s zum Schluss um die Muskulatur wieder etwas aufzulockern. Auch hier ging es einfach mal darum zu testen was mit Geschwindigkeit und ohne große Kraft möglich ist inkl. eines sehr nützlichen Tipps bei der ersten Ohyo J

Tja, 14:30 Uhr war’s leider schon vorbei…Fazit: es war echt toll und lehrreich und hat großen Spaß gemacht! Und: Kraft ist nicht alles – Geschwindigkeit bringt auch Punkte.

Liebe Grüße an alle und ich hoffe ich hab die Kids nicht zu sehr versaut 😉

©️ Silly