Es ist Tradition im Verein, dass zum Jahresende noch eine Prüfung stattfindet. Die Bandbreite diesmal ging von vom 9. bis zum 4. Kyu. Auch die Prüfungskommission hat sich ein wenig verändert, denn erstmals saß Ivo, unser 1. Vorsitzender mit dabei.
Die Prüfungskommission und die Trainer attestierten allen Prüflingen gute Leistungen, dabei wurde natürlich auch Kritik geübt, aber die soll ja unbedingt für Fortschritt sorgen…
Allen Prüflingen gratulieren wir und wünschen einen guten Rutsch nicht nur ins neue Karate-Jahr.
Ich war mal wieder auf einem Lehrgang. Einem Bundeslehrgang. Einem Bundeskaratelehrgang. Jedenfalls seit langer Zeit mal wieder in Haslach im Kinzigtal. Vom 27. bis 30. Juli 2023, in der sonst wärmsten Gegend Deutschlands. Gab es was Besonderes? Ja, die vier Tage waren gelegentlich verregnet. Ungewöhnlich. Schwülwarm war es trotzdem in der bekannten Halle.
War das ein Lehrgang wie immer? Irgendwie schon und doch nicht. Klar, wir übten Grundschulelemente, die von Sensei Teruo Kono übermittelt wurden, liefen bekannte (in meinem Fall leicht verschüttete) Katas durch und erinnerten uns an die Details, trainierten die für Danprüfungen enorm wichtigen Kihon- und Ohyo-Kumite und fingen bereits früh an zu schwitzen, weil Jürgen Fabian uns seine berühmt – berüchtigte Erwärmung(!) angedeihen lies.
Nachdem unser 30jähriges Vereinsjubiläum coronabedingt ausfallen mußte, haben wir dieses Ereignis nun nachholen können. Wir luden zum 30+x-jähriges Bestehen von Wadokai Dresden in die Landeshauptstadt zum Training und Feiern ein. Der Lehrgang stand unter dem Motto „Modernes Wado Ryu und seine Wurzeln im alten japanischen Budo“ und wurde durch Jürgen Buchwald, André Jätzschmann und dem Verfasser geleitet.
Mit Jürgen hatten wir nicht nur einen erfahrenen Wado-Karateka (auch er war Schüler von Kono Sensei), sondern auch einen echten Fachmann für die alte Kampfkunst des Shindo Yoshin Ryu gewinnen können. Genauer gesagt: Jürgen betreibtTakamura Ha Shindo Yoshin Ryu (TSYR) , das zu den Koryu, also den alten japanischen Kampfschulen gehört, die sich vor 1868 gegründet haben. In dieser Kampfkunst besitzt er die zweite von nur drei Lehrberechtigungen und ist ein herausragender Praktiker und Lehrer.
Am letzten Dienstag vor den Ferien fand das „Abschlusstraining“ der Kinder und Jugendlichen unseres Vereines statt. Ausnahmsweise wurde diesmal nicht „gekeult“, sondern wir spazierten gemeinsam zum Schillergarten.
Nach einer langen Anstellzeit am dortigen Eisladen konnten wir endlich jeder unser Eis geniesen. Auf dem nächsten Bild sieht man deutlich, wer das größte Eis bekommen hat.
Es war ein schönes kurzes Abschlusserlebnis unserer Kinder und Jugendlichen (zumindest einem) und jetzt können die Ferien beginnen.
Es ist eine schöne Tradition, wenigstens einmal im Jahr sportlich auf anderen als Karate-Pfaden zu wandeln. Im Spreewald sind wir schon gepaddelt, von Fischen nach Meißen mit dem Schlauchboot gefahren und nun wollten wir mit Kajak und Kanadier etwas oberhalb die Elbe unsicher machen, was uns, nun ja, gelungen ist.
In Pirna war Start und wasserafine Wadokaier, teilweise mit familiären Anhang machten sich bereit, den Strom zu bezwingen.
Der Himmel war ziemlich bewölkt, Wind zog über den Fluss und wer hinten saß, wurde auch ein wenig nass. So fuhren wir von Pirna auf Heidenau zu, begegneten wenig Wassersportlern aber Vertretern der ältesten Raddampferflotte der Welt.
Nach einiger Zeit kommen wir an Pillnitz vorbei. Kennt ja jeder das Schloss, Der Himmel über dem zeitweiligen Domizil der Gräfin Anna Constanze von Mosel zeigt ein interessantes Wolkenbild. Zwei dachten, egal, wir fahren mal rechts an der Insel vorbei.
Als nächstes kommt der Wachwitzer Fernsehturm in Sicht. wir fahren an der kleinen Kirche vorbei, die ein gewisser George Bär erbaut hat, welcher später für einen viel größeren Kirchenbau bekannt wurde. Der nächste Raddampfer ist die Dresden, mein Lieblingsschiff, weil ich als kleiner Junge schon mal durch den Maschinenraum geführt wurde.
Die nächste Station kennt ihr natürlich, es ist das Blaue Wunder.
An den Elbschlössern und der Saloppe, dem Wasserwerk führt die letzte Etappe vorbei, dem Höhepunkt entgegen:
Kurz vor der jüngsten Dresdner Elbbrücke scheint der Fahrweg eindeutig zu sein: Weit auseinander liegen die grüne Boje links und die rote Boje rechts. Wir fahren am rechten Ufer der Brücke entgegen und uns folgt das MS August der Starke. Ich denke, das wird ein schönes bild, dieses Schiff halb unter der Brücke, da höre ich von hinten einen Schrei. Torsten und ich schaffen es noch, den Kajak in Richtung Bugwelle zu drehen, die zweite folgt ganz kurz auf die erste und zack, das Bott ist voller Wasser und wir „ganz voll nass“. Hinter uns ist ein Boot fasst aufs Ufer gespült worden und der Kajak, ja der ist umgekippt. Falsche Seite auf der Elbe? Oder Absicht? Oder braucht der Kahn den Druck um wieder in die Fahrrinne zu kommen? Egal, wir müssen erst mal die Boote auskippen…
Das MS Gräfin Mosel kommt viel geruhsamer im Anschluss durch die Brücke die Elbe herauf. Eine Touristenattraktion, die nassen Wadokaier da am Ufer…Im Johannstädter Fährgarten gibts was Leckeres zu essen und dieses und jenes Bierchen, Zeit, einen Teil der Mannschaft trocken zu legen, die Sonne, die nun plötzlich scheint, hilft dabei ein wenig nach…
So wie es aussieht, hat uns dieses fiese 19jährige Zwillingspärchen namens Corona und CovidSars voll im Griff. Leider haben einige sogar direkte Bekanntschaft mit den beiden beschlossen. Aber: Neues Jahr – neue Versuche. Wir trainieren GEMEINSAM – ALLEIN und doch MITEINANDER.
Zu den üblichen Trainingszeiten trifft man sich via Zoom. Am Montag haben wir das ausprobiert, heute waren schon zehn mit dabei. Nur Edward hadert noch mit der Zuschaltung aus den USA. Sonst hätten wir sicherlich mit internationaler Teilnahme punkten können. So waren eben nur Hessen und Mecklenburg bei den Sachsen zugegen.
Hat Spaß gemacht. Und man sieht sich mal wieder. Auf, dass wir uns und das Karate nicht vergessen. Bis Montag.
Jahr für Jahr zieht es uns nun schon zu dem gemeinsamen Kurs des Wado-Karate und dessen Ursprungsform Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu (TSYR). Und das Schöne dabei: Unsere Reisegruppe wird immer größer! Philine, Brit und Torsten können nunmehr bestätigen, daß das Wochenende ein wahres Erlebnis ist und jeder etwas für seine sportliche und persönliche Entwicklung mitnehmen kann.
Mittlerweile dürfte sich im Verein herumgesprochen haben, daß sich einige Kampfkunstbegeisterte – der Autor eingeschlossen – seit geraumer Zeit im Shindo Yoshin Ryu üben. Das besondere am TSYR ist, daß es zu den Koryu zählt. Übersetzt wird das mit „alte Schule“ und bedeutet, als klassische japanische Kampfkunst vor der sogenannten Meiji-Restauration Japans (1868) gegründet worden zu sein. Als Sogo-Bujutsu beinhaltet der anspruchsvolle und technisch ausgefeilte Lehrplan des TSYR neben unbewaffneten Jujutsu-Techniken auch die traditionellen Waffentechniken der Samurai (Kenjutsu und Tantojutsu).
Wie von vielen Vereinsmitgliedern gewünscht fand am ersten Sonntag im Februar das traditionelle Biathlon in Altenberg statt. Leider war dann aber unsere Teilnahme nicht so berauschend; gut, dass Freunde von Hato mit von der Partie waren und so unser kleiner Haufen etwas größer wurde.
Pünktlich kurz vor halb 11 trafen wir uns vor der Beerenhütte oben in Zinnwald. Die Sonne, die uns noch zur Anfahrt begleitete, die war nun weg, Schnee gab es auch keinen, aber das war uns allen egal. Wir freuten uns auf einen harten Wettkampf zwischen Wadokai und Hato und stiefelten auch gleich mit guter Laune zu unserer Wettkampfarena.
Woran erkennt man, daß es sportlich voran geht? Genau, an (vorläufig) zwei Prüfungen pro Jahr!
Am 30. Juni stellten sich Prüflingen zum 9. und 8. Kyu ihrer Gürtelprüfung. Sie alle zeigten gute Grundtechniken und ließen den Prüfern keine andere Wahl, als sie bestehen zu lassen.
Von unserem Partnerverein Hato wollte gar ein Prüfling den 1. Kyu und damit die Dananwärterschaft erwerben. Mit viel Kampfgeist konnte sie unter Beweis stellen, daß sie den konditionellen Herausforderungen von Kihon, Kata und Partnerübungen gewachsen war. Gerade die technischen Anforderungen meisterte sie dabei fabelhaft. Ihre gute Vorbereitung und das jahrelangen, kontinuierliche Training hatten sich bezahlt gemacht. Auch sie bestand den braunen Gürtel und kann sich in einem Jahr der Danprüfung stellen.
Vom 10. bis 12. Mai 2019 fand in Meißen der sogenannte kleine Lehrgang mit Peter Mixa statt. Klein wahrscheinlich nur deshalb, weil es kein Bundeslehrgang ist, denn der Lehrgang ging wie immer von Freitag bis Sonntag. Obwohl die Teilnehmeranzahl etwas überschaubar war, war unser Verein mit durchschnittlich drei, am Freitag soghar 4 Mitgliedern beteiligt. Während unsere altgedienten Schwarzgurte sich etwas rar gemacht hatten, waren erfreulicherweise zwei ganz helle sowie ein Orange- und Braungurt vertreten.
Am Freitag Abend ging es nach Erwärmung und Grundschultechniken vor allem um Tanto Tori mit ein bis zwei 😉 Messern.
Samstag Vormittag war nach Erwärmung und schweißtreibenden Grundtechniken mit und ohne Partner wieder Tanto Tori, diesmal klassisch und in leichter Abwandlung, auf dem Spielplan. Nach der Mittagspause lichteten sich die Reihen deutlich, auch der Author war alleiniger Vertreter des Vereins geworden. Da nun die Schwarzgurte überwiegten, einigten wir uns darauf, die Betchurin anzugehen. Wer weiß, wie lang die Betchurin ist, der kann verstehen, dass damit die zwei Nachmittagsstunden voll ausgefüllt waren.